20/05 2015:
DGB-Ortsverband Bad Lauterberg „Arbeit der Zukunft – mitbestimmen und mitgestalten“



Klaus-Richard Behling

(bj) In der letzten Sitzung des DGB-Ortsverbandes Bad Lauterberg berichtete der DGB-Orts- und Kreisverbandsvorsitzende Klaus Richard Behling, als Teilnehmer, aus der kürzlich stattgefundenen Frühjahrskonferenz des DGB-Bezirks Niedersachsen-Bremen-Sachsen/Anhalt. Diese fand unter dem Motto „Arbeit der Zukunft - mitbestimmen und mitgestalten“, in diesem Jahr, in Halberstadt statt. Die Vorstände des DGB-Bezirks, sowie der DGB-Kreis- und Stadtverbände kamen zusammen, um die Herausforderungen der neuen Arbeitswelt einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

In seinem Bericht über die Themen und Ergebnisse der Konferenz stellte Behling klar, dass auch auf die Gewerkschaften neue Herausforderungen zukommen. Wie auch der DGB-Bundesvorstand beschäftigte sich die Konferenz mi der Thematik „Gute Arbeit“, welche sich nach Auffassung des DGB in vier zukunftsweisende Schwerpunkte unterteilt. Qualifizierung, als Schlüssel guter Arbeit, eine neue Ordnung der Arbeit zur Humanisierung der Arbeitswelt, offensivere Mitbestimmung und ein Tarifautonomiestärkungsgesetz, welches der tariflichen Gestaltung guter Arbeit dient. Im Gespräch mit dem DGB-Bundesvorstandsmitglied Stefan Körzell fand eine Einführung in die genannten Themen und ein Erfahrungsaustausch der Konferenzteilnehmer statt.

 

Gemeinsamer Tenor war, Möglichkeiten auszuloten, um auch in der Zukunft eine menschengerechte Arbeit mitzugestalten. Besonders in der weiter fortschreitenden Digitalisierung unserer Arbeitswelt sei dies besonders wichtig, stellte Behling fest. Qualifizierung lasse sich nur mit guter Bildung erreichen. Darum dürfe man gerade im Bildungsbereich keine weiteren Einschnitte und Kürzungen der öffentlichen Mittel vornehmen. Schulschließungen oder nicht qualifikationsgerechte Bezahlung der Beschäftigten im Bildungssektor seien hier der falsche Impuls, so Behling. Als Angehöriger der Arbeitsgruppe 2 (Über eine neue Ordnung der Arbeit zur Humanisierung der Arbeitswelt) berichtete er den Gewerkschaftlern über die Entwicklung am Arbeitsmarkt in den letzten 30 Jahren und den entsprechenden gewerkschaftspolitischen Gegenentwürfen des DGB. Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, eine neoliberale Arbeitsmarktpolitik und nicht zuletzt das Hartz-IV-Gesetz führten dazu, dass sich der DGB und die Einzelgewerkschaften über eine neue Ordnung der Arbeit Gedanken machen mussten. Der nunmehr eingeführte gesetzliche Mindestlohn sei hier nur als ein Baustein gewerkschaftlicher Bestrebungen und Erfolge  zu nennen. Im Anschluss berichtete Behling noch über die am 1. Mai stattgefundene Maiveranstaltung des DGB zum Tag der Arbeit, welche auch dieses Jahr wieder im Jugendgästehaus Osterode stattfand.




19/05 2015:
Anna Kanthak betreut Waisenkinder in Ghana – freiwilliges soziales Jahr



Sponsoren für das soziale Vorhaben gesucht

 

(bj). Unter 120 Bewerbern wurde die Bad Lauterbergerin Anna Kanthak ausgewählt und wird ab August 2015 für den Freiwilligen Dienst „Welt-Sicht“ und deren Partnerorganisation „Hope for Life“ für ein Jahr in einem Waisenhaus in Ghana arbeiten. Anna Kanthak, die zunächst die „Grundschule Am Hausberg“ besuchte, wechselte dann zum Pädagogium nach Bad Sachsa. Derzeit beendet sie das Gymnasium mit den mündlichen Prüfungen für das Abitur.

