25/06 2015:
Blindensanatorium - Ideen für einen Neuanfang



Eine Luftaufnahme, die kurz vor der Schließung des Blindensanatoriums 2005 entstand.


Die Vorderansicht des geplanten Neubaus nach einem Entwurf des Architekten Thomas Kotthoff.


Den gesamten Komplex in der Aufsicht, ebenfalls ein Entwurf des Architekten.


(v.l.n.r.) die Vereinsvorsitzende, Renate Heider-Braun, die 2.Vorsitzende, Maritta Wendehorst und Geschäftsführer, Mario Reitze.

(os) Rund 40 Jahre lang war das Osteroder Blindensanatorium eines der beliebtesten Kurheime für Erholung suchende blinde und sehbehinderte Menschen. Die ruhige Lage, abseits vom Autoverkehr und die landschaftlich reizvolle Umgebung wurden von den Gästen sehr geschätzt.

 

Nach der Schließung im Jahre 2005 fiel das Haus dann praktisch in einen "Dornröschenschlaf". Schließlich war es kein Prinz, sondern vielmehr eine gute Fee mit dem Namen Renate Heider-Braun aus Baunatal bei Kassel, die im Herbst 2011 die Initiative ergriff und einen Verein ins Leben rief, mit dem Ziel das "verwunschene Schloss" wieder zum Leben zu erwecken.

 

Als sich nach aufwendiger Prüfung durch entsprechende Baufachleute schließlich herausstellte, dass die zunächst angedachte Sanierung des inzwischen 50 Jahre alt gewordenen Gebäudes sehr viel Geld kosten würde, stellte man zusammen mit dem Architekten Thomas Kotthoff aus Schmallenberg und dem

 

Projektentwickler Reiner Wieben einen in die Zukunft gerichteten Plan mit einem ganz neuen Konzept auf. Dieser sieht einen völligen Abriss des alten Gebäudes und einen großzügig gestalteten Neubau auf dem Gelände vor. Die kühne Entscheidung für den Neubau anstelle einer aufwendigen Instandsetzung  nach dem langen Leerstand, fiel auch wegen der inzwischen geänderten Auflagen für Hotelbauten. Zur Zeit gehört der Gebäudekomplex noch dem Blindenverband Niedersachsen, der diesen wohl dem Verein überlassen würde, sobald dieser zur Übernahme in der Lage wäre.

 

In der vor kurzem in der Osteroder Stadthalle abgehaltenen Jahreshauptversammlung des Fördervereins erläuterte der Projektleiter, Reiner Wieben noch einmal Einzelheiten der Planung, die von der Idee her als einzigartig bezeichnet werden kann. Ein erster Entwurf des geplanten Neubaues ist inspiriert von der Form einer menschlichen Hand. Handteller und Daumen sind dabei zur Söse hin ausgerichtet und liegen am unteren Hang. Sie sollen im Eingangs- Verwaltungs- und Versorgungsbereich liegen und in Verwaltungs- und Behandlungsbereiche unterteilt werden. An der Daumenspitze ist praktisch das Schwimmbad geplant und der Übergang zum "Hexendorf" das im Außenbereich vorgesehen ist. Die vier Finger zeigen bergauf und zwei sind für Hotelzimmer, zwei für Appartement vorgesehen.

 

Bei der Neugestaltung des Gebäudes und des Außenbereiches sollen entsprechende Orientierungshilfen und vor allem eine gewisse Barrierefreiheit besonders berücksichtigt werden. Bei der gesamten Planung steht der Inklusionsgedanke im Vordergrund. Nach einer Verwirklichung wäre das geplante Projekt nicht nur für Osterode sondern auch für die ganze Region eine große Bereicherung. Außerdem könnten viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Jetzt kommt es darauf an, einen Investor zu finden oder eventuell auch mehrere.

 

Um den großartigen Plan intensiv weiter vorantreiben zu können ist der Förderverein, der zur Zeit aus rund 80 Mitgliedern besteht, auf weitere Spenden und auf die Unterstützung durch Sponsoren angewiesen. Nach einer Fertigstellung einen qualifizierten Betreiber zu finden wird sicherlich kein Problem sein.





Projektleiter Rainer Wieben bei der Erläuterung vieler neuer Ideen.





