22/10 2014:
Die Energiewende beginnt vor der eigenen Haustür



Marcel Bömeke (li.) und Axel Münte (re.) von der Duderstädter Firma „Erneuerbare Energien Schenk GmbH“ informierten die zahlreichen interessierten Besucher von Haus & Grund Bad Lauterberg über Photovoltaikanlagen, die der Vereinsvorsitzende Eike Röger (mi.) willkommen hieß



Haus & Grund Bad Lauterberg informierte zahlreiche interessierte Hausbesitzer über Photovoltaikanlagen

 

(bj) Zeiten wo man mit einer Photovoltaikanlage lediglich im Gartenhaus einen Akku aufladen, um damit einen kleinen Fernseher auf  12 Voltbasis betreiben konnte, sind lange vorbei! Davon konnten sich am Donnerstag, 16. Oktober, mehr als 60 interessierte Zuhörer bei einem Haus & Grund-Stammtisch im Restaurant „Goldene Aue“ überzeugen, als Axel Münte von der Duderstädter Firma „Erneuerbare Energien Schenk GmbH“ zum höchst aktuellen Thema „Photovoltaik“ mit den dazugehörigen Speichersystemen, Wärmepumpen, intelligentes Energiemanagement für die Haustechnik, usw. referierte. Unter den zahlreichen Besuchern der Veranstaltung konnte der Vereinsvorsitzende Eike Röger sowohl Andreas Feistner von der Sparkasse, wie auch Sören Eilhardt von der Volksbank begrüßen, über deren Banken moderne und effektive Anlagen mit Speichertechnik von der KfW-Bank gefördert werden. Auch verschiedene Interessenten aus den Ortsteilen waren gekommen, da diese am Wettbewerb „Unser Dorf nutzt die Sonne“ teilnehmen, ebenso wie mehrere Photovoltaikanlagenbetreiber aus der Region, die ihre bisher erfolgreich betriebenen Anlagen mit aktueller Technik ergänzen und optimieren möchten.

 

Die auf Erneuerbare Energien spezialisierte Firma Schenk, so deren Mitarbeiter Axel Münte, hat in den letzten Jahren rund 500 Photovoltaikanlagen (PV) mit einer Gesamtleistung von 6,0 Megawatt erstellt. Da Sonne und Wind kostenlos zur Verfügung stehen und die Anlagen „wartungsarm“ sind, ist eine dezentrale Eigenversorgung incl. Batteriespeicher für derzeit 0,12 € die kWh möglich. Dieser Preis ist nicht nur wesentlich günstiger als der Stromeinkauf, sondern auch noch für 30 Jahre fest.  Lag eine Kilowattstunde 1970 noch bei 0,07 €, so verdoppelte sich der Preis innerhalb der letzten 14 Jahre aktuell auf rund 0,28 €. Geht der Strompreis weiterhin pro Jahr um sieben Prozent in die Höhe, so müsste ein normaler Haushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh im Jahr, in den nächsten 30 Jahren 105.000 € für seinen Stromeinkauf  bezahlen.

 

Große Skepsis, so Axel Münte, gibt es bei der Speichertechnik – sie sei nicht ausgereift, habe hohe Verluste und sei viel zu teuer. Allerdings, so der Fachmann, treffen diese Argumente nur für den Hochspannungsbereich und Überlandnetze zu. Bei der 230 Volt-Niederspannungstechnik im Hausnetz hat es hingegen in den letzten Jahren einen ganz erheblichen Innovationsschub mit speziellen Wechselrichtern und Batterien gegeben, die überschüssigen Strom zwischenspeichern und durch intelligente Steuerelemente zeitversetzt, z.B. in den Nachtstunden wieder nutzbar machen. Gerade diese Speichertechnik wird derzeit vom Bund über die KfW-Bank gefördert. Er wird für Anlagen bis max. 30 KW Leistung gezahlt und kann über 4.000 € betragen.