 

Da die 18 jährige derzeit ihre Berufsfindungswahl noch nicht abgeschlossen hat, entschied sie sich für ein „freiwilliges soziales Jahr“ und möchte mit der Hilfsorganisation „Hope für Life“ besonders in Not geratenen Kindern helfen. Nach einem Vorbereitungsseminar in Frankfurt wird sie in Zentral-Ghana in der Ashanti Region in einem Kinderheim wirken. Dort wird sie besonders benachteiligte Kinder im Alter zwischen zwei und zwölf Jahren betreuen, ihnen Sicher-und Geborgenheit und ein Zuhause bieten. Angegliedert ist dem Waisenhaus auch eine Schule in der Anna Kanthak den Kindern unter anderem englische Grundkenntnisse, Tanz, Musik, Kunst, aber auch körperliche –und sportliche Aktivitäten vermitteln wird.

 

Der „Full-Time-Job“ als Freiwillige beginnt mit Morgenhygiene, Anziehen, Betten machen, Zimmer aufräumen, Zubereiten des Frühstücks und gemeinsames Essen.  Zu den Erziehungsaufgaben gehören besonders gesundheitliche Vorsorge durch gute Hygiene. Nach der Mittagsessenausgabe gehören die Hilfe bei den Schulaufgaben und gemeinsame Aktivitäten zum Tagesprogramm. Nach der Abendessenausgabe, dem gemeinsamen Abwaschen, Wäsche waschen, usw. endet der arbeitsreiche Tag.

 

Die Waisenhäuser sind personell unterbesetzt und bieten den Kindern, die zumeist ihre Eltern durch Krankheiten früh verloren haben nur einfachste Lebensumstände, oft ohne Wasser, Strom, geschweige denn Internet.

 

In der zurückliegenden Zeit hat die angehende Abiturientin, die als physisch gut vorbereitet und belastbar unter der Vielzahl der Bewerber ausgewählt wurde, schon mehrfach Urlauberkinder im Hotel Revita beaufsichtigt oder Kinder von Asylbewerbern betreut. Auch hilft sie häufig ihrer Mutter, die eine Patenschaft für solch eine Flüchtlingsfamilie übernommen hat, bzw. wirkt auch beim Deutsch-Unterrricht des Kinderschutzbundes im Stadthaus mit.

 

Auf die Idee eine solch „freiwilliges soziales Jahr“ zu absolvieren kam Anna durch eine Freundin, die eine gleiche Arbeit in Uganda absolvierte und viel neues dabei für den künftigen Beruf erlernte. Die engagierte junge Frau, die seit früher Kindheit Geige spielt, Gedichte schreibt und sich allgemein der Kunst gewidmet hat, wird dann vielleicht die Idee verwirklichen und Grundschullehrerin werden.

 

Größtes Problem besteht derzeit noch darin, genügend Sponsoren und Spendern einzuwerben, denn für den einjährigen sozialen Arbeitseinsatz muss Anna Kanthak mehr als 2.100 € selbst aufbringen. Hinzu kommen noch eigene, nicht erhebliche Kosten für sämtliche Vorsorgeimpfungen.  Um Anna zu unterstützen, können über die Internetseite von „Hope for Life (http://www.hopeforlife.de) Förderkreisspenden/ Freiwilligendienst Zuwendungen gegen Spendenquittung für das soziale Vorhaben von Anna Kanthak eingezahlt werden.




18/05 2015:
Radeln für den Klimaschutz


(v) In der Zeit vom 18. Mai bis zum 07. Juni 2015 wird sich auch die Stadt Bad Lauterberg im Harz an der Klimaschutz-Kampagne „Stadtradeln“ beteiligen.

 

Im Landkreis Osterode am Harz haben sich bereits einige Teams zusammengefunden, die an 21 aufeinanderfolgenden Tagen jeden gefahrenen Fahrradkilometer sammeln und zugunsten des Klimaschutzes das Auto einmal stehen lassen.

 

Alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Bad Lauterberg im Harz sind aufgerufen, sich ebenfalls aktiv an dieser Aktion zu beteiligen.

 

Hierzu kann man sich online unter www.stadtradeln.de registrieren, der offenen Gruppe beitreten oder aber auch eigene Teams bilden.

 

Ebenfalls in einem Online-Kalender wird dann jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer registriert.

