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22/07 2016:
Unter den Wolken





Gaby Thiele und Heide Schäder


Gerda Thiel


Pastorin Johanna Friedlein

Sommergottesdienst auf dem Campingplatz Eulenburg

 

(kkhl) „Der Himmel geht über allen auf“ lautete das Motto des Sommergottesdienstes der Kreuzkirche auf dem Campingplatz Eulenburg am vergangenen Sonntag. „Mit 'der Himmel geht auf' war aber nicht gemeint, dass es dann anfängt zu regnen“, stöhnte Pastorin Johanna Friedlein als während der letzten Vorbereitungen dicke graue Wolken über das Gelände zogen. Die Hoffnung auf den Freiluftgottesdienst wollte allerdings noch niemand aufgeben. Immerhin waren viele Gäste aus den verschiedenen Osteroder Gemeinden gekommen und manche sogar von deutlich weiter her.

 

Der Posaunenchor drängte sich also unter einem Sonnenschirm zusammen, Friedel Dapra stellte sein Keyboard unter ein Vordach, die Mikrofonanlage wurde mit einer Plastikplane geschützt und für die wetterfeste Gemeinde wurden weitere Schirme aufgespannt. Da bisher nur ein paar Tropfen gefallen waren, begann erst einmal wie geplant.

 

Pastorin Friedlein dankte Campingplatzbetreiber Rolf Grönig und dem Gemeindebeirat für die Vorbereitung, gemeinsam wurde der Kanon „Der Himmel geht über allen auf“ eingeübt, dann trugen Gaby Thiele, Heide Schäder und Gerda Thiel Texte vor, die sich alle um den Himmel drehten. Mit dabei jene Geschichte einer Gruppe Menschen, die um einen großen Topf stehen, aus dem sie aber nicht essen können, da sie viel zu große Löffel haben, und einer anderen Gruppe in der gleichen Situation, die sich aber gegenseitig mit den Löffeln füttert. Sie stehen sinnbildlich für die Hölle und den Himmel.

 

Der weniger metaphorische Himmel war unterdessen immer noch grau, doch es blieb trocken. Die Gedanken an die Regenwolken wurden dann endgültig mit Reinhard Meys Lied „Über den Wolken“, wo alle Ängste und Sorgen ja bekanntlich nichtig und klein erscheinen. Mutigerweise gab es zum Abschluss für jeden noch ein Kreuz aus Papier und selbst diese blieben an diesem Vormittag trocken. „Der Himmel hatte wohl doch ein Einsehen mit uns“, stellte Pastorin Friedlein fest, bevor es nach einer Weile des anschließenden Beisammenseins dann doch noch richtig zu regnen anfing.

 

Vielleicht ist alles rein meteorologisch zu erklären, vielleicht ist ja aber doch was dran am Himmel, der sich so oft schützend über uns breitet. 




20/07 2016:
Lieferantenrahmenvertrag fristlos gekündigt


Harz Energie Netz untersagt der Care Energy AG die Nutzung der Stromnetze

 

Die Harz Energie Netz GmbH hat dem Stromlieferanten  Care Energy AG zum 16. Juli 2016 den Lieferantenrahmenvertrag fristlos gekündigt. Damit darf das Unternehmen die Stromnetze des regionalen Netzbetreibers nicht mehr für die Belieferung ihrer Kunden nutzen. Auslöser ist die Kündigung des Bilanzkreisvertrages für die Care Energy AG durch den  Übertragungsnetzbetreiber Tennet.

 

Versorgungsunterbrechungen wird es nicht geben. Die  Grundversorger im Netzgebiet der Harz Energie Netz GmbH  werden die Belieferung der rund 60 Kunden übergangslos übernehmen. Die betroffenen Kunden werden in den nächsten Tagen schriftlich über den Sachstand informiert. Die Harz Energie Netz GmbH rät den Care Energy-Kunden umgehend den Zählerstand abzulesen und an die Harz Energie Netzgesellschaft  zu melden. 