23/06 2015:
Selbstbehauptung mit Wen Do

(v) Der Ev. Jugenddienst des Kirchenkreises Harzer Land bietet einen Selbstbehauptungskurs für Mädchen im Alter von 10-13 Jahren an. Beim Wen Do steht die Prävention von Gewalt im Vordergrund. So lernen die Teilnehmerinnen, wie sie sich in bedrohlichen Situationen, wenn jemand sie blöd anmacht, bei sexualisierter Gewalt, wenn Ihnen jemand Angst macht oder wenn es Ihnen schwer fällt „Nein“ zu sagen, verhalten können. Entspannung, Spaß und die Förderung des Selbstbewusstseins gehören ebenfalls zu den Kursinhalten. Anmeldungen werden ab sofort von Irina Grobecker unter 05533-9799080 oder 0160-93523147 entgegengenommen.  

 

Kursdaten

Termine: 11.+12.07.2015

Uhrzeit: jeweils 10-15 Uhr

Ort: Jacobi-Sporthalle Osterode

Kosten: 44,- Euro (Ratenzahlung sehr gerne möglich)

Leitung: Wen Do Trainerin Irina Grobecker

Veranstalter: Ev. Jugenddienst des Kirchenkreises Harzer Land




17/06 2015:
Katzen und Hunde suchen ein neues zu Hause

(pb) Zwar werden die sieben erwachsenen Katzen und drei Hunde im Tierheim Osterode mit Futter und Zuneigung umsorgt -  trotzdem wünscht sich jeder einzelne Vierbeiner ein neues, eigenes Zuhause.

 

Die Dachhasen sind zwischen fünf und zehn Jahre alt und tragen schwarzes Fell ebenso gelassen wie getigertes. Alle würden sich ganz bestimmt über eine neue Bleibe freuen, in der sie mit ihren Menschen wohnen und schmusen dürfen. Gegen Freigang hätte aber keine etwas einzuwenden.  Da sind aber auch vier Katzenkinder, die das Licht der Welt nicht im Mai, sondern bereits im April erblickt haben. Ihr Fell ist ähnlich gezeichnet, wie das der erwachsenen Artgenossen/innen. Auch sie werden gerne vom Tierschutzverein Osterode und Umgebung vermittelt.

 

Und da sind zwei Rüden und eine Hündin, die auf den besten Freud oder die beste Freundin warten. Das Mix-Mädchen „Bella" ist gerade ein Jahr alt. Der Golden Redriver-Bordier-Collie-Mix „Benny“ und der Schäferhund „Geluk“ haben bereits jeweils neun Jahre auf den Pfoten.

 

Tierpflegerin Jennifer Brunk, Leiterin des Tierheimes, würde sich ebenso, wie die Katzen und Hunde freuen, wenn sich Interessenten meldeten, die sich vor dem Besuch bitte telefonisch anmelden möchten (05522-502124). Wer schon mal vorher schauen möchte, hat dazu die Möglichkeit auf der Homepage (www.tierschutz-osterode.de).

Fotos: Bordfeld









16/06 2015:
Personaler auf der Suche nach „Rosinen im Vorharz“



(v.l.) Gunnar Kothrade (WRG), Bernd Fritz-Kolle, Claudius Lohl, Andrea Reuper, Ilona Tenzer, Lena Schaumann, Bernd Rosteck, Annika Oberbeck, Ines Vogel (WRG), Andrea Ihlemann, Kerstin Wittenberg (WRG), Kai Kiene, Karsten Lehrke

Die WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH veranstaltete Workshop zum Thema Mitarbeiterfindung und Arbeitgeberattraktivität

 

(v) Am 09. Juni fand zum ersten Mal die WRG-Dialog-Werkstatt in Osterode am Harz zum Thema Mitarbeiterfindung in den Räumlichkeiten der WRG statt. Unter dem Titel „Gesucht: Rosinen im Vorharz“ wurde der eintägige Workshop durch Dipl.-Psych. Bernd Fritz-Kolle von der teneo Organisationsberatung durchgeführt.

