04/08 2015:
"Unser Hauptzweck ist, nüchtern zu bleiben"


Treffen der Anonymen Alkoholiker in Osterode

 

Um einen großen Tisch herum sitzen die unterschiedlichsten Menschen versammelt. Es stehen Kaffee, Tee und Kuchen bereit und die Stimmung ist locker und fröhlich. Eine Hinweistafel im Fenster verrät, warum die sieben hier zusammensitzen: Es ist ein Treffen der Anonymen Alkoholiker.

 

Auf einem Schild steht Folgendes geschrieben: „Wen Du siehst, was Du hörst – lass es hier“. Seit Neuestem hat Osterode wieder eine eigene Gruppe.

 

„Vor zwei Jahren waren wir von Osterode nach Bad Grund umgezogen, weil dort mehr Bedarf war – aber nun ist es genau andersrum“, erklärt Gerd. Bei den Anonymen Alkoholikern spricht man sich beim Vornamen an. Alter, Beruf und Konfession sind egal. Denn Anonyme Alkoholiker sind eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die miteinander ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen, um ihr gemeinsames Problem zu lösen und anderen zur Genesung vom Alkoholismus zu verhelfen.

 

Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören. Den hatten viele aus der Gruppe. Und einige sind schon lange trocken. „Bei mir sind es 39 Jahre. Dass ich regelmäßig zum Meeting gegangen bin, hat mir dabei geholfen, trocken zu bleiben“, verdeutlicht Jürgen. Die Gemeinschaft kennt keine Mitgliedsbeiträge oder Gebühren, sie erhält sich durch eigene Spenden.

 

„Die Gemeinschaft AA ist mit keiner Sekte, Konfession, Partei, Organisation oder Institution verbunden. Unser Hauptzweck ist, nüchtern zu bleiben und anderen Alkoholikern zur Nüchternheit zu verhelfen“, verdeutlicht Gerd. Die Anonymität ist wichtig und wird streng gewahrt.

 

Die Treffen finden immer montags von 19 bis 21 Uhr im Gemeinderaum der Kreuzkirche, Erfurter Weg 2, in Osterode statt. An jedem letzten Montag im Monat ist offenes Meeting, das heißt auch die Familienangehörigen von Alkoholikern sind dann zum Meeting eingeladen. Neue Gesichter sind gerne gesehen.

Weitere Informationen bei Gerd, Tel. 05522/863486 oder 0171/7755937. 




31/07 2015:
Die Osteroder Tafel sagt Danke!


(v) Die Tafel bedankt sich zunächst bei der Leitung des hiesigen „Kaufland“ – Marktes für die Erlaubnis, dass sich Teams für die Aktion „Eins mehr“ am Eingang im Parkhaus aufstellen durften. Um zehn Uhr starteten als erstes Christiane Oestern und Martina Wiedemann, die dann nach zwei Stunden von Uta Schwarz und Sören Sander abgelöst wurden. Die Besucher des „Kaufland“ – Marktes wurden gebeten, einen Artikel mehr zu kaufen und dann der Tafel zu spenden. Gefragt waren insbesondere haltbare Lebensmittel wie zum Beispiel Mehl, Zucker, Reis, Haferflocken, Kaffee, Tee, Honig sowie Fleisch- und Fischkonserven.

 

Der Erfolg war überwältigend und es ist wirklich großartig, dass die doch schon bedenklich leeren Regale in der Abgunst 9 zu einem guten Teil wieder gefüllt werden können. Die Kundinnen und Kunden der Osteroder Tafel werden es sehr zu schätzen wissen. Deshalb danken wir ganz herzlich allen, die sich an dieser Aktion beteiligt haben. Weitere Spenden sind natürlich immer willkommen und können jederzeit im Haus der Osteroder Tafel in der Abgunst abgegeben werden.