13/07 2016:
Beirat für Menschen mit Behinderungen



Mitglieder und Gäste des Beirats für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Osterode am Harz hörten nicht nur aufmerksam zu, sondern tauschten auch Erfahrungen und Idee aus. Foto: Bordfeld

(pb) Catherine Thiem, Vorsitzende des Beirates für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Osterode, hatte nicht „nur“ die Mitglieder geladen, sondern neben Ulrike Stahmann und Gabi Quintscher, Mitarbeiterinnen des Senioren- und Pflegestützpunktes in Osterode, auch Manfred Fraatz, Leiter des Amtes für Soziales im Kreis Göttingen und Wolfgang Peters, der bestellte Behindertenbeauftragte des Landkreises Göttingen. So traf sich eine bunt gemischte Gruppe mit demselben Interesse im Kreishaus, um unter anderem mehr über die der Arbeit des Senioren- und Pflegestützpunktes sowie dessen Mobilität im Landkreis Osterode zu erfahren.

 

Bei den vielen Informationen hielt die Vorsitzende nicht mit der Sorge hinterm Berg, ob der Beirat nach der Kreisfusion immer noch die Belange behinderter Menschen vertreten könne. Alle waren sich einig, dass in den Kommunen des alten Landkreises Osterode jeweils ein ehrenamtlich tätiger Behindertenbeauftragter „installiert“ werden sollte.

 

Während im jetzigen Beirat Vertreter/innen von Vereinen und Verbänden,  aus vielen Gemeinden des Altkreises zusammenkommen, haben der Landkreis und die Stadt Göttingen schon Behindertenbeauftragte. Wenn es ab dem 1. November nur noch einen großen Landkreis gibt, müsste auch der Beirat  für Menschen mit Behinderung wachsen. Trotzdem stelle sich aber die Frage, ob er dann noch die Interessen eines Einzelnen gut vertreten könne, oder ob das in der Größe verschwindet. Also wäre ein/e Behindertenbeauftragte/r als Bindeglied zwischen Bevölkerung, Beirat und Verwaltung eine sinnvolle Lösung.

 

Aus dem Grund beschloss der Beirat, schriftlich  an alle Kommunen heranzutreten und um ein Mitwirken auf diesem Gebiet zu bitten, damit die Belange der behinderten Menschen weiter vertreten werden. Wenn ein/e Bürger/in Interesse hat, sollte er/sie sich an ihre/seine Wohnsitzgemeinde wenden, denn die werden letztendlich die Träger  sein müssen. Catherine Thiem vertrat die Ansicht, dass behinderte Menschen ihre Probleme viele eher einem bekannten Ansprechpartner vor Ort mitteilen werden, als einem Fremden.

 

Doch bevor diese Überlegung in Worte gefasst wurde, berichtete Ulrike Stahmann, dass die Einrichtung eines Senioren- und Pflegestützpunktes (SPN) eine große Herausforderung für den kleinen Landkreis gewesen wäre. Es habe sich aber schnell herausgestellt, dass viel Bedarf vorliegt. Letztendlich dürfe die ziemlich auffällige Altersstruktur im Landkreis nicht übersehen werden. Denn die Erreichbarkeit älterer Menschen, die von Pflege betroffen oder bedroht sind, sei nicht gerade einfach. Sie sei aber froh darüber, dass sie mit Annekathrin Heinisch und Thomas Wode Chefs hatte und hat, die früh erkannten, dass auch Hausbesuche anstehen müssen. Schließlich haben viele Senioren oft nicht die Möglichkeit selbst zu fahren oder per öffentlicher Verkehrs-Mittel zu kommen. Außerdem sei ambulante Pflege aus der Sicht der älteren oder behinderten Bürger besser, wie stationär. „Und der Wille des Bürgers steht nun mal im Vordergrund“

 