 

Neben dem fachlichen Input von Fritz-Kolle stand vor allem der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern im Vordergrund des Workshops.  Weiterhin wurden in verschiedenen Gruppenaufgaben unternehmensspezifische Fragestellungen gemeinsam bearbeitet.  So konnte mit- und voneinander gelernt werden, wie gute Mitarbeiter für das eigene Unternehmen gewonnen bzw. auch im Unternehmen gehalten werden können. Der Workshop legte den Fokus auf die Themen Arbeitgebermarketing, Mitarbeitersuche, Einstellungsverfahren und Einarbeitung sowie Integration neuer Mitarbeiter.  

 

Hochzufrieden zeigten sich sowohl die Teilnehmer als auch die Veranstalter Ines Vogel und Gunnar Kothrade von der Wirtschaftsförderung. „ Das Format der WRG-Dialog-Werkstatt bietet die Chance den fachlichen Input des Dozenten mit den Erfahrungen der Teilnehmer zu kombinieren. Die Ergebnisse dieses Austausches sind sehr wertvoll für die Unternehmen“, erläutern beide.

 

Aufgrund der überaus positiven Resonanz aller Beteiligten soll das bereits im Landkreis Göttingen etablierte Veranstaltungsformat „WRG-Dialog-Werkstatt“ nun auch auf den Landkreis Osterode am Harz ausgeweitet werden und zu aktuellen Themen stattfinden.




13/06 2015:
Ausflug zum Baumwipfelpfad nach Bad Harzburg


(v) Nicht nur die Sprache lernen, sondern auch Sehenswürdigkeiten der Umgebung erkunden, das gehört zum Konzept der Sprachlernklasse für Flüchtlinge und Asylsuchende der BBSII. So machten sich 9 Schülerinnen und Schüler mit der Klassenlehrerin Sina Pasutti und der Schulsozialpädagogin Rita Nienstedt vergangenen Donnerstag auf den Weg nach Bad Harzburg.

 

Zunächst galt es, den Streik der Lokführer fest im Blick, am Fahrkartenautomaten die entsprechenden Tickets zu ziehen. Nach einer guten Stunde Fahrt war der Bahnhof Bad Harzburg erreicht und ein Fußweg durch die Innenstadt von ca. 2km schloss sich an. In der schönen Stadt mit den vielen Altbauten wurden bereits die ersten Fotos geschossen. Die Gruppe hatte schon hier sichtlich viel Spaß und musste immer wieder zum weiter gehen angehalten werden.

 

Endlich war der Baumwipfelpfad erreicht. An vielen Stationen in schwindelerregender Höhe gab es Infotafeln über die heimische Fauna und Flora. Auch ein Picknick mit leckeren mitgebrachten Köstlichkeiten wurde dort oben veranstaltet. Nach weiteren, unzähligen Fotos wurde der Rückweg angetreten und es bestand noch die Möglichkeit ein bisschen in der Innenstadt zu bummeln. Natürlich wurde auch das fotografisch festgehalten. Das Wetter spielte ganz gut mit und auch die Rückfahrt verlief problemlos. Ein gelungener fröhlicher Tag für alle Beteiligten.




12/06 2015:
Der Suchtgefahr am Arbeitsplatz vorbeugen




Seit zehn Jahren treffen sich Mitarbeiter aus Firmen der Region im „Forum Betriebliche Suchtprävention“

 

(v) Immer höherer Leistungsdruck im Betrieb, immer komplexere Anforderungen und immer weniger Kraft, damit fertig zu werden, belasten auf Dauer sehr. Gegen ein Feierabendbier zum Runterkommen ist doch nichts einzuwenden, oder? Und was ist mit dem leichten Schlafmittel, um richtig abschalten zu können? Doch wo ist die Grenze, wo beginnt das Genussmittel oder das Medikament zur Sucht zu werden?

