30/04 2016:
Stadtverwaltung auf Betriebsfahrt

Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bad Lauterberg im Harz am Donnerstag, dem 12. Mai 2016, eine Betriebsfahrt unternehmen, wird die Stadtverwaltung an diesem Tag geschlossen bleiben.

Die Einrichtung einer Notbesetzung ist aufgrund der zahlreichen Beteiligung nicht möglich. Am 13.05.2016 stehen alle Fachbereiche wieder wie gewohnt zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger hierfür um Verständnis.


23/04 2016:
Vom Koch zum Restaurant-Inhaber


Ralf Hagedorn hat die Amselstube in Barbis übernommen

 

(mk) Im Januar war Ralf Hagedorn noch als Koch in der neu eröffneten Amselstube in Barbis tätig. Im März wurde er zum Restaurant-Inhaber. „Der Vorpächter wollte das Gasthaus plötzlich nicht mehr weiterführen“, erklärt der gelernte Koch, der gebürtig aus Lörrach stammt. Kurzerhand entschloss sich Ralf Hagedorn, das Restaurant zu übernehmen, in dem vorher viele Jahre die Pizzeria Roma ansässig war. Ob das nicht gewagt war? „Eine Selbstständigkeit läuft nicht von heute auf morgen, das ist mir bewusst. Aber schon jetzt haben wir einige Stammtische und ich bin guter Dinge. Mit Geduld und Ausdauer wird das schon“, blickt Ralf Hagedorn positiv in die Zukunft. Er kocht und schmeißt den Laden, der 26-jährige Daniel Bauer übernimmt den Service.  Auf der Speisekarte sind Schnitzel, Rumpsteak, Salate und Currywurst zu finden. „Gutbürgerliche, frische Küche eben“, verspricht der 46-Jährige. Und das Fleisch wird vom Bauern aus der Gegend bezogen. „Von Grosses Hofladen in Scharzfeld. Denn auf regionale Qualität lege ich großen Wert“, betont Ralf Hagedorn.

 

In Zukunft wird es auf Vorbestellung unter Telefon 0176/51600939 Spareribs und Leber geben, und wenn die Saison losgeht, soll auch Spargel auf der Speisekarte stehen. Auch Veranstaltungen sind in der Amselstube geplant, die für geschlossene Gesellschaften Platz für bis zu 60 Personen bietet. Jetzt wird noch der Außenbereich mit weiteren Sitzplätzen frühlingsfit gemacht. Im Sommer soll dann die Einweihungsfeier nachgeholt werden. „Wenn wir gemütlich im Freien feiern und den Grill anfeuern können“, kündigt der Hagedorn an, dessen Vater in den 80er Jahren eine gutgehende Gaststätte im Badischen Raum führte. „Die Gastronomie-Gene sind mir also in die Wiege gelegt“, scherzt er. Seine Stationen als Koch absolvierte er unter anderem in Freiburg und Frankfurt – nun soll seine neue Heimat der Harz werden. „Es wäre schön, wenn sich die gute Küche in Barbis herumspricht und die Barbiser ihr Gasthaus um die Ecke unterstützen“, schließt Ralf Hagedorn. Geöffnet hat die Amselstube im Amselweg 12 dienstags bis donnerstags von 17 bis 22 Uhr und am Wochenende „open end“. Montags ist Ruhetag.  




21/04 2016:
Haus & Grund-Stammtisch in St. Andreasberg - Braunlages Bürgermeister Stefan Grote referierte über die wirtschaftliche Lage



v.l.: Der Haus & Grundvereinsvorsitzende Eike Röger, Braunlages Bürgermeister Stefan Grote und Schriftführerin Elke Uhrner


(bj) Nach dem sich der Haus & Grundverein St. Andreasberg vor zwei Jahren auflöste, zahlreiche Mitglieder dieses Vereins dem Haus & Grundverein Bad Lauterberg beitraten, führt der Verein nun auch jährlich einmal einen Stammtisch in St. Andreasberg durch. Beim jüngsten Stammtisch (13.4.2016) in der Bergstadt war die Resonanz gleich so stark, dass die zahlreichen Besucher als dem kleineren Clubraum des „Hotel Glockenberg“ in den großen Saal des Hauses umziehen mussten.