Auch wenn die Fusion immer näher rückt, habe der SPN doch großes  Glück damit gehabt, dass man die Kollegen/innen aus dem Landkreis Göttingen schon seit Jahren gut kennt. Von daher dürfte es nicht so schwer sein, in Augenhöhe zu bleiben. Einfach großartig sei übrigens die Tatsache, dass der Landkreis Göttingen sich nicht die Ohren zugehalten habe, als er davon hörte, dass im Nachbarkreis ein halbe Stelle vakant war. Er reagierte sofort, und mit ihm Gabi Quintscher. Sie sorgte mit ihrer Bereitschaft, die Halbtagsstelle aufzufangen, dafür, dass es  zu einer perfekten Lösung kam.

 

Die Pflegeberaterin begann ihren Bericht mit der Frage, was diese Beratungsstellen wollen. Die  Antwort sei in der demografischen Entwicklung des Kreises Osterode zu finden, in dem die Leute immer älter und damit eventuell pflegebedürftiger werden. „Ein zentraler Anlaufpunkt musste her, damit man gemeinsam mit den bedürftigen und Angehörigen erarbeiten kann, wie es  mit welcher, möglichst ortsnahen Unterstützung weitergehen kann“. Wichtig dabei sei auch, festzustellen, wer der/die Ansprechpartner/in in den einzelnen Gemeinden ist.

 

Die Unterstützung der pflegebedürftigen Menschen, die nicht ausnahmslos alt sein müssen, sollte so weit greifen, dass selbstständiges Wohnen weiter möglich ist. Bei individueller Beratung werde geschaut, wie was gemacht werden kann. Der SPN gibt aber auch dahingehend Wohnungsberatung, welche Kleinumbaumaßnahmen wichtig und möglich in dem Zuhause sind. Auf dem Sektor sei man immer ansprechbar.

 

Gabi Quintscher erläuterte auch, warum die Einrichtung SPN heißt. Schließlich hätten auch Senioren berechtigte Anliegen, bevor sie pflegebedürftig werden. Und genau da spielt das Ehrenamt eine große Rolle. „Wir müssen immer wieder Frauen und Männer finden, die an Schulungen zu Seniorenbegleiter/innen teilnehmen. Denn die werden stets benötigt werden“. Man wäre sehr froh, wenn  sich Ehrenamtliche melden, damit der an sie gestellte Auftrag auch voll erfüllt werden kann. Entsprechende Anfragen können an Ulrike Stahmann (Telefon: 05522 960 4249) gerichtet werden.

 

Auf die Arbeitsweise des Beirats, der  ein wichtiges Verbindungsstück zwischen den Bürgern und der Verwaltung ist, zu sprechen kommend, waren sich alle einig, dass dessen Mitglieder stärker in öffentliche Planungen einbezogen werden müssten und nicht erst dann gefragt werden, wenn es schon zu spät ist.

 

Catherine Thiem wusste in diesem Zusammenhang über erste Erfolge zu berichten, welche der  Beirat zu verbuchen hat. So wurde der Beirat bei der Neugestaltung des Parkplatzes vor der AOK im Rahmen der Behindertenparkplätze mit ins Boot geholt. Dieser Weg sollte möglichst auf anderen Parkflächen der Stadt fortgesetzt werden, so die Vorsitzende. Denn manchmal ist es „nur“ ein Blumenkübel, der dem Behinderten den Weg versperrt, was einem Nichtbehinderten gar nicht auffällt.

 

Aber auch zum Thema Busverkehr habe sich schon was getan. So hat der ZVSN den Beirat gebeten, ihm bei der Aufstellung des neuen Nahverkehrsplans zur Seite zu stehen. Man habe überhaupt mit diesem Verbund zahlreiche Gespräche geführt, erfreulicherweise sei der aber nicht selten selbst auf die Idee gekommen, Haltstellen behindertengerecht umzubauen. Trotzdem würde man da auch gerne beratend zur Seite stehen.