 

Also - viel Spaß beim Radeln – der Umwelt zuliebe !!!




15/05 2015:
Die bereits in den Mai verschobene Ratssitzung fällt nun – kein Sitzungsbedarf?

(v) Über den Ausfall der bereits auf den 28.05.2015 verschobenen Sitzung des Rates der Stadt Bad Lauterberg zeigt sich die Bürgerinitiative (BI) Bad Lauterberg nicht erfreut. Gerade weil zu diesem Zeitpunkt die meisten Ratsleute wieder aus ihrem Feiertagsurlaub zurückgekehrt sein dürften und es nach Ansicht der BI durchaus aktuellen Beratungs- und Gesprächsbedarf gibt. Eine am 29.10.2014 an den Bürgermeister gestellte Anfrage der BI, hinsichtlich des erforderlichen Rückbaus der vergessenen Schwerlasteinfahrt in der Scharzfelder Straße und der Korrektur des dort schlecht verlegten Pflasters, ist bis dato nicht beantwortet worden.

 

Über viele der weiterhin anstehenden Sachthemen kann weiterhin nicht beraten werden. Sei es die Problematik um die Grundschulen, die weitere Förderung der Jugendarbeit in Bad Lauterberg oder die Zukunft unseres schönen Kurparks. Vom geplanten Umzug des Rathauses ganz zu schweigen.

 

Dieses Vorgehen erinnert an eine Verschleppungs- und Verzögerungstaktik, welche die BI eindeutig kritisiert. Zwar ist die Stadtverwaltung hier nicht originär zuständig, man habe aber den Hauptverwaltungsbeamten, in dessen Eigenschaft als Aufsichtsratmitglied der Stadtwerke, fragen wollen, aus welchem Grund Schwerbehinderte nunmehr erst ab einem Behinderungsgrad von 70 % ( vorher 50 % ) eine Ermäßigung für einen Eintritt ins Hallenwellenbad "Vitamar" erhalten. Durch den Wegfall der Jahreskarten müssen zudem Jugendliche wie Erwachsene bei weiterhin regelmäßigen Besuch des Bades mehr als das Vierfache der bisherigen Kosten zahlen. Nach Auffassung der BI ist das ein völlig falscher Impuls. So holt meine keine zusätzlichen Gäste in das "Vitamar". Nein, man trifft wieder einmal die Schwächsten der Gesellschaft. So kann man das nicht machen. Die BI sieht dringenden Gesprächs- und Beratungsbedarf.

 

Für die BI-Fraktion im Bad Lauterberger Stadtrat

 

Rainer Eckstein            Klaus Richard Behling




13/05 2015:
Rauchmelder – Countdown zur Nachrüstung 2015



Der Vorsitzende des Landesverbandes Haus & Grund Niedersachsen bei seinen Ausführungen zum Thema „Rauchmelder – Countdown zur Nachrüstung 2015&ldquo


Ein Rauchmelder, der bis zum Jahresende nun auch im gesamten Wohnungsbestand in Niedersachsen nachzurüsten ist

(v) Neben den allgemeinen Regularien stand das Thema „Rauchmelder – Countdown zur Nachrüstung 2015“ im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung von Haus & Grund Bad Lauterberg. Als Vortragsreferenten konnte Vereinsvorsitzender Eike Röger den Vorsitzenden des Landesverbandes Haus & Grund Niedersachsen, Rechtsanwalt Dr. Hans Reinhold Horst, begrüßen.

 

In seinem Vortrag widmete sich Dr. Horst zunächst der Zielrichtung der Niedersächsischen  Landesregierung, auch im Immobilienbestand bis 31. Dezember 2015 Rauchmelder verpflichtend einzuführen. Dabei betonte der Referent, dass bei Neubauvorhaben Rauchmelder bereits seit 2012 seien. Auszustatten seien insbesondere Schlafzimmer, Kinderzimmer sowie Rettungswege. Darüber hinaus empfahl Dr. Horst aber die Ausrüstung eines jeden Zimmers der vermieteten Wohnung oder auch der selbst genutzten Wohnung mit Rauchmeldern, denn „Rauchmelder retten Leben“.