 

Als Referent zu dieser Veranstaltung konnte der Haus & Grundvereinsvorsitzende Eike Röger Braunlages Bürgermeister Stefan Grote begrüßen, der zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt mit seinen drei Ortsteilen Braunlage, Hohegeiß und St. Andreasberg informierte. Erst durch die Fusion mit St. Andreasberg, so Stefan Grote, ist die Stadt an „Wirtschaft“ gekommen, denn der einzige produzierende Betrieb in der Stadt ist die Firma Eckold in St. Andreasberg/Silberhütte/Sperrlutter. Ein weiteres Extrem bietet inzwischen Hohegeiß, es gibt zwar noch einen Bäcker, ein Lebensmittel-und ein Bekleidungsgeschäft, aber keinen einzigen Handwerksbetrieb mehr. St. Andreasberg und Braunlage kann zwar jeweils einige Geschäfte, eine Tankstelle und mehrere Handwerker bieten, zu über 90 % leben aber alle Ortsteile vom Hauptwirtschaftszweig „Tourismus“. Dies ist bei unserer attraktiven Landschaft auch gut so, so der Verwaltungschef weiter, für die Kommune aber problematisch. Die Tourismusbranche teilt sich hauptsächlich in kleinst-bis mittelständische Betriebe auf, wobei Gewerbesteuer erst bei einem jährlichen Gewinn von über 24.000€ zu zahlen ist. Mithin ist die Einnahme von 900.000 € Gewerbesteuer äußerst gering, wird zumeist nur gezahlt durch die Bankfilialen und die zwei Großhotels Panoramic und Maritim. Der neue St. Andreasberger Ferienpark, vom Bauvolumen von rund 10 Mil. € ein Großprojekt, bringt gewerbesteuermäßig ebenfalls kaum   Einnahmen, da alle Ferienhausgebäude verschiedene Eigentümer haben. Die Haushaltslage der Stadt Braunlage ist mithin schlecht, so Stefan Grote, bei einem Gesamtvolumen von 14 Mio. € läuft alljährlich ein Defizit zwischen 1-bis 2 Mil. € auf. Im Zuge der Fusion zwischen St. Andreasberg und Braunlage wurde mit dem Land Niedersachsen ein Zukunftsvertrag abgeschlossen, wonach bis 2020 der Haushalt ausgeglichen sein sollte. Dies, so der Verwaltungschef weiter, ist nach fünf Jahren aus heutiger Sicht völlig illusorisch, denn die Ausgaben steigen weiter, die Einnahmen sinken. Deshalb muss aktuell mit dem Land Niedersachsen nachverhandelt werden.

 

Beim Tourismus hingegen, so Grote sieht es recht gut aus, so sind die Übernachtungszahlen in St. Andreasberg von 311.721(2011) alljährlich leicht gestiegen und lagen 2014 bei 338.387 und 2015 bei 338.000. Gingen davor die Übernachtungen stets leicht zurück, so wirkte die neue Ferienhaussiedlung mit 200 Betten dem entgegen. Weiteres Potential wird durch neue Investoren im Bereich Jordanshöhe erwartet, wo aktuell die Kieler Hütte abgerissen wurde und durch Neubauten ersetzt werden soll. Bei den Übernachtungszahlen sind bis zu 60.000 kurbeitragsfrei, die auf die Dachdeckerschule und das Internationale Haus entfallen.  

 

Recht zufriedenstellend, so der Verwaltungschef sind auch die Übernachtungszahlen der letzten Jahre in Braunlage. So gab es von 569.795 Übernachtungen in 2011 einen Sprung um knapp 13 % auf 621.103 im Jahr 2012. 2013 gab es nochmals eine Steigerung um 7.605 Übernachtungen. 2014 erfolgte dann allerdings ein kleiner Einbruch, bevor die Übernachtungszahlen um 41.495 auf 664.556 hochgingen. Erreicht wurde dies, so Stefan Grote, durch den „Wurmbergeffekt“. Die steigenden Übernachtungszahlen im gesamten Harz wurden durch diese Investition um ein mehrfaches übertroffen. Obwohl der gesamte letzte Winter nicht besonders „toll“ für den Harz war, so konnte doch durch die Investition „Beschneiungsanlage“ am Wurmberg und deren neuen Abfahrten von Januar bis zum 5. April 2016 dort Wintersport betrieben werden.