25/07 2015:
Die Geduld des Sämanns

Sommergottesdienst zum Schuljahresende in der BBS II

 

(kkhl) Die Religionspädagogen sind es, die Kindern und Jugendlichen Gottes Wort und Grundzüge des christlichen Glaubens vermitteln, sie sind der Sämann aus dem biblischen Gleichnis, dessen Saat zum Teil auf steinigen, zum Teil auf fruchtbaren Boden fällt. Darum gibt es am Vorabend der Sommerferien einen Gottesdienst nur für sie, zu dem die Schulpastoren der Berufsbildenden Schulen, Doris Ißmer und André Dittmann, auch in diesem Jahr eingeladen hatten. Für André Dittmann war es zudem der letzte Gottesdienst in dieser Funktion, denn er wird von nun an das Teampfarramt im Oberharz verstärken. Vielleicht war das der Grund, warum trotz Hitze und dem Stress der letzten Tage vor den Ferien so viele gekommen waren, um diesen besonderen Gottesdienst in der BBS II zu feiern. Vielleicht lag es aber auch an ihrer verantwortungsvollen Aufgabe, deren Erfolg – das Aufgehen der Saat sozusagen – oft erst sehr viel später sichtbar wird.

 

Dittmann und Ißmer verdeutlichten dies in einer Spielszene mit Gießkanne und Steinen und Landessuperintendent Eckhard Gorka erinnerte in seiner Predigt daran, dass im Laufe des Lebens Saat auch dort aufgehen kann, wo wir es nicht erwarten. Insofern handle der Sämann richtig, wenn er großzügig austeilt und lieber verschwendet als zu sparsam zu sein. „Ob Glaube wächst, entscheidet sich in den Kinderzimmern, je größer dort die Sprachlosigkeit ist, desto größer lastet der Druck auf den Pädagogen, das auszugleichen“, so Gorka. Nach der anschließenden Segnung durch den Landessuperintendenten und Superintendent Volkmar Keil wurde Dittmann von Keil verabschiedet. Er dankte ihm für mehr als zehn Jahre engagierter Arbeit an der BBS I, in denen er viele Spuren in der Schule wie auch im Kirchenkreis hinterlassen und als Diakoniepastor viel bewegt habe. Weitere herzliche Worte gab es nach dem Gottesdienst beim gemeinsamen Imbiss und gemütlichen Beisammensein, das die Sommerferien auf ganz eigene Weise einleitete.




Doris Issmer Andre Dittmann



Landessuperintendent Gorka


Superintendent Volkmar Keil Andre Dittmann Doris Issmer Landessuperintendent Eckhard Gorka




24/07 2015:
Sommerfest des Tierschutzvereins zog viele Gäste an

(pb) Auch wenn Petrus die himmlischen Wasserschleusen recht weit aufgedreht hatte, fiel das traditionelle Sommerfest des Tierschutzvereins Osterode und Umgebung alles andere, als in das nasse Element. Denn auf dem in der Leege gelegenen Gelände des Tierheims herrschte von Beginn an Hochbetrieb. Die Besucher fast jeden Alters und aus allen Teilen des Kreises Osterode wollten das bunte und informative Programm in aller Ruhe genießen, da konnte auch der Regen nichts dran ändern.

 

Schon am Eingang musste die Rettungshundestaffel aus Goslar nicht lange darauf warten, dass die Gäste vieles rund um den besten Freund des Hundes und insbesondere über die Arbeit dieser Staffel wissen wollten. Und das Team ließ auch keinen im Regen stehen.

 

Eigens aus Braunschweig waren Mitglieder des Vereins Kaninchenschutz angereist, um nicht nur klarzustellen, dass sowohl das Wild- als auch das Hauskaninchen eine Rasse sind, sondern insbesondere darauf hinzuweisen, dass die gesündeste Nahrung für die Langohren frisches Gras oder Heu sind und nicht irgendwelche gepressten Zusammensetzungen.

 

Der Arbeitskreis „Wirbellose in Binnengewässer“ machte darauf aufmerksam, dass es viele Krebsarten gibt, die nicht in Aquarien oder in den hiesigen Gewässern zu suchen haben.

 

Die „Mobile Trimmtante“ war ebenso zugegen, wie Franziska Dunsky, die Halsbänder nicht „nur“  für den besten Freund des Menschen fertigte. Aber auch Sandra Heidecke stieß mit ihrer „Futterluke“ auf großes Interesse, was auch für eine Tierfotografin zutraf.

 

Das darf auch über zwei- beziehungsweise vierbeinige Mitglieder des Hundesportvereins Osterode gesagt werden, der sich mit einer ganz neuen Disziplin vorstellte.

Die kleinen Besucher/innen wiederum durften sich schminken lassen, oder es auch mal selbst versuchen.

Für das leibliche Wohl war mittels Grillspezialitäten und kalten Getränken sowie Kaffee und Kuchen gesorgt.