 

Mit diesen und ähnlichen Fragen befasst sich das „Forum Betriebliche Suchtprävention“ der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention im Kirchenkreis Harzer Land sei mittlerweile zehn Jahren. In regelmäßigen Abständen treffen sich Mitarbeiter aus Firmen der Region, um sich über spezifische Probleme zu informieren. „In vielen Betrieben gibt es feste Ansprechpartner, die in konkreten Fällen Hilfestellungen vermitteln und natürlich einer Schweigepflicht unterliegen“, erläutert Fachstellenleiterin Ingrid Baum, „bei uns tauschen sie sich aus und bekommen Input zu bestimmten Themen.“

 

Beim Treffen in der vergangenen Woche ging es um die Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 15. Juni sowie um das Thema Essstörungen. Es waren Teilnehmer des Landkreises, des Finanzamtes, der Unternehmen Exide, Kamax, Pema und anderen anwesend, manche zum ersten Mal dabei, andere seit zehn Jahren treue Mitglieder des Forums. Viele Firmen beteiligen sich an der Aktionswoche zum Motto „Alkohol? Weniger ist besser“, dort sind sie dann auch die Koordinatoren für die jeweiligen Aktionen. Beispielsweise wurde Anna von Wensiersky von der Fachstelle zu einem Vortrag vor Auszubildenden und jüngeren Mitarbeitern ins Finanzamt eingeladen, bei der Exide gibt es eine große Veranstaltung mit Rauschparcours, Smoothies und vielem mehr und bei Kamax und Piller wird schlicht Info-Material ausgelegt, das sich jeder nehmen kann. „Momentan überlegen wir noch, ob wir es auf dem Weg zur Kantine platzieren, wo es wirklich jeder sieht oder lieber in der Nähe des Ausgangs, wo man auch mal zugreifen kann, ohne dass es jemand mitbekommt“, berichteten die Ansprechpartner, die sehr genau wissen, wie sensibel das Thema Alkohol und Sucht ist und dass manche Mitarbeiter selbst einen Flyer nur verschämt einstecken.

 

Dabei sind sie ja gerade nicht bei den Treffen des Forums, weil es an ihren Arbeitsplätzen so viele Vorkommnisse gibt, sondern um schon vorher über die Gefahren einer Sucht zu informieren. „Generell kann man sagen, dass 75 Prozent vernünftig mit Alkohol umgehen, etwa 20 Prozent zählen wir als gefährdet und etwa fünf Prozent kann man als abhängig bezeichnen“, stellte Baum heraus und führte aus: „Unsere Arbeit richtet sich vor allem an die 75 Prozent, ist nicht wie früher auf Krankenhilfe ausgerichtet, sondern ist Prävention.“ Die Ideen der Ansprechpartner kommen in den Firmen meist gut an, manchmal werden sie zu Gesprächen hinzugezogen, denn viele Führungskräfte sind mit den Themen überfordert bzw. kennen sich nicht gut genug aus. Besser auskennen wollen sich die Mitglieder auch mit den verschiedenen Essstörungen und baten um einen kurzen Überblick zu den einzelnen Formen. Anorexie, Bulimie, Adipositas, was bedeutet das eigentlich genau? Knapp aber präzise stellte von Wensiersky die Hauptformen dar und grenzte sie voneinander ab. Dass auch die sogenannte Sportsucht (Anorexia athletica) dazu zählt oder dass die Fressanfälle (Blinge-Eating) sich von der Ess-Brechsucht (Bulimia nervosa) unterscheiden, war vielen nicht bekannt. Eher schon, dass die verschiedenen Essstörungen in vielen Fällen als eine Mischform auftreten oder häufig lange vertuscht werden. „Die Leute funktionieren oft sehr lange und man muss sehr individuell hinsehen, was eine Essstörung ist und was mit anderen Faktoren zu tun hat“, erklärte von Wensiersky.

 

Als erster Überblick reichten ihre Ausführungen den meisten Teilnehmern aus, zumal die Frage der konkreten Hilfe sowieso nicht pauschal beantwortet werden kann. So wurden dann ähnliche Überblicke für die nächsten Treffen gewünscht, beispielsweise zu Medikamentenabhängigkeit, zu Mediensucht oder auch zum Kündigungsschutz in bestimmten Fällen. Themen gibt es viele und die meisten Firmen tun inzwischen viel für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter und wissen um den Wert fundierte Aufklärung im Bereich der Suchtprävention.




12/06 2015:
Chor à la carte begeisterte in der Marktkirche zu Osterode



Foto: Bordfeld

(pb) Der „Chor à la carte“ stellte sich bereits vor zwei Jahren, kurz nach seiner Gründung, den Freunden der Aegidien-Serenade in der Marktkirche Osterode vor. Dass sie damals überzeugt hatten, machte die Stärke des Publikums deutlich, das sich von diesem Chor in die Welt der Musik entführen lassen wollte.