 

Nachdem der Ortsteil Hohegeiß 2011 178.464, 2012 188.079 und 2013 188.356 Übernachtungen verbuchen konnte, gab es 2014 einen Rückgang auf 180.946 und 2015 auf 176.307 Übernachtungen. Wesentlicher Grund, so Stefan Grote, ist dafür die Insolvenz der Betreibergesellschaft des 1.000-Betten-Hotels Panoramic, wo 350 Einzeleigentümer unter einen Hut gebracht werden müssen.

 

Insgesamt, so Stefan Grote, müssen wir feststellen, dass sich die „Winter“ nur noch in Lagen über 700 Meter Höhe abspielen. Richtig reagiert hat darauf bereits das Alberti-Skizentrum, welches zusätzlich einen Mountainbike- und Downhill-Erlebnis-Park anbietet. Alles was mit dem Rad angeboten wird hat guten Erfolg, ebenso das klassische Wandern. Damit, so der Verwaltungschef, sind die Prognosen für den Tourismus recht gut. Der Erfolg hängt aber maßgeblich vom Wetter ab, da die Gäste heute zumeist nur noch kurzfristig übers Internet buchen. Gesehen werden muss der Harz als „Ganzes“, die laufenden großen und massiv geförderten Investitionen in Schierke stellen keineswegs eine Konkurrenz da, sondern stärken die Region insgesamt. Nur gut sein kann deshalb auch die geplante neue Seilbahn von Schierke zum Wurmberg, die vermutlich in zwei Jahren fertig sein wird.

 

Bei einer anschließenden Diskussion brachten besonders einige Andreasberger Haus-und Grundeigentümer ihren Unmut über die schweren Straßenschäden in der Bergstadt zum Ausdruck. Was fehlt, so der Verwaltungschef abschließend, ist für die Reparaturen das nötige Geld, allerdings setzt er große Hoffnung auf den neuen Stadtbauamtsleiter, der sich diesen Problemen annehmen wird. Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung sieht Stefan Grote durch die zahlreichen neuen Haus-und Immobilienbesitzer in Braunalge. Wurden doch in Zeiten der Finanzkrise Millionen Euro in Immobilien in Braunlage investiert. Er hoffe, so Grote, dass dieser „Boom“ auch auf die Ortsteile überschlägt.

 

Text und Fotos: Bernd Jackisch (Pressesprecher Haus & Grund Bad Lauterberg)




18/04 2016:
Schülerwettbewerb: Projekte zum Thema „Gesundheit weiter gedacht“ im Landkreis Osterode gesucht

(v) Schüler aus dem gesamten Landkreis Osterode können ihre Schule ab sofort ins Rennen um den Titel „Schule des Jahres 2016“ schicken. In einer von drei Wettbewerbskategorien suchen die BARMER GEK und UNICUM ABI die besten und innovativsten Projekte zum Thema „Gesundheit weiter gedacht“. „Ob gesunde Ernährungskonzepte, Bewegungsideen oder originelle Maßnahmen gegen Stress im Schulalltag, gesucht werden neuartige gesundheitsfördernde Projekte“, so Marcel Seliger, Geschäftsführer der BARMER GEK im Südharz. Auch digitale Gesundheitsideen, etwa mit Schrittzähler oder Internetanwendungen, seien gefragt.

 

2.000 Euro und Activity Tracker als Preise

Dem Gewinnerteam in der Kategorie „Gesundheit weiter gedacht“ winkt eine Projektförderung in Höhe von 2.000 Euro. Zusätzlich gibt es von der BARMER GEK moderne Activity Tracker. Mit der Siegerprämie können die Schüler ihr Engagement weiterführen und verbessern. Mit dem Wettbewerb wollen die Organisatoren auch dazu beitragen, die Vielzahl an kreativen Gesundheitsprojekten ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, die an Schulen umgesetzt werden.