 

Eine weitere wichtige Frage sei, wie Behinderte problemlos in welches Gebäude hineinkommen. Mit dieser Frage und Lösungen im Kopf, schaut sich der Beirat öffentliche Gebäude im Kreisgebiet sehr genau an. So habe man diverse Gespräche mit der Post geführt und ihr Tipps gegeben, wie was umzusetzen wäre. Mittlerweile seien  automatische Türen eingebaut worden. Da sich an den Treppen nichts ändern lässt, fehlt jetzt „nur“ noch ein Hinweisschild, auf dem zu lesen ist, dass die Post für Behinderte problemlos durch den Hintereingang erreichbar ist. Auch wenn man über eine lange Zeit nie den richtigen Ansprechpartner gefunden habe, gebe man die Hoffnung nicht auf, dass es das Schild in absehbarer Zeit geben wird.




12/07 2016:
Eine Bank und eine Info Tafel unter den „Drei Linden“.



Der Vorstand der Siedlergemeinschaft Osterode am Harz, Vertreter der Harz-Weser-Werkstätten und der Kirchengemeinde St. Jakobi-Schlosskirche sowie Superintendent Volkmar Keil freuten sich über die Bank und die Info-Tafel unter den „Drei Linden“ im gleichnamigen Ortsteil
Foto: Bordfeld

(pb) Wer in Osterode der Krekecker Landstraße in Richtung Schwiegershausen folgt, wird am Ortsausgang feststellen, dass sich auf dem rechts gelegenen Kirchengelände der St. Jacobi-Schlosskirche einiges getan hat.  Dort, wo einst drei Bäume standen, welche dem Osteroder Ortsteil Dreilinden vor fast 100 Jahren den Namen gaben, stehen mittlerweile nicht „nur“ wieder drei jüngere Linden, sondern auch eine aus Holz und Metall gearbeitete Bank und eine sehr informative überdachte Hinweis-Tafel.

 

Die ersten Linden wurden vom Zahn der Zeit und den Wetterwidernissen nach und nach zerstört. Die Siedlergemeinschaft Osterode am Harz e. V. fasste schon vor geraumer Zeit den Entschluss, diesen Platz wieder zu seinem Namen zu verhelfen und hat diesen Platz hergerichtet. Die noch fehlende Linde  wurde von der Sparkasse Osterode gespendet und von den Konfirmanden „Zum guten Hirten“, die auch die Patenschaft für den jungen Baum übernommen haben,  in diesem Jahr gesetzt.

 

Die Mitglieder der Siedlergemeinschaft waren sich aber einig, dass doch noch etwas fehlte. Mit der Idee eine Bank, die zum Verweilen einladen sollte und der Info-Tafel, machte sich der Vorstand auf den Weg zu den Harz-Weser-Werkstätten und traf dort bei der Werkstattleitung auf offene Ohren. Dieses Vorhaben wurde nämlich ein neues Projekt der beruflichen Bildung dieser Einrichtung. Die in dieser Einrichtung tätigen Handwerker legten sich ins Zeug und stellten mit großer Freude sowie viel Geschick eine nicht nur ansehnliche, sondern sehr bequeme Bank her, die sie ebenso unter der ältesten der neuen drei Linden aufstellten, sowie eine Info-Tafel, die viel über die Entstehungsgeschichte des Ortsteils zu erzählen weiß.

 

Weil die Siedlergemeinschaft den Helfern ein großes Dankeschön sagen wollte und die Bank, die ebenso wie die Tafel von der HWW gespendet wurde,  ganz offiziell eingeweiht werden sollte, trafen sich der erste Vorsitzende, Wolfgang Bremer, Schriftwart Jürgen Heidelberg und Schatzmeister Manfred Bremer mit den Mitarbeitern und Karsten Dannenberg von der Werkstattleitung der HWW sowie kirchlichen Vertretern, unter ihnen übrigens Superintendent Volkmar Keil, bei besagter Sitzmöglichkeit Wolfgang Bremer ließ es sich auch nicht nehmen, allen freiwilligen Helfern herzlichst für deren Einsatz zu danken und Karsten Dannenberg ein inhaltsreiches Flachgeschenk zu überreichen.