 

Wolfgang Wiedemann, Vertreter des KreisChorVerbandes Südharz, brachte in seinen Grußworten seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Astrid Bierhance erneut den Dannhäuser Berg hinter sich gebracht hatten, um ihre Stimmen in dem Gotteshaus erklingen zu lassen. Nicht minder groß war seine Freude darüber, dass sich ein altersmäßig bunt gemischtes Publikum zum Aegidien-Serenaden-Abend getroffen hatte.

 

Und der Chor stellte unter Beweis, dass er versteht, mit seinen Stimmen jedem einzelnen Lied Überzeugungskraft und Leben zu verleihen. Eine der Stimmen, die von Solistin und Sopranistin  Britta von Wieding aus Bodenwerder, faszinierte alle, was der stürmische Beifall unter Beweis stellte. Besonders gut kam aber auch an, dass der Chor zusammen mit dem Publikum eine ungewöhnliche, aber sehr interessante Singgemeinschaft bildete, die sogar eine Geige zum Singen brachte.

 

Zum Mitsummen, leise Mitsingen, zum Träumen und zum Schunkeln luden dann aber Lieder wie Leonhard Cohen und Roger Emersons „Hallelujah“, oder die von vielen Interpreten besungene „Sieben Brücken“ oder Reinhard Meys „Der Mörder ist immer der Gärtner“ ein. Besonders war an einigen Werken, dass Astrid Bierhance an ihnen ein wenig nachgearbeitet hat. Ob das nun Stefan Nilssons „Gabrielas Sang“ oder Richard Rodges „DoReMi“ waren, das gab den Songs den besonderen Kick.

 

Eines hatten aber alle gesanglichen Darbietungen gemeinsam, sie sorgten dafür, dass nicht mit dem wichtigsten Brot für den Künstler, mit dem Applaus, nicht gegeizt wurde.




10/06 2015:
Wohltätigkeitskonzert brachte fast 4 000 € ein



Frank Regelin, Anita Martin, Daniela Pfeiffer, Harald Wächter und Marcel Sonntag (v.l.). Im Hintergrund: Vertreter der Musik- und Spielmannszüge Foto: Kreisfeuerwehrverband

(pb) Der Kreisfeuerwehrverband Osterode hatte zum mittlerweile 18. Wohltätigkeitskonzert der Musik- und Spielmannszüge der Freiwilligen Feuerwehren  in die Stadthalle Osterode eingeladen, bei dem genau 3 811,52 € für einen guten Zweck zusammen gekommen sind.

 

Jetzt hatten  Kreisverbandsvorsitzender Frank Regelin und Kreisstabführer Harald Wächter in die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) eingeladen, um dort der ersten Vorsitzenden des Hospizdienstes, Petra Schröder, den obligatorischen Scheck, auf dem die  stolze Summe geschrieben stand, zu überreichen. Diese bedankte sich auch im Namen der Kassenwartin Anita Martin und der neuen Koordinatorin Daniela Pfeiffer.

 

Zusammen berichteten die drei über die Arbeit des Vereins, welcher ohne Spenden kaum überleben könnte, zumal man mittlerweile auch eine Halbtageskraft beschäftige. Daher freuten sie sich umso mehr über den warmen Geldregen. Frank Regelin wiederum gab den Dank weiter an die anwesenden Vertreter der Musik- und Spielmannszüge sowie an Kreisstabführer Harald Wächter und dessen Stellvertreter, Marcel Sonntag. Schließlich hatten die Musiker/innen mit ihrem Auftritt die Spende erst möglich gemacht und dafür gesorgt, dass die Stadthalle gut besucht war.




06/06 2015:
Jahreshauptversammlung der Osteroder Tafel e.V.



Der „alte“ Vorstand mit Frau Christiane Oestern, Frau Monika Birtel und Herrn Dr. Hartmut Herrmann


Frau Monika Birtel und Herr Sören Sander bei der Amtsübergabe


Der „neue“ Vorstand mit Herrn Sören Sander, Frau Christiane Oestern und Herrn Dr. Hartmut Herrmann.