 

Erst Jury-Entscheid, dann Online-Voting

Am Wettbewerb teilnehmen können alle zum Abitur führenden Schulen. In der Bewerbungsphase gilt es, die eigenen Projekte aussagekräftig zu präsentieren. Eine Jury, bestehend aus der UNICUM ABI Redaktion und Verantwortlichen der BARMER GEK, wählt aus den eingereichten Bewerbungen je Kategorie die drei besten Projekte aus. Die zwei weiteren Wettbewerbskategorien sind „Die beste Schülerfirma“ und „Das beste soziale oder karitative Projekt“. Im großen Finale gibt es ein Online-Voting: Wer in seiner Rubrik die meisten Stimmen mobilisiert, ist „Schule des Jahres 2016“ und gewinnt den Preis. Einsendeschluss für die Projekte ist der 1. Juni 2016.




13/04 2016:
Amateurfunk im Kreis Osterode neu ausgerichtet



Der neue Vorstand des DARC OV H19 Osterode: v.l.: Stellv. Vorsitzender Marco Dittmann, DL9AM

(v) In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder des Ortsverbandes Osterode H19 des DARC ihren neuen Vorstand für die kommenden zwei Jahre. Der DARC e.V. (Deutscher Amateur-Radio-Club), mit Sitz in Baunatal, vereint 38.000 Funkamateure in Deutschland und zählt somit weltweit zum drittgrößten Verband im Amateurfunk.

 

Wie in den Vorjahren auch, werden vom Ortsverband in den Sommermonaten Ferienpassaktionen angeboten. So steht in diesem Jahr das Erlernen der „Geheimsprache Morsen“ mit einem Morsesummer im Selbstbau in Hattorf und Bad Lauterberg auf dem Programm. Auch das Funken mit dem Weihnachtsmann zum 3. Advent auf dem Ravensberg ist schon auf dem Terminplan.

 

Der Ortsverband H19 unterhält im Raum Osterode mehrere Regionen übergreifende Relais- und Clubstationen. So spielt der Standort auf dem Ravensberg bei Bad Sachsa eine digitale Schlüsselrolle im Bereich Notfunk mit autarker Stromversorgung. Dabei wird auch das eigens im Amateurfunk aufgebaute Hamnet genutzt. Das Hamnet ist ein digitales Funknetzwerk, das von den Mitwirkenden europaweit ausgebaut wird und völlig unabhängig vom Internet arbeitet. Für die kommenden Generationen ist der Ortsverband somit unterstützend bei der Aus- und Weiterbildung, sowohl in der Netzwerktechnik als auch der experimentellen Telekommunikation.

 

Mit Ausblick auf die kommenden Jahre wird in Deutschland in 2018 nun auch das erste Mal die Funkweltmeisterschaft WRTC 2018 ausgetragen, die, wie die Olympiade auch, alle vier Jahre stattfindet.

Die Mitglieder des Ortsverbandes H19 treffen sich regelmäßig jeden dritten Freitag im Monat. Nächster Treff ist also am 15. April in Herzberg am Harz, Hotel Englischer Hof ab 20 Uhr.

Selbstverständlich ist die Teilnahme an diesem Abend für die Öffentlichkeit und für jede und jeden Interessierten frei. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.darc.de/h19 oder bei jedem Funkamateur in Ihrer Nachbarschaft.





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Die letzten Tage:
04.05.: Vorprogrammiertes Verkehrschaos oder Belebung der Stadt?
04.05.: Mehr als 1400 Wanderer zog es zum Jagdhaus im Westerhöfer Wald
04.05.: Der Maibaum auf dem Anger in Lasfelde
03.05.: Teuflisches Treiben am Fuße des Ravensberges
03.05.: 13. Geranienfest der Kreiswohnbau
03.05.: Baumpflanzaktion
02.05.: In den Schuhen meines Onkels
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30.04.: Ins Rollen gebrachtes Rad muss noch mehr Fahrt aufnehmen
30.04.: Sparkasse Osterode am Harz unterstützt Schäferhund Verein in Herzberg
29.04.: Schwerer Verkehrsunfall auf der B27
29.04.: Wintereinbruch im Oberharz
29.04.: Ankunft der Störche
28.04.: Abriss zweier Bauruinen
28.04.: Welpenschule des HSV Osterode
27.04.: Eine erfolgreiche Theatersaison 2015/2016 geht zu Ende
27.04.: 5 Jahre Glückspilz
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