 

Sehr interessant kann für Verbraucher auch der Betrieb einer Warmwasser-Wärmepumpe (ca. 2.500€ - 3.000€ Kosten) an einer Photovoltaikanlage sein. Die vorhandene Öl-oder Gasheizung kann so während der Sommermonate komplett ausgeschaltet werden, das Warmwasser macht die Sonne kostenlos. Bei entsprechend dimensionierter PV mit Speicher ist auch die eine Erweiterung auf eine Heizungs-Wärmepumpe, welche die komplette Altanlage ersetzt, kein Problem. Wie Axel Münte den zahlreichen Besuchern der Informationsveranstaltung anhand von Rechenbeispielen aufzeigte, liegt eine moderne Luft/Wasser-Wärmepumpe mit dem Effizienzfaktor 3,5 im Betrieb deutlich unter den Kosten der Wärmeerzeugung mit Öl. Beispiel: 2.400 l Heizöl kosten z. Zt. 1.920 €, die gleiche Heizenergie kann mit einer Wärmepumpe elektrisch für nur 1.371 € erzeugt werden und dies ohne Berücksichtigung bei einem Betrieb mit selbst erzeugtem Sonnenstrom. An das Batteriespeichersystem lassen sich außer der PV-Anlage auch weiter Stromerzeuger, wie eine Kleinwindanlage, ein BHKW oder ein Biodieselgenerator anschließen.

 

Ein Gesamtsystem, bestehend aus Photovoltaikanlage mit Speicher, incl. Wirtschaftlichkeitsberechnung stellte der Solarfachmann für ein Einfamilienhaus vor, dessen Familie einen Jahresbedarf von 4.800 kWh hat und sich einen möglichst hohen Autarkiegrad wünscht. Optimal wäre dafür eine 9,36 KWp-Anlage mit 36 PV-Modulen, einem Batteriespeicher von 22 KWh Kapazität, die den gesamten Strombedarf zu mindestens 85 % deckt. Eine solche Anlage würde Gesamtinvestitionskosten von rund 23.000 € (PV-Anlage 12.700 €, Batteriespeichersystem 10.300 €) erforderlich machen. Gefördert wird solch eine Anlage über das KfW-Programm 275 mit rund 2.400 €. Ohne Eigenkapital würde sich die Anlage bei 100 % Fremdfinanzierung nach rund 12 Jahren amortisieren, während die Lebensdauer 30-35 Jahre beträgt. Die aktuelle Stromrechnung von 1.344 € jährlich würde sich sofort auf nur noch 196 € reduzieren. Rechnet man die Ersparnis, bei einer angenommenen Strompreissteigerung von 5 %, auf die Lebensdauer hoch, so würde man auf eine Stromkostenersparnis von rund 81.250 € und einem zusätzlichen Erlös durch Netzeinspeisung von 12.827 € kommen. Die Rendite dieser Anlage beträgt 7,4 %.

 

Zusätzlich sind auch steuerliche Aspekte zu bedenken, so gibt es eine Erstattung der Mehrwertsteuer auf die Rechnung der gesamten PV-Anlage mit Speicher, eine lineare Abschreibung von 20 Jahren, außerdem sind die jährlichen Ausgaben für die Anlage, wie z. B. Zinsaufwendungen und Wartungskosten, zusätzlich steuerlich absetzbar. Auch ist ein Verkauf des Stromes an die Mieter im Haus ist möglich, dann fällt aber Umsatzsteuer an. Bei der derzeitigen Niedrigzinsphase, so Axel Münte zum Schluss seines sehr ausführlichen Vortrages, kann eine solche Investition auch gut als private Altersvorsorge genutzt werden.

Text und Fotos: Bernd Jackisch (Pressesprecher Haus & Grund Bad Lauterberg)




09/10 2014:
Stammtisch von Haus & Grund Bad Lauterberg



Photovoltaikanlagen, die je nach Größe komplett vom Energieversorger unabhängig machen können


Information „Solarstrom selber nutzen und speichern“

 

Bad Lauterberg (bj). Mehrfach haben sich in den letzten Jahren die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Photovoltaikanlagen geändert. Gleichzeitig ist die technische Entwicklung dieser Anlagen erheblich fortgeschritten und die Anschaffungskosten sind gesunken. Auch die gestiegenen Strompreise spielen eine große Rolle – eine Investition in diese „Erneuerbare Energie“ lohnt sich deshalb heute für private Haus-und Grundstückeigentümer wieder mehr.