 

Danach kam der Referent auf Details zu sprechen, zunächst auf einzelne Tipps zum Kauf. Der Rauchmelder soll der DIN-Norm 14064 entsprechen und mit einem VdS-Siegel gekennzeichnet sein, zudem sollte er unter anderem über einen Batterieselbsttest und eine Betriebsprüftaste verfügen.

 

Sodann widmete sich der Haus & Grund Landeschef Dr. Horst der Umsetzung der Rauchmelderpflicht im Mietrecht. Hierbei behandelte der Referent insbesondere die Frage, wer die Anschaffungskosten bei Kauf und Anmietung von Rauchmeldern zu tragen habe. Ebenso warf er einen Blick auf die Austauschkosten und vertiefte die Frage, ob es sinnvoll sei, die Wartungspflicht der Rauchmelder auf den eigentlichen Wohnungsnutzer abzuwälzen oder die Wartung von Rauchmeldern selbst zu übernehmen, bzw. an ein darauf spezialisiertes Unternehmen zu übertragen. Daran knüpfte Dr. Horst die Frage, ob die entstehenden Wartungskosten im Falle der Fremdvergabe als Betriebskosten auf den Mieter überwälzbar seien. Augenmerk wurde sodann der Frage gewidmet, ob der Mieter den Einbau von Rauchmeldern auch dann dulden muss, wenn er bereits selbst entsprechende Geräte angeschafft und installiert hat.   

 

Auch der Umsetzung der Rauchwarnmelderpflicht im Wohnungseigentumsrecht widmete Verbandsvorsitzender Dr. Horst einen eigenen Abschnitt. Diesen Abschnitt eröffnete er mit Betrachtungen zur Beschlusskompetenz der Wohnungseigentümergemeinschaft Rauchwarnmelder anzuschaffen und zu montieren. Auch hier wurde als Spezialproblem behandelt, wie im Falle bereits installierter durch die einzelnen Wohnungseigentümer oder deren Mieter zu verfahren ist. Aufmerksamkeit verdient nach den Ausführungen von Dr. Horst auch die Rolle des WEG-Verwalters bei der Anschaffung von Rauchwarnmeldern, bei der Wahrnehmung der Wartungspflicht sowie bei Fragen der Verkehrssicherungspflicht für den gefahrlosen Zustand von Grundstück und Gebäude. Nähere Betrachtungen ergingen auch zu der im Wohnungseigentumsrecht immer besonders bedeutsamen Verteilung entstehender Kosten.

 

Mit Betrachtungen zur Haftung für Fehlalarme und zu Haftungsfragen bei nicht installierten oder bei nicht gewarteten Rauchwarnmeldern rundete Haus & Grund Landeschef Dr. Horst seinen Vortrag ab. Hierbei widmete er sich insbesondere entstehenden Problemen mit dem Feuerversicherer.

An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an. Insgesamt konnte Vereinsvorsitzender Eike Röger auf eine gute besuchte und interessant ablaufende Vortragsveranstaltung zurückblicken.

 

Text:  Dr. Horst

Fotos: Bernd Jackisch




07/05 2015:
Niedersächsische Landesforsten sanieren Forststraßen im Harz



Forstamt Lauterberg baut Teerstraße am Wiesenbeeker Teich in naturverträglichen Waldweg zurück

 

(Bad Lauterberg) Das Niedersächsische Forstamt Lauterberg trennt sich von Jahrzehnte alten Teerstraßen im Wald. Die 40 bis 50 Jahre alten Teerdecken der Forststraßen werden zurückgebaut und in wassergebundener Bauweise mit Schotterbelag neu errichtet. Ziel ist es, alte Forstwege naturverträglich zurückzubauen und Schadstoffe in deren Schwarzdecken umweltgerecht zu entsorgen.

 

Rund fünf Kilometer sanierungsbedürftiger Waldwege im Südharz zwischen Bad Lauterberg und Braunlage wollen die Niedersächsischen Landesforsten in den kommenden Wochen erneuern. “Die wassergebundenen Wege sind ökologisch zuträglicher und in der Unterhaltung günstiger“, begründet Carsten Mönkemeyer die Entscheidung für den Schotterbelag. Der Wegebauspezialist aus dem Forstamt Seesen berät seine Landesförster vor Ort bei der Wahl für die geeignete Sanierung. „In einigen wenigen Fällen entscheiden wir uns auch für die Erneuerung der Asphaltdecke und gegen den Schotterweg“, so Mönkemeyer.