(v) Das wohl wichtigste Ereignis war die Neubesetzung des Amtes des stellvertretenden Vorsitzenden. Dieses Amt lag in den vergangenen drei Jahren in den Händen von Frau Monika Birtel, die mit ihrer freundlichen und zuvorkommenden Art für eine intensive Öffentlichkeitsarbeit gesorgt hat. Ihr Abschied von der Osteroder Tafel aus privaten Gründen ist Frau Monika Birtel nicht leicht gefallen und sie bleibt dieser Einrichtung sicher weiter treu. Sie wurde von allen Anwesenden mit einem sehr herzlichen Dankeschön verabschiedet und übergab ihr Amt an Herrn Sören Sander.

 

Im Übrigen ergab sich aus dem Bericht des Vorsitzenden, Herrn Dr. Hartmut Herrmann, dass die Osteroder Tafel sich im Verlauf der letzten 4 bis 5 Jahren in einem ausgewogenen Gleichgewicht befunden hat. Er stellte erfreut fest, dass die eingehenden Lebensmittelmengen dem Bedarf der Kundinnen und Kunden entsprachen und dass der Umfang der vielfältigen Arbeit durch eine ausreichende Zahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewältigt werden konnte. Für die anfallenden Kosten standen genügend Geldmittel zur Verfügung, so dass die Arbeit ohne nennenswerte Störungen laufen konnte. Für ihre umsichtige Leitung von Küche und Fahrdienst erhielt Frau Uta Schwarz besondere Anerkennung.

 

Die Zahl der für die Kunden gepackten Lebensmittelkisten pro Woche lag im Jahresschnitt bei etwas mehr als 420 Kisten. Für die Übergabe der Lebensmittel an die Kundinnen und Kunden sorgten an den verschiedenen Ausgabeorten 110 ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Interessant ist, dass der Anteil der berechtigten Familien mit nicht deutscher Herkunft von 22 % auf 32 % deutlich zugenommen hat.

 

Am zweimal wöchentlich stattfindenden Mittagstisch nahmen zwischen 10 und 20 Gästen teil, obwohl bis zu 30 Gäste bewirtet werden könnten. Das wohlschmeckende warme Essen wurde von den Harz-Weser-Werkstätten sowie von den Kliniken Herzberg und Osterode geliefert und der gute Kaffee kam von der Firma Hoff-Kaffeesysteme.

 

Ein Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit nahmen und nehmen die aktuellen Internetseiten der Osteroder Tafel ein, in denen Frau Monika Birtel über die Vorgänge mit ansprechenden Texten und Fotos berichtete. Diese Aufgabe wird in Zukunft Herr Sören Sander übernehmen.

 

Projekte waren unter anderem die Präsentation der Osteroder Tafel auf dem Martin Luther Platz unter dem Motto „Vereine stellen sich vor“, die Teilnahme an der Vereinsmesse in der Osteroder Stadthalle, die Wichtelaktion auf dem Martinsmarkt in der Stadthalle und die Erstellung einer umfangreichen Festschrift zum zehnjährigen Bestehen.

 

Es gibt inzwischen mehr als 120 ehrenamtlich Tätige in der Osteroder Tafel, denen man nur außerordentlich dankbar sein kann für ihren unermüdlichen, hervorragenden Einsatz.

 

Der Verein, der zurzeit 179 Mitglieder zählt, wurde von einem gut zusammen arbeitenden Vorstand geführt. An der Spitze natürlich, wie immer großartig, Herr Dr. Hartmut Herrmann, tatkräftig unterstützt von der stellvertretenden Vorsitzenden, Frau Monika Birtel, die ihren Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit sehr erfolgreich ausfüllte, und der Schatzmeisterin, Frau Christiane Oestern, die nicht nur eine einwandfreie Buchführung verantwortete, sondern sich auch mit erheblichem Aufwand dem Personalmanagement widmete. Diese Aufgabe hat nun dankenswerterweise Frau Erika Neuschulz übernommen. Besondere Anerkennung fanden auch Frau Martina Wiedemann für ihre sehr freundliche und einsatzfreudige Mitarbeit im Büro sowie Herr Bernd Schneider, der nicht nur das Osteroder Ausgabeteam leitet, sondern sich auch um die Anlagen um das Haus herum kümmert und das Tafelgeschehen mit seiner Kamera sorgfältig dokumentiert.