 

Haus & Grund Bad Lauterberg e.V. hat dieses Thema nun aufgegriffen und bietet für alle Mitglieder, aber auch für alle interessierten Haus-und Wohnungseigentümer, einen öffentlichen Informationsabend am 16. Oktober 2014, um 19.30 Uhr, im Restaurant „Goldene Aue“ in Bad Lauterberg, zum Thema „Photovoltaikanlagen auf dem Dach machen unabhängig“ an. Zu dieser Veranstaltung konnte Haus & Grund die Duderstädter Firma „Erneuerbare Energien Schenk GmbH“ gewinnen, die in den letzten Jahren mehrere Hundert Photovoltaikanlagen in der gesamten Region erstellt hat. Mitarbeiter Axel Münte wird informieren, wie mit Photovoltaikanlagen zunächst der Stromeigenbedarf abgedeckt und gespeichert wird, aber auch wie mit einer zusätzlichen speziellen Wärmepumpe die Beheizung innovativ unterstützt werden kann, ohne zusätzlichen Strom vom Versorger einzukaufen. Selbst ohne Eigenkapital kann sich bei Fremdfinanzierung, bei den derzeit niedrigen Darlehnszinsen, eine solche Anlage je nach Größe, Standort, usw. nach rund 12-bis 15 Jahren amortisieren, während die Lebensdauer 30 – 35 Jahre beträgt.

An dem Informationsabend werden auch Vertreter der Volksbank und der Sparkasse teilnehmen, die auf Wunsch auch Fragen zur Finanzierung von Photovoltaikanlagen, bzw. zu speziell aufgelegten Sonderfinanzierungsprogrammen sagen können.

 

Recht herzlich willkommen sind zu dem Informationsabend auch die Hausbesitzer aus den Ortsteilen Bartolfelde und Osterhagen, die sich im Rahmen des Wettbewerbes „Unser Dorf nutzt die Sonne“ für den eventuellen Bau einer Photovoltaikanlagen interessieren.

 

Fotos: Bernd Jackisch




14/08 2013:
DRK-Bad Lauterberg feiert im kommenden Jahr 100jähriges Bestehen

Neuer Geländekrankenwagen bereichert den Fuhrpark des Ortsvereines

 

(st) Die Vorbereitungen beim DRK Bad Lauterberg für das Jubiläum im kommenden Jahr laufen auf Hochtouren. In jedem Monat des Jahres 2014 soll eine attraktive Geburtstagsveranstaltung stattfinden. Vorträge und Mitmachaktionen und ein großes Festwochenende sind bereits in Planung. Gemeinsam ziehen alle an einem Strang, um den Gästen den Verein mit derzeit 368 Mitgliedern bestmöglich zu präsentieren. Die Vorstandsmitglieder unter der Regie der 1. Vorsitzenden Veronika Muschinsky, die Bereitschaft mit Jörg Böttcher als Bereitschaftsleiter, das fleißige Blutspendeteam mit der Beauftragten Rita Seibt und natürlich das Jugendrotkreuz unter der Aufsicht von Leiterin Birgitta Krüger. Jeder möchte sich in die Vorbereitungen und Gestaltung des Jubiläumsjahres mit einbringen.

 

Wie auch andere Vereine kämpft das DRK Bad Lauterberg ständig um den Rückgang der Mitgliederzahlen und die Gewinnung neuer Mitglieder trotz demografischen Wandel. Zahlreiche Aktionen sollen neue Mitglieder dazu bewegen, dem für die Satdt so wichtigen Ortsverein beizutreten. Seit Jahren findet der traditionelle Grünkohl- und Marmeladenverkauf auf dem Boulevard statt und seit dem letzten Jahr ist der Vorstand ebenfalls mit einer Glühwein- und Waffelbude auf dem Bad Lauterberger Wintermarkt vertreten. Auch durch die konstante Teilnahme am Frühjahrs- und Herbsthappening präsentieren sich die Mitglieder und bieten Blutzucker- oder Blutdruckmessungen an sowie den Verkauf von Speisen und Getränken. Im Radio hat der Orstverein auch schon auf sich aufmerksam gemacht mit seiner Teilnahme bei der NDR-Plattenkiste.