 

Laut Mönkemeyer müssen Waldbesucher bis Ende Juni mit Einschränkungen während der Forstwegearbeiten rechnen. Als erstes Projekt für 2015 werde jetzt die Wiesenbeeker Teichstraße fertig gestellt. Ein 800 Meter langes Teilstück soll ab dieser Woche saniert werden. Auch rund um Zorge und Wieda sowie bei Braunlage sind Waldwege betroffen. Insgesamt zehn Jahre lang werden die Landesforsten mit der Sanierung alter Teerstraßen im gesamten Landeswald beschäftigt sein.




01/05 2015:
RK-Info-Treff mit Kniffelturnier



v.l.: Herbert Klusmann, Hartmut Störmer, Klaus Richard Behling, Leon Fuchs, Christoph Höche, Bernd Thomas
Foto: RK Bad Lauterberg

(bj) Im Rahmen des zuletzt stattgefundenen Info-Treffs konnte der Vorstand der Reservistenkameradschaft Bad Lauterberg auch zahlreiche Gäste und Freunde der RK in den Gasträumlichkeiten des Restaurants "Goldene Aue" begrüßen. Das durch den RK-Kassenwart Klaus Richard Behling organisierte Kniffelturnier findet jedes Jahr im Frühjahr statt und dient nicht zuletzt dem Kennenlernen und Erfahrungsaustausch der Reservisten und fördernden Mitglieder des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr im regionalen Raum. Nach Auszählung der besten Kniffelergebnisse durch den 1. Vorsitzenden der RK, Bernd Thomas, konnte dieser feststellen, dass diesmal zwei junge Gäste das beste Resultat erzielt hatten. So belegte Christoph Höche den 1. Platz, gefolgt von Leon Fuchs, welcher den 2. Platz belegte.

 

Das drittbeste Ergebnis erkniffelte Stabsunteroffizier d.R. Hartmut Störmer. Alle Teilnehmer erhielten unabhängig von ihrer Wertung einen Sachpreis. Im Anschluss der Siegerehrung berichtete Behling über aktuelle Themen des Bundeswehr-Reservistenverbandes. So warb er für eine Teilnahme am bekannten Scharnhorst-Gedächtnis-Marsch rund um das Steinhuder Meer. Dieser findet in diesem Jahr am 20. Juni 2015 statt. Für eine Teilnahme können sich Reservisten, wie Privatpersonen, bei einem der RK-Vorstandsmitglieder anmelden. Des Weiteren wies er schon einmal auf den am 10.10.2015 stattfindenden Helmstedt-Haldensleben-Marsch, welcher traditionsgemäß jährlich an die Deutsche Wiedervereinigung erinnert, hin. Veranstaltungsort ist in diesem Jahr Helmstedt. Auch hier nimmt die RK Anmeldungen unter Tel: 05524/4681 oder 0151/17959203 entgegen. Über weitere lokale Veranstaltungen der RK Bad Lauterberg, u. a. ein geplantes Freundschaftsschießen beim Schützenverein St. Andreasberg, wird rechtzeitig informiert.




29/04 2015:
Forstämter in Südniedersachsen beenden Laubholzernte



Foto: Oldenburg / Landesforsten

Buchenbrennholz aus Lauterberg besonders gefragt und langfristig verfügbar

 

(Bad Lauterberg) Die Niedersächsischen Forstämter in Südniedersachsen beenden ihre diesjährige Laubholzernte. Mit Beginn der Brut- und Setzzeit und dem einsetzenden Laubaustrieb ruht der Holzeinschlag in den Laubwäldern. Insgesamt verlief die Holzernte trotz des schneearmen und milden Winters erfolgreich. Für die örtliche Bevölkerung ist auch in diesem Jahr ausreichend Brennholz vorhanden, teilt jetzt das Niedersächsische Forstamt Lauterberg mit. Die Brennholzpreise im Südharz seien in den vergangenen Jahren stabil geblieben und lägen etwa ein Drittel unter denen in der Region um Göttingen, sagt Dr. Christof Oldenburg, stellvertretender Forstamtsleiter aus Lauterberg. Nach wie vor ist das beliebteste Kaminholz das Holz der heimischen Rotbuche.