 

Nach wie vor eng verbunden mit der Osteroder Tafel ist die Stiftung Osteroder Tafel, dann die Stadt Osterode am Harz sowohl in Zuspruch und Beratung als auch durch finanzielle Förderung über die WIBO. Darüber hinaus besteht eine wertvolle Partnerschaft zu den Harz-Weser-Werkstätten. Verlässliche Förderer waren weiterhin die Sparkasse Osterode am Harz, auch die Sparkasse Duderstadt, die Harz Energie und der Lionsclub „Südharz“. Hinzu kamen weitere Förderer und mehrere Schulklassen, die Sammelaktionen zu Gunsten der Osteroder Tafel durchführten.

 

Die Osteroder Tafel ist ihrem Schirmherrn, Herrn Bürgermeister Klaus Becker, zu besonderem Dank verpflichtet. In seinem Grußwort sprach er von seiner Arbeit bei der Osteroder Tafel. Seine Lebensgefährtin Frau Künstel und er sortierten vormittags in der Küche Lebensmittel. Nachmittags erlebten sie den Umgang mit den Kunden, der manchmal schwierig ist. Wohl nicht zu Unrecht lobte er die ausgezeichnete Teamarbeit innerhalb der Tafel. Das Hand-in-Hand-Arbeiten hat ihm Spaß gemacht. Ob seine Prophezeiung, dass es die Tafel noch in 10 Jahren geben wird, wohl zutrifft? Sein Dank für die geleistete Arbeit sei jedenfalls gewiss.




06/05 2015:
Kurs: Grundkurs Fachhelferin Altenpflege

Zur beruflichen Orientierung für Frauen

 

(v) Die Ländliche - Erwachsenen - Bildung (LEB KAG) Northeim bietet den Kurs an, der zum Ziel hat, Frauen eine berufliche Neuorientierung aufzuzeigen. Gerade in der heutigen Zeit nimmt die alternde Bevölkerung und die Zahl der zu betreuenden Personen ständig zu, so dass hier ein umfangreiches Arbeitsgebiet geschaffen wird. Aber auch Frauen, die in ihrer eigenen Familie pflegebedürftige Menschen zu versorgen haben, können in diesem Kurs Hilfen und Anregungen erhalten.

 

In der Theorie und Praxis werden Grundkenntnisse in den Bereichen Ernährung im Alter, Ernährung bei Krankheit, Haushaltsorganisation, Umgang mit Pflegefällen, Körperpflege und Hilfe am Krankenbett vermittelt.

 

Ein 2 - wöchiges Praktikum (80 Stunden) in einer Sozialstation oder in einem Seniorenpflege­heim ermöglicht das Erlernen von praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten.

 

Termin:   

01. Juni 2015 bis 30. September 2015

Montag und Mittwoch von 17.30-20:45 Uhr

In den Ferien sind keine Termine

 

Schulungsort:   

Bildungszentrum der LEB Osterode,

An der Leege 22

37520 Osterode am Harz

 

Dauer:   

100 Unterrichtsstunden und 80 Stunden Praxis

 

Anmeldung:   

LEB KAG Osterode

Frau Melanie Arlt

Tel. 05561 3131556

 E-Mail: kreisarbeitsgemeinschaft-osterode@web.de





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02.07.: Todesfalle Auto
02.07.: Fundierte Aufklärung als Schutz vor Gefahren
02.07.: Ausbildung in der Altenpflege
02.07.: 21 Jahre Partnerschaft
01.07.: Keep Cool
01.07.: VGH Firmenstaffeln beim OHA Beach Cup
01.07.: Tödlicher Verkehrsunfall auf der B27
30.06.: Bei Sonnenschein feiern kann ja jeder
30.06.: ADAC Rallye am 3. und 4. Juli in Osterode
30.06.: 3. Lange Nacht der Kirchen
29.06.: "Drei freundlichen Tage" Freitagnachmittag
29.06.: HS Neustädter Tor sucht den Superstar
28.06.: Sonntagsbilder unserer Leser
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27.06.: Harz Energie: Geschäftsführer Diestel geht in Ruhestand
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