15/07 2015:
Frauenchor Katzenstein begeisterte in der St. Aegidien-Kirche



Der Frauenchor Katzenstein überzeugte mit seinen Liedern die Zuhörer/innen


Erik Klingebiel (li.) und Kim Spillner wussten ihr Publikum zu begeistern

(pb) „Wann kann ich denn eine CD von diesem Konzert kaufen?“ – diese Frage war mit das größte Kompliment, welche der Frauenchor Katzenstein nach seiner Aegidien-Serenade in der Marktkirche zu hören bekam.

 

Die Frauen betraten unter Leitung von Richard Koscielny das Gotteshaus und freuten sich schon da über die große, altersmäßig bunte Zahl des Publikums, welches übrigens sowohl von Edelgard Kokoscha im Namen des KreisChorVerbandes, als auch von Heike Riehn, der ersten Vorsitzenden des Frauenchores, aufs Herzlichste begrüßt wurde. Durch den Garten der Musik führte dann die zweite Vorsitzende, Marina Großkopf.

 

Die Sängerinnen hießen ihre Gäste mit Pasquale Thibauts „Der Frühling“ willkommen, um dann beispielsweise Michael Kunzes „Die Rose“ und Manfred Bühlers „Zauber der Musik“ anzustimmen. Dann baten sie alle, nicht nur zuzuhören, sondern mitzusingen. Als dann der erste Ton von „Kein schöner Land“ erklang, schien in dem Gotteshaus  ein überwältigender Chor seine Stimmen erklingen zu lassen.

 

Danach hatten zwei junge Musiker die Saiten ihrer Gitarren und damit die Gäste fest im Griff. Denn Kim Spillner aus Katzenstein und Erik Klingebiel aus Bad Grund traten als „Spillebiel“ auf, um interessante Melodien, unter ihnen auch eine selbstkomponierte, zu Gehör zu bringen. Dass sie damit ebenso so wie der Frauenchor den Geschmack des Publikums getroffen hatten, machte der Beifall sehr deutlich.

 

Anschießend legte der Chor sehr offen dar, dass Musik keine Grenzen kennt. Denn die Sängerinnen brachten einfühlsam und von ganzem Herzen unter anderem ein lateinisches Volkslied, eines aus Dalmatien, aus Italien und aus Griechenland zu Gehör. Am Ende sparten die Zuhörer nicht mit dem wichtigsten Brot des Künstlers, mit dem Applaus, der nicht verklingen wollte. 

 

Fotos: privat




06/05 2015:
Kurs: Grundkurs Fachhelferin Altenpflege

Zur beruflichen Orientierung für Frauen

 

(v) Die Ländliche - Erwachsenen - Bildung (LEB KAG) Northeim bietet den Kurs an, der zum Ziel hat, Frauen eine berufliche Neuorientierung aufzuzeigen. Gerade in der heutigen Zeit nimmt die alternde Bevölkerung und die Zahl der zu betreuenden Personen ständig zu, so dass hier ein umfangreiches Arbeitsgebiet geschaffen wird. Aber auch Frauen, die in ihrer eigenen Familie pflegebedürftige Menschen zu versorgen haben, können in diesem Kurs Hilfen und Anregungen erhalten.

 

In der Theorie und Praxis werden Grundkenntnisse in den Bereichen Ernährung im Alter, Ernährung bei Krankheit, Haushaltsorganisation, Umgang mit Pflegefällen, Körperpflege und Hilfe am Krankenbett vermittelt.

 

Ein 2 - wöchiges Praktikum (80 Stunden) in einer Sozialstation oder in einem Seniorenpflege­heim ermöglicht das Erlernen von praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten.

 

Termin:   

01. Juni 2015 bis 30. September 2015

Montag und Mittwoch von 17.30-20:45 Uhr

In den Ferien sind keine Termine

 

Schulungsort:   

Bildungszentrum der LEB Osterode,

An der Leege 22

37520 Osterode am Harz

 

Dauer:   

100 Unterrichtsstunden und 80 Stunden Praxis

 

Anmeldung:   

LEB KAG Osterode

Frau Melanie Arlt

Tel. 05561 3131556

 E-Mail: kreisarbeitsgemeinschaft-osterode@web.de





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30.07.: Mathematikwettbewerb an der Hauptschule
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