 

Die Bereitschaft, die als eine der örtlichen Hilfsorganisationen nicht wegzudenken wäre, wird seit 2011 von dem Herzberger Jörg Böttcher geleitet. Mit insgesamt 26 Bereitschaftsmitgliedern sind Böttcher und sein Team regelmäßig im Einsatz. Zahlreiche Hilfseinsätze werden jährlich geleistet. Die Bereitschaft Bad Lauterberg setzt ihren Arbeitsschwerpunkt im Bereich Sanitätsdienst. Dabei zählen Absicherungen von Veranstaltungen, Einsätze zur Rettungsdienstunterstützung, im Großschadensfall in der Schnelleinsatztruppe und bei der Rettung aus unwegsamen und schwierigen Gelände zu den Hauptaufgaben. Ebenso steht die Bereitschaft für Einsätze anderer Hilfsorganisationen zur Absicherung der Einsatzkräfte zur Verfügung. Darüber hinaus wirkt sie im Katastrophenschutz des Landkreises Osterode im Einsatzzug und im Bereich der überörtlichen Hilfe in der Medical Task Force der Polizei Direktion Göttingen mit.

 

Für diese weitreichenden und vielfältigen Aufgaben und Einsatzsituationen werden die Helferinnen und Helfer entsprechend aus- und regelmäßig fort,- und weitergebildet, so dass sie den Anforderungen gerecht werden können. Jedes Mitglied bekommt dabei eine Ausbildung entsprechend seiner Fähigkeiten und Interessen im Roten Kreuz. Grundlage für alle Einsatzkräfte ist die Erste-Hilfe Ausbildung (8 Doppelstunden). Diese wird durch Fachausbildungen im Sanitäts-, Betreuungs-, Fernmelde- und Technischen Dienst ergänzt. Darüber hinaus werden geeignete Helfer/innen in der Gruppen- und Zugführer- und Bereitschaftsleiter-Ausbildung als Führungs- und Leitungskräfte qualifiziert. Die Ausbildung, die in unserem DRK-Kreisverband in Osterode und an der DRK-Landesschule in Bad Pyrmont durch geschultes und qualifiziertes Ausbildungspersonal angeboten wird, ist grundsätzlich für alle DRK-Mitglieder kostenfrei.

 

Da kommt natürlich der neue Geländekrankenwagen genau in die richtigen Hände. Die offizielle Einweihung des Land Rover Defender 2.2 TD4 110 Station Wagon fand am 12. Juli mit geladenen Gästen im Depot des Vereines statt. Dem Eseltreiber präsentierten die Mitglieder den neuen G-KTW mit seinem starken 90 kW- Motor und der kompletten KTW- Ausstattung. Der in die Jahre gekommene Vorgänger hat sich im unwegsamen Gelände, wo der Rettungswagen nicht hinkommt, bestens bewährt auch über die Grenzen des Landkreises hinaus. Der „Neue“ ist ebenfalls mit allem nötigen Zubehör ausgestattet: In der Dachbox befinden sich die Seilschaften, der Flaschenzug und Klettergurte. Daneben platziert ist der Schleifkorb sicher befestigt. Auch das Fahrzeuginnere läßt für die Retter keine Wünsche offen.

 

Interessierte, die einmal an einem der Bereitschaftsabende teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen. Alle vierzehn Tage Dienstags von 20 bis 22 Uhr treffen sich die Aktiven im Depot in der Ahnstraße 20. Genaueres kann man auch der Internetseite des DRK Bad Lauterberg entnehmen.

 

Für alle Kinder und Jugendlichen findet Mittwochnachmittag ebenfalls im Depot das Treffen statt. Die Kids unter der Leitung von Birgitta Krüger lernen spielend Erste Hilfe, basteln gemeinsam und machen zahlreiche Unternehmungen wie Schwimmbadbesuche, Übernachtungspartys und vielen Überraschungen. In den Sommerferien hatte das JRK in diesem Jahr drei Ferienpaßaktionen angeboten. Einen Erste Hilfekurs für Kids, eine Stadtrallye mit EH-Stationen und eine spannende Geländeübung für alle Ferienpaßkinder. Regelmäßig nehmen die JRKler an den Kreiswettbewerben und Altkleidersammlungen teil oder fahren zur Weihnachtsfreizeit nach Einbeck. Wer Interesse hat, kann auch hier einmal unverbindlich reinschnuppern.

 

Die gute Seele der Blutspende heißt Rita Seibt. Unterstützt wird sie bei den Terminen generell von einem 12köpfigen Helferteam, das von Seibt liebevoll „Streichquartett“ genannt wird. Die vielen, fleißigen Hände bereiten stets ein schmackhaftes Buffet zur Stärkung für die durchschnittlich 120 Spender. Auch in diesem Jahr konnte Rita Seibt das Bluspendemobil wieder nach Bad Lauterberg gewinnen. Am 04. September findet die Spende auf dem Parkplatz des Lidl-Marktes von 14 bis 19 Uhr in Bad Lauterberg statt.