 

Nachdem alle sich im Probesitzen geübt hatten, wurden das inhaltsreiche Schriftstück und die Bilder in der Info-Tafel genauestens studiert. Am Ende waren sich alle  in der Hoffnung einig, dass alle, die sich auf dem Platz zum Verweilen niederlassen, diesen auch sauber hinterlassen werden.




29/06 2016:
Volkmar Keil bleibt Superintendent bis Ende 2019




Gremien im Harzer Land haben ihn in seinem Amt bestätigt

 Mareike Spillner für den Kirchenkreis Harzer Land

 

Dass es keine Anträge zur Tagesordnung in einer Kirchenkreistagssitzung gibt, ist ja eigentlich nichts Ungewöhnliches. In diesem Fall jedoch hatte Vorsitzende Ingrid Baum am Freitag, 18.Juni bei der Kirchenkreistagssitzung des Kirchenkreises Harzer Land in Altenau einige Anmerkungen dazu zu machen: „Am 31. Dezember 2016 endet die zehnjährige Amtszeit von Superintendent Volkmar Keil. Nach den Bestimmungen des Kirchengesetzes ist eine Verlängerung bis zum Ruhestand  möglich, wenn Kirchenkreisvorstand und Kirchenvorstand zustimmen.“ Dies sei in den Sitzungen bereits geschehen, jedoch könne der Kirchenkreistag verlangen, dass zusätzlich ein Wahlverfahren stattfindet. „Da jedoch kein Antrag eingegangen ist, ist Superintendent Volkmar Keil in seinem Amt bestätigt worden.

 

Ihm wurde viel Lob, Anerkennung und Wertschätzung für seine Arbeit zuteil. Wir gratulieren recht herzlich zur Amtsverlängerung und wünschen Ihnen, Herr Keil, dass wir weiterhin konstruktiv zusammenarbeiten. Gehen Sie achtsam mit sich um – vor allem mit Ihrer Zeit und Ihrer Gesundheit“, so Baum, die dem Superintendenten im Anschluss einen großen Blumenstrauß überreichte.

 

„Ich bestätige etwas unbescheiden: Es tut wirklich gut“, lautete die erste Reaktion des bestätigten Superintendenten. Später in seinem Ephoralbericht ließ er verlauten: „Ich möchte Ihnen allen, aber auch den Damen und Herren im Vorstand dieses Gremiums, im Kirchenkreisvorstand und im Vorstand der St.-Jacobi-Kirchengemeinde Osterode ganz herzlich danken, dass Sie mir das Vertrauen ausgesprochen haben. Das hat mir sehr gut getan und mich auch ermutigt.“

 

Er freue sich sehr, bis zu seinem Ruhestand Ende 2019 im Harzer Land seinen Dienst tun zu können. „Das soll mit ganzer Energie geschehen – wenn auch mein Gehör nicht mehr das Beste ist. Ich hoffe das stört nicht zu sehr“, sagte Volkmar Keil lächelnd. Einiges Lob, das ihm zuteilwurde, gab er gerne weiter: An das Leitungsteam, mit dem er zusammenarbeitet. „Zunächst einmal danke ich Dr. Brinkmann, der in den letzten Jahren viele wichtige Impulse in den Kirchenkreis eingebracht hat. Verbunden mit dem Dank an ihn als Landessynodaler soll auch ein Dank an unsere andere Landessynodale, Petra Utermöller, sein. Dann gilt mein Dank den stellvertretenden Superintendenten, dem ersten Team mit Pastor Kühne-Neumann, Pastor Reinecke und Pastor Menzel, und dem jetzigen Team mit Pastorin Beiße, Pastor Merz und Pastor Dittmann.“ Natürlich fand auch die Leitung des Kirchenkreisamtes Erwähnung. „Dieser Dank ist mir ebenfalls ganz wichtig“, so Keil abschließend, bevor er noch auf einige andere Punkte einging.

