06/02 2016:
Alte Eichen aus Walkenried erzielen hohe Preise auf Holzversteigerung



Dr. Christof Oldenburg an seinen hölzernen Schätzen aus Walkenried. Zwölf Eliteeichen wurden jetzt zu guten Preisen öffentlich versteigert
Foto: Rudolph/Landesforsten

Die schönsten und teuersten Bäume aus Südniedersachsen sind verkauft

 

(v) Wer ist die Teuerste im ganzen Land – so lautete die Frage bei der ersten Wertholz-Versteigerung der Niedersächsischen Landesforsten in diesem Jahr. Die zwölf alten Eichen aus Walkenried erzielten beachtliche Preise, teilte heute das Forstamt Lauterberg mit. Nach Auswertung aller schriftlichen Höchstgebote gehörten die Südharzer Edelbäume zu den besonders gefragten Stämmen auf dem zentralen Wertholzlagerplatz bei Suterode im Landkreis Northeim. Ein Walkenrieder Eichenstamm mit 2,7 Kubikmetern wechselte für 2.727 Euro seinen Besitzer. Dr. Christof Oldenburg zeigte sich sehr zufrieden. Der Betriebsdezernent im Forstamt lobte das besondere Klima und den guten Standort für das Wachsen wertvoller Furniereichen. „Die nährstoffreichen Waldböden um Walkenried und die Jahrhunderte lange Erfahrung im Eichenanbau zahlen sich aus“, sagte Dr. Oldenburg.

 

Gut 200 Jahre lang wuchsen die Bäume zwischen dem Eck- und dem Hirseteich. Im Herbst waren sie gefällt und auf den Versteigerungsplatz in Suterode gebracht worden. Das Holz der Eichenstämme wird in Millimeter dünnes Furnier geschnitten und voraussichtlich in der Möbelindustrie weiterverarbeitet. “Wir ernten das, was unsere Vorfahren angepflanzt haben“, erläuterte Dr. Oldenburg. “Im Herbst werden wir nördlich des Priorteichs Flächen zur Neuanpflanzung von Eichen vorbereiten. Dort sollen mannshohe Jungeichen gepflanzt werden, die als so genannte Heister schon groß genug sind, um nicht von anderen Bäumen oder Sträuchern überwachsen oder von Rehen verbissen zu werden.“, so der Forstwissenschaftler weiter.

 

Die Bilanz der 25. Buntlaub- und Eichenwertholzsubmission fiel positiv aus. Rund 2.900 Kubikmeter Stammholz wurde angeboten, 39 Firmen aus Deutschland, Polen und Dänemark interessierten sich für die wertvollsten Bäume aus den Wäldern Südniedersachsens. Der Gesamtumsatz betrug 1.165.751 Euro, was einem durchschnittlichen Erlös von 396 Euro je Kubikmeter Holz entspricht. Den höchsten Preis erzielte ein geriegelter Ahornstamm aus dem Forstamt Seesen, der 2.800 Euro pro Kubikmeter erzielte. Die teuerste Eiche wuchs im Bramwald bei Göttingen. Der Baum aus dem Forstamt Münden kostete 1.469 Euro pro Kubikmeter. Sein Gesamtwert beträgt 3.731 Euro. Sein traumhafter Wuchs gleiche dem einer Stahlröhre von Mannesmann, scherzte Sabine Steinhoff, Forstamtsdezernentin aus Münden, über den diesjährigen Gewinner unter allen Eichen aus Südniedersachsen.




04/02 2016:
Jagdsaison im Südharz beendet


Wildschweine in Wieda im Fokus der Förster

 

(v) Das Niedersächsische Forstamt Lauterberg hat die Jagd auf Reh-, Rot- und Schwarzwild beendet. Für diese Wildarten gilt seit dem 1. Februar die Schonzeit. Laut Auskunft des Forstamtes Lauterberg wurden 303 Stück Schwarzwild in der zurückliegenden Jagdsaison erlegt. Im Jagdjahr 2014 betrug die Schwarzwild-Strecke 176 Stück und im Jahr 2013 insgesamt 244 Wildschweine.

 

Rund um die Ortschaft Wieda seien insgesamt 75 Wildschweine erlegt worden und vor den Toren von Zorge weitere 53 Tiere, so die Bilanz des Forstamtes. Das Schwarzwild sei sowohl auf Einzeljagden als auch auf Bewegungsjagden mit Treibern und Hunden zur Strecke gekommen. Das im Landkreis Osterode gelegene Wieda war im vergangenen Jahr wiederholt von Wildschweinen aufgesucht worden. Die Tiere hatten in einigen Gärten und auf Grundstücken Nahrung gesucht und dabei Schäden angerichtet.

 

Auch an anderen Orten im Südharz waren Schäden durch Sauen aufgetreten. Mit den herbstlichen Bewegungsjagden und weiträumigen Stöberjagden mit Hunden endeten in den meisten Fällen die Besuche der Wildtiere. Erfolgreich verliefen die jüngsten Jagden bei Schneelagen, wenn Jäger zuvor die Verstecke der Sauen anhand von Fährten bestimmen konnten.