02/11 2012:
4. Showtalk mit André Holst im Vital Resort Mühl wieder erfolgreich



Foto: Die Stars des Abend mit Rolf Schaper (Heinz-Hoenig Stiftung), Moderator André Holst , Nils Klug und Thomas Mühl vom Vital Resort Mühl



Chris Roberts und Fady Maalouf sorgten für Stimmung und gute Laune

 

(st) Am Donnerstagabend war endlich wieder Showtalkzeit im Vital Resort Mühl. Der beliebte MDR-Moderator und Entertainer André Holst brachte bereits zum vierten Mal zahlreiche Prominente, bekannt aus Funk und Fernsehen, in die Kneippstadt. Doch diesmal war alles etwas anders. Während Volker Schlag sich noch über die Tontechnik ärgerte und mit allen Mitteln für einen guten Klang sorgte, waren die Stühle vor der Showbühne schon fast alle besetzt. Die Fangemeinde von DSDS-Teilnehmer Fady Maalouf hatte sich die besten Plätze gesichert. Schließlich nahmen die Fans einen weiten Weg auf sich, um ihrem Fady nahe zu sein. Von der Insel Rügen, aus Berlin und sogar aus der Schweiz reisten sie ihrem Idol hinterher.

 

Nachdem Volker Schlag mit seiner Band den Abend musikalisch eröffnet hatte, begrüßte André Holst den Repräsentanten der Heinz Hoenig Stiftung Rolf Schaper, der die Gäste noch einmal über die Stiftung informierte und im Namen von Heinz Hoenig seinen Dank an alle Beteiligten aussprach. Das erzielte Geld geht ohne Abzug 1:1 zur Unterstützung an benachteiligte und traumatisierte Kinder. „Irgendwann“ so Schaper „bringe ich ein oder zwei der älteren Kids mit zum Talk. Dann können sie persönlich ihre Geschichte erzählen und über die Hilfe durch die Stiftung berichten!“ Schlagerwunder Marry animierte das Publikum zum klatschen und mitmachen, als sie ihren neuen Song „Bis in alle Ewigkeit“ präsentierte.

 

Auch wegen Sigrid Maria Schnückel kamen interessierte Fans. Bekannt wurde sie durch die RTL-Serie „Hinter Gittern-Frauenknast“. Hier spielte Schnückel die inhaftierte Mel Schmidt. An die harte Rolle im Gefängnis musste sich die Theater-Schauspielerin erst gewöhnen. Besonders an die Schimpfwörter und inszenierten Schlägereien. Auch heute hat die Schauspielerin noch Kontakt zu vielen Kollegen aus ihrer „Knastzeit“ und und erinnert sich an den gemeinsamen Spaß bei dieser Arbeit. Zur Zeit arbeitet sie als Produktionsleiterin an einem experimentellen Musiktheater und war als Produktionsleiterin bei den Salzburger Festspielen aktiv.

 

Mit Anna-Carina Woitschak kam erneut musikalischer Pep auf die Bühne. Die ehemalige DSDS-Teilnehmerin, deren Eltern ein Marionettentheater betreiben, belegte bei den Superstars Platz 6. Einer ihrer mitgereisten Fans war an diesem Abend der Bruder von Pietro Lombardi, der gleichzeitig ihr Lebenspartner ist. Im Talk kasperte André Holst mit der Blondine humorvoll über die eventuellen erotischen Möglichkeiten im Marionettentheater. Travestiemuse Nessy Karolinger führte mit viel Charme und Witz das Gespräch mit Holst fort und konnte sowohl musikalisch als auch verbal das Publikum für sich begeistern.