 

Besonders freute er sich, dass zurzeit keine Vakanzen vorliegen. „Ich bin richtig glücklich, das einmal wieder sagen zu können“, bekräftigte der Superintendent. Zwei besonders wichtige Impulse seien durch den Landessuperintendenten Eckhard Gorka in der Visitation eingegeben worden: Der erste, dass der Kirchenkreis keine Einheit sei, sondern vielmehr ein Dach, unter dem sich die unterschiedlichen Identitäten der Regionen wohl fühlen.

 

Weiterhin habe Gorka den Grauschleier erwähnt, der über manchen Regionen des Kirchenkreises liege und nicht gut täte. „Ein positives Bild kann nur vermitteln, wer eines hat. Theater spielen reicht nicht. Aber vielleicht wäre es einmal lohnend daran zu arbeiten, was unsere Region positiv auszeichnet.  Oder was geschehen müsste, damit sich manches zum Positiven wendet. Das würde vielleicht helfen, das defizitorientierte Denken zu überwinden.“ 




29/06 2016:
Reformationsjubiläum 2017 – was feiern wir da eigentlich?


Aus dem Kirchenkreistag: Vortrag von Landessuperintendent Eckhard Gorka

 

Mal keine Beschlüsse, Regelungen und meterlange Zahlenwerke: Die Kirchenkreistagssitzung am Freitag – ausnahmsweise mal im Kurgastzentrum in Altenau stattfindend – war diesmal geprägt von den Gospelklängen der St. Nikolai Gospel Singers, einer kleinen musikalischen Andacht und einem Vortrag des Landessuperintendenten Eckhard Gorka zum viel diskutierten Reformationsjubiläum 2017.

 

„Was feiern wir da eigentlich?“ warf er die Frage in den Raum, in der ja einiges mitschwingen könne. Zum Beispiel das Empfinden, dass die eigene Gemeinde mit ihrer Handvoll Ehren- und Hauptamtlichen, mit dem, was sowieso anliege, schon genug gefordert sei. Auch ohne die Anforderungen eines 500-jährigen Jubiläums. Außerdem verweise die eingangs gestellte Frage noch auf folgende Verlegenheit: Könne man das, was der Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann „die traumatische Urerfahrung“ und „den Geburtsschock evangelischen Christentums“ nennt – die Spaltung der Kirche vor 500 Jahren – überhaupt feiern? Noch dazu komme, dass der Reformator Luther kein Unschuldslamm gewesen sei, sondern eher sprachlich ein Anhänger des „spätmittelalterlichen Grobianismus bis hin zu Vergleichen mit Sauen“ – Zitat Ende – der auch vor antisemitischen Äußerungen keinen Halt machte.

 

„Aber bedenken Sie: Wir feiern hier keinen Heiligen – nie wieder! Das ist ein Mensch wie Sie und ich“, gab Eckhard Gorka zu bedenken, bevor er eine Art Regieanweisung Luthers mit auf den Weg gab: „Wir feiern das Reformationsjubiläum am besten so, dass wir uns danach fragen, was es heißt, heute als Christen zu leben und zu glauben. Zugespitzt formuliert: Wir tun auch 2017 das, was wir ohnehin tun. Vielleicht nur etwas bewusster und zielgerichteter. Und ohne Grauschleier.“

 

Anschließend hatte Gorka fünf Punkte als Versuch formuliert, der Reformation als einer Konzentrationsbewegung hin auf das Wesentliche gerecht zu werden:

1. Die Erkenntnis, dass Jesus Christus FÜR, nicht GEGEN uns sei, also die bedingungslose Gnade Gottes.  Heute gehe es allerdings mehr um die Rechtfertigung Gottes vor den Menschen. „Die Moderne hat Gott abgeschafft. Sinn wird zum Beispiel stärker durch Arbeit generiert, nicht mehr durch den Glauben“, so Gorka. Deshalb müsste oder werde heute eigentlich die Frage gestellt: Wenn es einen liebenden Gott gibt, woher kommt dann das Böse in der Welt? Und auf diese Theodizeefrage müsse der Glaube eine Antwort geben.