 

Besonders jetzt im Winter appellieren Forstleute an Grundstücksbesitzer, die in Waldnähe wohnen, Wildtiere generell nicht zu füttern. Auch strenge Wintertage mit hoher Schneelage und tiefen Frosttemperaturen sollten Anwohner nicht zum Anlass nehmen, um Küchenabfälle, Obst oder Tierfutter auszulegen. Wildschweine seien sehr lernfähige Tiere, die in geschützter Ortsrandlage solches Futter suchen, das der Wald und die freie Natur nicht bieten. Da auf den bebauten Grundstücken in Ortslage die Jagd verboten ist, sind Wildschweine in Gärten und Wiesen vor der Bejagung sicher. “Das interessante Nahrungsangebot und der Schutzraum als so genannter ´befriedeter Bezirk` zieht Schwarzwild in Gärten oder auf Sportplätze“, sagt Claus-Wilhelm Deig, Kreisjägermeister im Landkreis Osterode.

 

Nicht nur die kleinen Harzgemeinden bekommen die Nachbarschaft der Schwarzkittel zu spüren. Selbst in waldreichen Stadteilen von Berlin sind Sauen immer häufiger anzutreffende ´Neubürger`. Der Senat von Berlin hat den Naturschutzbund (Nabu) mit der Wildtierberatung beauftragt. Nach Einschätzung des Nabu lernen vor allem Wildschweine schnell, wo Menschen sind, die sie füttern. Dadurch verlören die Tiere rasch die Distanz. Wildtiere zu füttern, ist in Berlin verboten. Wer sich über das Verbot hinwegsetzt, dem drohen hohe Bußgelder. Die milden Winter im Harz mit geringen natürlichen Verlusten bereiten Forstleuten Sorgen. Auch die stetig besseren Ernährungsgrundlagen auf landwirtschaftlichen Flächen sowie der Umbau der Fichtenwälder zu ökologischen Laubmischwäldern mit guter Ernte an Eicheln und Bucheckern verbessern die Lebensbedingungen. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass einige weibliche Tiere schon im Frischlingsalter Nachwuchs bekommen.

 

Während in Berlin Wildschweine mittlerweile fest zum Stadtbild gehören, hoffen der Kreisjägermeister und das Forstamt Lauterberg auf ein Wildschwein freies Wieda im neuen Jagdjahr, das am 1. April 2016 beginnt.




04/02 2016:
Am Käseberg in Wieda beginnen die Forstarbeiten



Foto: Landesforsten

Forstamt Lauterberg durchforstet seinen Buchenmischwald

 

(v) Das Niedersächsische Forstamt Lauterberg pflegt in den kommenden Wochen seinen Buchenmischwald am Ortsrand von Wieda. Die Holzerntearbeiten am Käseberg beginnen voraussichtlich am 15. Februar 2016. Das teilte heute Revierförster Jörg Köttner mit. Die Durchforstung soll Ende März abgeschlossen sein. Das Forstamt bittet Anwohner, die gesperrten Waldbereiche nicht zu betreten. Auch die so genannten Rückewege könnten dann nicht von Spaziergängern belaufen werden. Diese speziellen Fahrgassen nutzen Forstmaschinen, um gefällte Baumstämme an die Waldwege zu transportieren.

 

„Wir pflegen den hundertjährigen Buchenwald oberhalb der Ortschaft, um Licht zu schaffen für die nachwachsenden Laubbäume“, begründete Jörg Köttner die bevorstehende Holzernte. „Gleichzeitig können wir jetzt diejenigen Bäume entfernen, die schadhaft oder krank sind und Spaziergänger gefährden“, so der Leiter der Revierförsterei Wieda. Das anfallende Buchenholz verkauft das Forstamt an Sägewerke in Niedersachsen und Thüringen. Die Harzer Forstleute hoffen auf eine Rückkehr des Winters. Denn Schnee und Frost erleichtern und beschleunigen die Forstarbeiten, weiß Köttner mit Blick auf den insgesamt noch milden Winter.




20/01 2016:
Glanz und Licht in die Welt hinaustragen




Kreis-Posaunenchor musizierte für den guten Zweck in Bartolfelde

 

(mk) Sie begann und endete mit dem Bläserruf: Die Weihnachtslicht-Serenade des Kreis-Posaunenchores Harzer Land am Sonntagabend in der St. Bartholdi-Kirche in Bartolfelde, zu der trotz verschneiter Straßen recht viele Zuhörer erschienen waren. Und fast nochmal so viele Musiker: Etwa 30 – zwei sogar aus dem 130 Kilometer entfernten Köthen – aus elf verschiedenen Chören waren zusammengekommen, um gemeinsam Weihnachts- und freie Musik zum Thema Krippe und Licht darzubieten. Thematisch passende Texte in Andachtsform las Pastor Hans-Joachim Heider, der ebenfalls an der Trompete zu hören war, und Dirk Steinig begleitete kunstfertig an der Orgel.

