Höhlenopfer von Roland Lange

 

Höhlenopfer, Harz Krimi

Prolibris Verlag Rolf Wagner, Oktober 2010

311 Seiten, Paperback

ISBN 978-3-935263-74-0

12,95 €


 

Osterodes Bürgermeister Klaus Becker über Roland Langes Harz Krimi: 

 

Der Lichtenstein, Förste, die Brasserie in der Osteroder Rinne-Passage, der alte Steinbruch oberhalb von Förste, die Nachfahren der Bronzezeitmenschen, das Höhlenerlebniszentrum in Bad Grund, die Schlachterei Neidhardt in Katlenburg und… und… und!

Alles Orte, mit denen ein Südharzer viel anfangen kann, die er kennt, wo er selbst schon des öfteren gewesen ist. All diese Locations und noch viel mehr hat Roland Lange in seinem Krimi „Höhlenopfer“ verarbeitet und mit einer überaus spannenden Story verknüpft.

Ein erster Mord in einer geheimnisvollen Höhle, der sagenumwobene Harz im Hintergrund, eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, Polizisten mit durchaus menschlichen Schwächen und dann weitere Morde, die auf seltsame Weise zusammenhängen. Das ist der Stoff, aus dem der Harzkrimi gemacht ist. Der Autor versteht es, den Protagonisten der Story äußerst lebensnahe Charakterzüge zu geben: der vielfach ungelenk agierende, mit Führungsschwächen versehene Kommissar Ingo Behrends, seine sehr sympatisch wirkende Kollegin Maike de Baer, die verschlossen wirkenden Dorfbewohner, der neugierige Chef des lokalen Internetportals bis hin zum undurchsichtigen psychopatisch agierenden Direktor des hiesigen Gymnasiums, alles Menschen, denen man tagtäglich begegnen kann.

 

Der Krimi, und damit die stete Frage nach dem Täter und seinem Motiv, bleibt bis zum Schluss offen. Höhlenopfer ist damit ein Buch, das man nur ungern aus der Hand legt, denn man möchte schnell erfahren, wie es denn nun weitergeht.

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Harzkrimi von Roland Lange.

 

Klaus Becker, Bürgermeister, 15. Dezember 2010