 

Hinzu kam Lars Geißler auf das Talksofa. Das 23jährige männliche Model arbeitet als Studio-Moderator bei BraVE-TV; einem schwulen Fernsehmagazin. Chris Roberts brachte schließlich Sonne in die Herzen und nicht nur die Älteren zog es von den Stühlen. Mit „Was Du jetzt nicht siehst“ präsentierte der beliebte Sänger ein von seinem Sohn für ihn komponiertes Lied. Bei Songs wie „Hab' ich Dir heute schon gesagt, dass ich Dich liebe“ und „Du kannst nicht immer 17 sein“ sangen die Gäste begeistert mit und forderten eine Zugabe. Heute lebt Roberts in Nürnbrecht in NRW und genießt sein Leben in seinem idyllischen Haus im Grünen. Gerne erinnert er sich an seine 69 Auftritte in der ZDF-Hitparade, wo er es 13mal auf Platz 1 schaffte. Dann hielt es die Fady-Fans nicht mehr auf ihren Sitzen. Der kleine Rebell ohne Kompromisse, wie er sich selber nennt, verzauberte mit seinen Liedern und seinem puren Erscheinen die mitgereiste Masse. Überall blitzten die Fotokameras und die Damenwelt hatte nur noch Augen für den ehemaligen DSDS-Kandidaten. Mit seinem Song „Lonly“ ließ er die Herzen der Fans höher schlagen. Mit einem selbst geschriebenen  Lied habe er sich selbst verwirklicht, so der aus dem Libanon stammende Wahlberliner. Am 08.12. dürfen seine Fans dann nach Stuttgart reisen. Dort gibt Fady Maalouf sein nächstes Konzert.

 

Noch einmal verzauberte er mit „Neyla“ seine Zuhörer, die wahrscheinlich nicht einmal die arabischen Textstellen verstanden. Volker Schlag beendete den erfolgreichen 4. Showtalk in Bad Lauterberg mit der von ihm geschriebenen „Heinz der Stier“-Hymne „Du bist nicht allein!“, die die Menschen zum Nachdenken bewegt und stets so manche versteckte Träne ins Rollen bringt. Der nächste Showtalk findet am 13. Dezember im Vital Resort Mühl statt.




22/05 2012:
BI besichtigte Biogasanlage



Mit Tankwagen liefern Vertragslandwirte Schweine-und Rindergülle an


Die Besuchergruppe aus Bad Lauterberg


Gas-Übergabestation von der das gefilterte und gekühlte Biogas über Mikrogasnetze zu den Heizzentralen in den Bioenergiedörfern Wollbrandshausen und Krebeck geleitet wird


Der Vorstandsvorsitzende der Bioenergie Wollbrandshausen-Krebeck eG Karl Heine(li). bei seinen fachkundigen Erläuterungen


Der haushoch eingelagerte Silomais


Die Biogasanlage verfügt über zwei Gärstrecken mit je einen Hauptfermenter (ca. 2.500 m3)


Eines der BHKW welches die Prozesswärme für die Biogasanlage erzeugt


Mit riesigen Maschinen wird die Anlage mit Silage bestückt

Umweltfreundliche Strom-und Wärmeerzeugung

 

(bj). Da das Thema Energiewende und dezentrale Energieversorgung immer wichtiger wird, haben Mitglieder der Bürgerinitiative Bad Lauterberg (BI) zusammen mit ihren Abgeordneten von Stadt-und Kreistag die Biogasanlage Wollbrandshausen/Krebeck an der B 27 besichtigt. Die fachkundige Führung übernahm der Vorstandsvorsitzende der Bioenergie Wollbrandshausen-Krebeck eG Karl Heine.

 

Die Anlage, so Karl Heine, entstand genau zwischen den beiden Orten und liegt verkehrsgünstig an der B 27. Das in der zentral gelegenen Anlage produzierte Biogas wird über zwei je 1,5 km lange Mikrogasleitungen in beide Bioenergiedörfer transportiert und in "Vor-Ort-Heizzentralen" (je zwei BHKW ) verbrannt. Über lokale, ringförmige Nahwärmenetze (5 km pro Ort) werden die angeschlossenen Haushalte mit Wärme versorgt. Die Gesamtanlage produziert maximal 1.760 kW elektrische Leistung (Strom für etwa 4.100 Haushalte) und speist diese in das regionale Stromnetz ein. Die Biogasanlage ist in erster Linie so ausgelegt, so der Vorstandsvorsitzende, dass sie die das ganze Jahr über alle 260 genossenschaftlichen Haushalte mit ausreichend Heizwasser beliefern kann. Maximal können 360 Haushalte mit Nahwärme versorgt werden, was zusätzlich einen gewissen Spielraum für die Zukunft bietet (weitere Anschlüsse, Ansiedlung symbiotischer Industriebetriebe).