 

Die Leitung lag natürlich in den bewährten Händen von Andreas Bücher aus Lerbach, der den Kreis-Posaunenchor des Kirchenkreises Harzer Land seit 2012 als Chorleiter begleitet. So gab es Stücke zum Mitsingen und zum Zuhören, zum Freude haben und Freude bringen. „Mal laut, mal leise – es ist einfach toll, was in diesen Musikern steckt“, kommentierte Andreas Bücher und damit traf er genau den Tenor des Abends. „Ich hoffe wir konnten heute etwas von dem Glanz und dem Licht der Weihnacht wieder hervorholen. Mögen Sie es aufrechterhalten bis zum nächsten Weihnachtsfest“, wünschte der Chorleiter zum Abschluss, bevor alle gemeinsam „Tragt in die Welt nun ein Licht“ sangen. Naja, nicht ganz zum Abschied, denn als Zugabe folgte ja noch einmal der Bläserruf. Wie könnte ein Bläserkonzert treffender enden? Noch dazu kam ein Betrag von 170 Euro für die „Weihnachtsspende 2015“ des Posaunenwerkes Hannover zusammen.

 

Zum Spendenzweck: Elolo aus Togo ist gelernter Blechblasinstrumentenbauer, lebt und arbeitet inzwischen aber in Frankreich. Doch jedes Jahr besucht er seine Heimat. Im Sommer 2016 wird er dort für Bläserinnen und Bläser Fortbildungen in Instrumentenpflege anbieten. Denn die Musiker in Togo müssen sich in der Regel mit mehreren Personen ein Instrument teilen. Damit sie diese dann zumindest fachmännisch warten und somit länger „am Leben erhalten“ können, kommt diese Spende zum Tragen. „Wenn alles gut läuft, setzen wir unsere Tour 2017 fort. Nach drei Serenaden am westlichen Rand des Kirchenkreises rund um Osterode und dieser im östlicheren Südharz werden wir mal sehen, welchen Ort wir uns beim nächsten Mal aussuchen“, verspricht der Chorleiter für das kommende Jahr.





Mues Einrichtungen

DWG

Zum Schwarzen Bären

ET-DruckPartner


Die letzten Tage:
14.02.: Zum Valentinstag
13.02.: 25 Jahre Rumänienhilfe
13.02.: Karneval in Hörde - eine kleine Nachlese
12.02.: Zukunftstag 2016
12.02.: Winter - immer Donnerstags
11.02.: TG LaPeKa feierte Kinderfasching
11.02.: Neueröffnung im Hemingway
11.02.: Drückerkolonnen mit angeblichen Waren der H-W-W unterwegs
10.02.: Kinderfasching des MTV Osterode
10.02.: Hürden mit viel Engagement und einigem Improvisationstalent meistern
09.02.: Herzensangelegenheiten im Eulenhof
09.02.: Krimistunde in der Osteroder Stadtbibliothek
09.02.: Bedrohung und räuberische Erpressung
08.02.: Straßenumzug des HCC
08.02.: Besondere Ehrung für Uta Herrmann
08.02.: Harzliches von der Okertalsperre
07.02.: Winter adé ?
06.02.: Geheime Pläne
06.02.: Wiedereröffnung des Ratskellers
06.02.: Hohe Preise für alte Eichen aus Walkenried
hier geht's zum Nachrichtenarchiv des aktuellen Jahres


Aktuell im ET - lesen Sie auch:
Badenhausen: Karneval im KiGa
Windhausen: Adventsmarkterlös für gute Zwecke überreicht
Hattorf: JHV des LSV
Bad Lauterberg: JHV des THW
Windhausen: Viele folgten dem Aufruf zur Blutspende
Politik: CDU Kreisverbände nominieren Landratskandidaten
Badenhausen: 21 neue Eintritte bei der Feuwerwehr
Herzberg: Anmeldung: Kreismeisterschaft im Geräteturnen
LK: Blitzerbilanz 2015
Sport: Die olympische Kernsportart und ihre Probleme
Windhausen: Kinderfasching
Dorste: Hohe Spenderzahl bei der Blutspende
Schwiegershausen: JHV der FW Schwiegershausen
Elbingerode: Ehrungen beim MGV Eintracht Elbingerode
Gittelde: Büttengottesdienst in Gittelde
Osterode: JHV des MSCO im ADAC
LaPeKa: JHV der FW LaPeKa
Schwiegershausen: JHV der Jugendfeuerwehr
FW: REWE Unterstützt Spendenaktion der Feuerwehr
HWW: Stiftung ermöglichte „eine Fahrt ins Blaue“
Eisdorf: Kinderfasching lockte Klein und Groß nach Eisdorf
LK: Südniedersachsenprojekte starten durch
Aktuelle Polizeimeldungen
Leserbriefe