 

Rund 7.000 Raummeter Brennholz habe das Forstamt allein im Jahr 2014 für die ortsansässige Bevölkerung bereitgestellt. „Unsere Kunden aus der Region hier im Südharz arbeiten ihr Kaminholz überwiegend selber auf, um Kosten zu sparen und preiswert ihre Häuser zu heizen“, weiß Dr. Oldenburg aus Erfahrung. „Sie helfen uns bei der Waldpflege an Steilhängen, wenn sie diejenigen Bäume selber fällen, die der Förster für die erste Durchforstung farblich markiert hat“, so der Betriebsdezernent aus dem Niedersächsischen Forstamt Lauterberg weiter. Auch das anfallende Kronenrestholz arbeiten sich Selbstwerber auf, während das Forstamt die Stämme älterer Bäume in die Säge- und Holzwerkstoffindustrie verkauft. Die Werke produzieren in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.

 

Laut Dr. Oldenburg liefern die Buchenwälder zwischen Bad Lauterberg und Walkenried aufgrund des raueren Klimas im Harz vorrangig mittlere Holzqualitäten. “Als ökologischer Brennstoff, der regional erzeugt und nachhaltig bewirtschaftet wird, ist das Heizen mit Holz eine echte Alternative zu Öl und Gas. Auch die Stadtbevölkerung verlangt mehr und mehr Kaminholz und drängt auf den örtlichen Markt“, beobachtet Forstwissenschaftler Oldenburg eine für Niedersachsen typische Entwicklung. Trotz steigender Nachfrage achten Forstleute darauf, dass ausreichend Holz ungenutzt im Wald verbleibt. Der Totholzanteil in den Niedersächsischen Landesforsten hat sich in den vergangenen zehn Jahren um 68 Prozent erhöht. Förster messen im Landeswald auf einem Hektar durchschnittlich 28,5 Kubikmeter Totholz, das aus ökologischen Gründen im Wald verbleibt und nicht genutzt werden darf. Zur Freude von Dr. Oldenburg und seiner Kollegen werden die Wälder nicht nur älter und ökologisch wertvoller, auch der Holzvorrat steige kontinuierlich an, besagt die jüngste Bundeswaldinventur.




07/03 2015:
Gesucht wird: Das beste Videomaterial vom Badejubiläum 2014

(v) In der Zeit vom 18. – 27. Juli 2014 haben die Bad Lauterberger sowie zahlreiche Gäste der Stadt das 175jährige Bestehen der Kaltwasserheilanstalt Bad Lauterberg im Harz mit dem sog. Badejubiläum im Rahmen einer tollen Festwoche gefeiert.

 

Viele Hobbyfilmer waren in dieser Zeit mit ihrer Kamera unterwegs und haben die verschiedenen Veranstaltungen begleitet und für die Nachwelt festgehalten.

 

Die Stadt Bad Lauterberg im Harz möchte dies zum Anlass nehmen, einen Preis für den besten Filmzusammenschnitt der Festwoche auszuloben. Hierzu wurde von der Wistoba Pinselfabrik W. Stollberg GmbH & Co. KG ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro gesponsert.

 

Der Zusammenschnitt sollte nicht länger als 3 Minuten lang sein, mindestens DVD-Qualität haben und eben nicht nur den Festumzug zum Inhalt haben, sondern einen Querschnitt der verschiedenen Veranstaltungen bieten.

 

Zur Ermittlung des Preisträgers wird sich im neuen Jahr noch einmal der Festausschuss zusammenfinden. Der Siegerfilm soll dann auf der Homepage der Stadt Bad Lauterberg im Harz für jedermann einsehbar sein, wofür eine entsprechende Freigabe der Rechte an dem Filmmaterial notwendig ist.

 

Die Filmbeiträge können bis zum 31.05.2015 auf entsprechenden Speichermedien bei der Stadt Bad Lauterberg im Harz, Sachgebiet Stadtmarketing, Kur und Tourismus, Ritscherstraße 4, 37431 Bad Lauterberg im Harz, eingereicht werden.





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19.05.: Rapsblüte im Harzer Vorland
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