 

Für die Erzeugung der größten Wärmemenge, die im Winter benötigt wird, wurde die Leistung der Blockheizkraftwerke (BHKW) in den beiden Heizzentralen mit insgesamt 1,0 MW elektrische Leistung gewählt (2 x 250 kW elektrische Leistung je Heizzentrale ist gleich 4 x 250 kW elektrische Leistung). Hinzu kommt der Wärmebedarf der Biogasanlage selbst, die in den Wintermonaten beheizt werden muss, um die für die Gär- und Faulprozesse nötige optimale Temperatur innerhalb der Fermenter (Prozesswärme) zu halten. Dafür sind am Standort der Biogasanlage zwei weitere BHKW mit je 380 kW elektrischer Leistung installiert. Die maximale Gesamtleistung des Biogasprojektes mit seinen insgesamt sechs BHKW beläuft sich somit auf 1.760 kW elektrischer Leistung.

 

Für den wirtschaftlichen Betrieb ist die permanente Erzeugung von genügend Biogas unerlässlich. In der Anlage werden jährlich etwa 29.000 Tonnen nachwachsende Rohstoffe wie Silomais (ca. 25.000 t) und Getreide-Ganzpflanzensilage (ca. 4.000 t) sowie ca. 16.000 t Rindergülle in der Anlage vergärt und daraus ca. 6 Millionen m3 Biogas gewonnen.

 

In die Anlage selbst, die im August 2010 in Betrieb ging, sowie in die Wärmenetze und Kesselhäuser in beiden Orten wurden rund zehn Millionen Euro investiert.

Die Biogasanlage verfügt über zwei Gärstrecken mit je einen Hauptfermenter (ca. 2.500 m3) und einen Nachgärungsfermenter (ca. 2.950 m3).

 

Das Ziel der  Biogasanlage Wollbrandshausen/Krebeck e.G. ist in erster Linie die klimaschonende Erzeugung von Wärme für die angeschlossenen Genossenschaftsmitglieder bzw. Wärmekunden. Die Stromerzeugung spielt hinsichtlich der Dimensionierung der Biogasanlage eine nachrangige Rolle, ist aber für die Ökonomie von Bedeutung.

 

Nachwachsende Rohstoffe sind der Haupt-Energielieferant für die Biogasanerzeugung. Sie werden von etwa dreißig vertraglich an die Genossenschaft gebundenen Landwirten der näheren Umgebung angebaut. Für die regionale Landwirtschaft bedeutet das zusätzliche Standbein der Energiepflanzen eine nachhaltige Stärkung. Durch die sich hieraus ergebenden kurzen Lieferwege wird Transport-Energie eingespart. Des weiteren kommen Schweine- und Rindergülle von etwa acht Vertrags-Landwirten aus der direkten Umgebung zum Einsatz,

 

Die Gärreste werden im Sinne des Gesamtkonzeptes von denselben landwirtschaftlichen Vertrags-Betrieben im geschlossenen Kreislauf als Dünger wieder auf die Felder ausgebracht.

 

Die Anlage arbeitet CO2-neutral, durch den Ausbau 260 Alt-Heizungsanlagen (Oel-, Gas- und wenige Elektroheizungen) wurde zudem eine CO2-Ausstoßminderung erreicht. Zur Kompensation auftretender Tages-Spitzenlasten wurden jeweils 100.000 Liter fassende Wärme-Pufferspeicher pro Heizzentrale installiert, die dann Wärme abgeben, wenn die Wärmeleistung der BHKW für kurze Zeit nicht ausreichend ist. Solche Spitzenlasten entstehen zum Beispiel morgens, wenn die Heizungsanlagen in den Wohnhäusern aus der Nachtabsenkung "erwachen" und gleichzeitig sehr viel warmes Wasser benötigt wird. Für Notfälle stehen pro Satellitenheizzentrale 2x700 kW Ölbrenner zur Verfügung. Um auch überschüssige Prozesswärme in der Anlage nutzen zu können, soll demnächst noch zusätzlich eine Kaminholztrockenanlage entstehen. Derzeitig laufen Planungen, so der Karl Heine abschließend, die Biogasanlage mit einigen Windkraftanlagen zu ergänzen.

 

Fotos: bj.