2. Das Deutungsmonopol der Kirche über die Bibel sei „futsch“. Darum habe Luther die Bibel ins Deutsche übersetzt, damit alle ihr Verständnis der Texte eintragen können. „Damit müssen wir uns abfinden. Einen papierenen Papst haben wir nicht“, kommentierte der Landessuperintendent in seiner erfrischenden Art. Und ergänzte: „Die Bibel ist nicht einfach wörtlich, aber ernst zu nehmen. Sie ist verheißungsvoll – auch heute noch.“

3. Die Gemeinde am Ort sei für die Reformation die entscheidende Größe, wenn es um die Gestalt der Kirche gehe.

4. In der Reformation sei die Gleichwertigkeit der sogenannten „Laien“ mit den Ordinierten hervorgehoben worden. „Ladet zur Taufe ein“, betonte Gorka an dieser Stelle vehement. Denn dies ebne einen besonderen Weg zum Glauben.

Und 5. Der Begriff „Beruf“, in dem ja das Wort „Berufung“ mitschwinge, begegne uns bei Luther erstmals in seinem bis heute geläufigen Sinn. „Wir brauchen Räume, in denen wir uns als Christen gegenseitig ermutigen, den Glauben in das alltägliche Leben zu ziehen und das Leben in den Glauben“, schloss Gorka, bevor er den Teilnehmern des Kirchenkreistages noch drei Impulsfragen für das anschließende Gespräch mitgab.

 

Diese Fragen gaben Anlass zum Nachdenken: Was ist für mich das Befreiende am christlichen Glauben? Wo wird in unserer Gemeinde/Kirche Gnade erlebbar? Und was wünsche ich mir für das Jahr 2017 für unsere Gemeinde? Der Landessuperintendent wurde mit lang anhaltendem Applaus bedacht. 




27/06 2016:
Hauptschule Neustädter Tor säubert Stolpersteine!



(v) Die Hauptschule Neustädter Tor ist Kulturschule. Zu jeder Kultur gehört auch deren Vergangenheit. Sich dieser Vergangenheit zu stellen, sie zu ehren sie aber auch kritisch zu hinterfragen wird an dieser Schule groß geschrieben.

 

Wenn es darum geht,

am Volkstrauertag einen Beitrag zu leisten,

die Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof zu pflegen,

Zeitzeugen Möglichkeiten zu geben, ihre Geschichte zu erzählen oder

Stolpersteine zu säubern,

die Hauptschule Neustädter Tor und vor allem deren Schülerinnen und Schüler widmen sich diesen Aufgaben mit großer Freude.

 

Am 20. Juni und 21. Juni 2016 zogen jeweils zwei Gruppen mit insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler los, um in jeden Tag vier Stunden die 14 Stolpersteine, die von Gunter Demnig im August 2010 verlegt worden sind, von allmöglichem Schmutz zu befreien. Zur Vorbereitung wurde in einer Schulstunde erarbeitet, was Stolpersteine sind und welchen Zweck sie haben. Zudem wurde ein erster Ausschnitt einer Dokumentation aus dem Jahr 2012 gezeigt, in der das Projekt, das mittlerweile die Verlegung von über 56 000 Stolpersteinen in weit über 100 verschiedenen Orten in mehr als 10 Ländern beinhaltet, vorgestellt wurde.

 

Danach ging es auf einen Rundgang, der an der Touristinformation startete und an den 14 Stolpersteinen entlangführte. Das Putzen wurde über die beiden Tage aufgeteilt, so dass jede Gruppe jeweils sieben Steine wieder in altem Glanz erstrahlen ließen. Wie die Bilder zeigen, waren die Schülerinnen und Schüler dabei sehr motiviert und fleißig bei der Sache. 





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