19/05 2012:
KGS-Projekt „Alt trifft Jung“ weiterhin auf Erfolgskurs





Organisatorin Elke Roth: „Sind sie nicht alle süß!“

 

(st) Äußerst überrascht zeigten sich die 38 Heimbewohner des Altenheimes Haus Abendfrieden in der Uferstraße am Dienstagnachmittag, als sie Besuch von zahlreichen KGS-Schülern bekamen, die den Senioren ein tolles Show-Programm an einem regenreichen Tag boten.  Über den Besuch von drei KGS-Schülern, die mit ihnen Schach, „Mensch ärgere Dich nicht“ und andere Gesellschaftsspiele spielen, freuen sich die älteren Herrschaften im Altenheim von Ilka Zeh bereits seit geraumer Zeit, aber der Einmarsch so vieler Schüler ließ die Herzen höher schlagen.

 

Die Schulband unter der Leitung von Steffi Kemper eröffnete mit rockigen Sounds die Veranstaltung und sorgte im Verlauf des Nachmittages weiterhin für Stimmung. Im Anschluss präsentierte der diesjährige Sieger des Lesewettbewerbes Daniel Köhler (Klasse 6) den Heimbewohnern einen Gedichtvortrag und später eine Sage. Janine Kellner sorgte mit ihren Schülerinnen und den vorgetragenen Loriot-Sketchen ebenfalls für gute Laune und Andrea Alerts Tanzgruppe begeisterte mit gekonnter Performance. Die Organisation hatte Schulleiter Rainer Jakobi erneut vertrauensvoll in die Hände seiner erfahrenen KGS-Pädagogin Elke Roth abgegeben, die bereits Weihnachtsfeiern mit den Schülern in verschiedenen Altenheimen der Stadt organisierte.

 

Das Altenheimprojekt „Jung trifft Alt“ soll den Jugendlichen den Beruf des Altenpflegers näher bringen und zudem die Senioren unterhalten und von dem Besuch der Jugend begeistern. Die Programmgestaltung, die Elke Roth spontan mit ihren Kolleginnen der Theater- und Tanz-AG entworfen hatte, kam bei den Bewohnern des Altenheimes sehr gut an. Bereits am 22.05. geht die KGS-Truppe im Haus Curanum erneut auf Überraschungskurs. Ende der diesjährigen Tournee ist die Aufführung im Haus Lukas am 05. Juni. Stolz blickte Elke Roth während der Veranstaltung auf „Alt und Jung“ mit den leisen Worten.“ Sind sie nicht süß! Alle!“        













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Die letzten Tage:
25.10.: Akustik Rock bunt gemischt
25.10.: Schülerbeförderung ist von Stadtbuseinstellung nicht betroffen
25.10.: Zeitumstellung - Vor oder Zurück?
24.10.: Schüler sammelten 2.383,82 Euro für Lukas
24.10.: 2500 Euro aus dem Hexentrail an Rückenwind e. V.
24.10.: Über 90 Strafverfahren eingeleitet
23.10.: Ein Korth für alle Fälle
23.10.: Schüler engagieren sich für Rumänienhilfe
22.10.: FÜR LUKAS - 963 Typisierungen am Samstag in Osterode
22.10.: Sonne tanken...
21.10.: Kabarett, Klassik und Frontalangriff auf die Lachmuskeln
21.10.: Zusammenarbeit ist wichtig
21.10.: Los Losers gastieren am Samstag in der VHS
20.10.: Typisierung für Lukas Hagenbruch
20.10.: Schmuckstück oder Schandfleck?
20.10.: Course a la Mer
19.10.: Wenn Mutter Natur den Farbpinsel schwingt
18.10.: Hilfe für Lukas - heute Typisierungsaktion
18.10.: Unterhaltsamer literarischer Nachmittag mit Nachklang
18.10.: Dreister Einbruchsdiebstahl aus Tabakgeschäft
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FW: Freude über neue Säge
Sport: Das Grüne Band
Politik: Lebensqualität im ländlichen Raum verbessern
Verbr.: Das Geschäft mit dem Notfall
Dorste: Kameradschaftsnachmittag des SoVD Dorste
LK: Öffnungszeiten Wanderbaude Hanskühnenburg
Osterode: KindergartenKinder begaben sich auf Schatzsuche
KVHS: Tastschreiben
Herzberg: Kirchenkreistag befasste sich mit Überlastungserscheinungen
FW: Kinderfeuerwehr Berka fährt nach Berlin
Bad Lauterberg: Die Energiewende beginnt vor der eigenen Haustür
LK: Jägerprüfung 2014/2015
Politik: Berlinfahrt der SPD
Badenhausen: Kirchliche Nachrichten
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