05/09 2015:
Eine Kaffeefahrt mit Schwung





(v) Dreißig Teilnehmer zählt inzwischen die Kaffeestube mit Schwung der Diakonie-/ Sozialstation Osterode, die in Herzberg stattfindet. Begonnen hatte  das Angebot im September 2011 mit drei Teilnehmern. An jedem 4. Dienstag im Monat trifft sich die Gruppe ab 15:00 Uhr im Stadtteiltreff der Kreiswohnbau am Kastanienplatz 33a. Die Kaffeestube ist ein Angebot besonders für ältere Menschen, die sich Gesellschaft wünschen, weil sie alleine sind und wenige soziale Kontakte haben. Die Diakonie-/ Sozialstation möchte damit einen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Lebensqualität der älteren Generation leisten. Weil das Angebot Kaffeestube heißt, wird bei jedem Treffen Kaffee getrunken und auch ein leckerer Kuchen darf nicht fehlen, der von den Herzberger Mitarbeitern der Sozialstation immer selbstgebacken wird. In der Kaffeestube geht es lustig und unterhaltsam zu. Es wird natürlich mächtig viel „geschnattert“, denn schließlich hat man sich ja einen ganzen Monat nicht gesehen. Gemeinsames Liedersingen mit Gitarrenbegleitung aus dem eigenen Kreis fehlt ebenso wenig im Programm wie hin und wieder etwas Training für die grauen Zellen oder Gesellschaftsspiele.

 

Bereits im vergangenen Jahr gab es eine besondere Überraschung für die Besucher der Kaffeestube: eine Ausfahrt. Das war eine tolle Idee der Organisatorin Gabi Hartmann, die ehrenamtlich die Kaffeestube koordiniert. Deshalb sollte es auch in diesem Jahr wieder auf die Reise gehen. Mit einem Busunternehmen fuhren 30 gutgelaunte Menschen zum romantisch gelegenen Forsthaus Hübental. Es befindet sich außerhalb des Ortes Breitenberg, welcher zu Duderstadt gehört. Die Tische waren schon eingedeckt und leckerer Eichsfelder Schmandkuchen stand bereit. Auch an diesem Nachmittag wurde fleißig gesungen, welches die Fotos unschwer beweisen. Um 17:00 Uhr ging es wieder in Richtung Herzberg. An der Rhumequelle wurde noch ein Zwischenstopp eingelegt. In Herzberg angekommen, stand der Fahrdienst der Diakonie-/ Sozialstation schon in den Startlöchern, um die nicht mobilen Ausflugsteilnehmer nach Hause zu bringen. Der Dank der Diakonie geht an Manuela Huppert, die den Fahrdienst der Kaffeestube ehrenamtlich durchführt. Sie und Organisatorin Gabi Hartmann erhielten an diesem Nachmittag für ihr Engagement ein Blumen-Dankeschön von Renate Bürger, Pflegedirektorin der Diakonie-/ Sozialstation.


















27/08 2015:
Beautytag im Pflegeheim Sankt Jacobi


„Sich einmal verwöhnen lassen“: Wellness für die Hände und Gesellschaftsspiele für die gute Stimmung – so lautete das Motto des Berufsvorbereitungsjahres Körperpflege der BBS II Osterode am Harz. Zum Ende des Schuljahres planten die Schülerinnen unter Anleitung ihrer Lehrerinnen Frau Kaddatz und Frau Küster, Bewohnerinnen des Pflegeheimes St. Jacobi in Osterode mit ihren erlernten Fähigkeiten zu überraschen und zu verwöhnen. Besonders die im Fachpraxisunterricht erlernten Kenntnisse der Maniküre wollten sie  gerne auch mal außerhalb des Klassenzimmers anbieten. So kam es zu einem Kontakt zum Alten- Pflegheim Sankt Jacobi in Osterode. Zahlreiche Bewohner freuten sich auf den Besuch aus der BBS II und genossen die Maniküre inkl. Handmassage. Unterstützt wurde diese Aktion von Schulsozialpädagogin Rita Nienstedt.

 

Auch Schülerinnen und Schüler aus dem Berufsvorbereitungsjahr Sprache haben an diesem Projekt teilgenommen. Einige Schüler haben neben der Maniküre auch Gesellschaftsspiele angeboten. Dieses Angebot war eine wunderbare Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen. Sprachliche Probleme gab es dabei nicht. Dies dürfte besonders Frau Kukielka freuen, die seit diesem Schuljahr die Schülerinnen und Schüler der Sprachenklasse in Deutsch unterrichtet.




26/08 2015:
ADAC Motorsportclub Osterode mit dem Rad unterwegs

(v) Bei bestem Wetter starteten die Mitglieder  des MSCO zu ihrer jährlichen Radtour. In diesem Jahr  führte die Tour vom Startpunkt Straßenverkehrsamt über Schwiegershausen und Wulften  nach Gieboldehausen und zurück. Dabei konnten sich die Teilnehmer erneut von dem zum Teil schon gut ausgebauten Radwegenetz  der Osteroder Umgebung überzeugen.  In Gieboldehausen traf man sich zu einem gemütlichen Essen mit weiteren Clubmitgliedern, bevor es für einige Ausdauerradler mit dem Rad wieder zurück nach Osterode ging.  







21/08 2015:
Chorverband bietet Workshop und Konzert an



(pb) Der Vorsitzende der Chor Region4 und Vizepräsident des Niedersächsischen Chorverbandes, Friedhelm Deppe aus Hattorf, hat einen Workshop geplant, der am Samstag und Sonntag, 5. und 6. September für alle Sängerinnen und Sänger sowie Chorleiterinnen und Chorleiter im Gemeindehaus von Rhüden stattfindet wird. Für den krönenden Abschluss dürften dann der Workshop-Chor „VocalPop“, der Pop Chor „Offbeat“ aus Osterode  und der Jazzchor Hannover sorgen. Zu diesem Konzert, welches am Sonntag, 6. September, um 17 Uhr beginnt, sind alle Freunde der Musik herzlich in das Gemeindehaus eingeladen.

 

Ein paar Worte zu dem Workshop, der unter Leitung des vielseitigen Chorleiters André Wenauer aus Hattorf am Samstag, 5. November von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 19 Uhr – inklusive Abschlusskonzert – währen wird: Weil in den Album-Charts und den Single-Hitparaden  mittlerweile immer öfter deutsche Bands und Solisten mit deutschsprachigen Stücken auftauchen, wird auch der Workshop dort einsteigen. So wird beispielsweise die Single von Johannes Oerding „Alle brennt“ ebenso ein Teil des zweitägigen Arbeitskreises sein, wie die Single „Wie schön du bist“ von Sarah Connor und der Soundtrack zum Sommermärchen 2013 der Sportfreunde Stiller „Applaus, Applaus“. Sie sollen in einem dreistimmigen Arrangement erarbeitet und dann am Sonntag während des Konzertes vorgestellt werden.

 

Wer noch Interesse an diesem Workshop hat, melde sich bitte schnellstmöglich beim Friedhelm Deppe an (Telefon: 0171-8718527 – E-Mail: info@deppe-metalbau.de).




19/08 2015:
Alte Familien-Rezepte für „Bundes-Genuss-Karte“


„Geschmacksprobe“ aus dem Kreis Osterode am Harz gesucht

 

(v) Einfach guten Geschmack aus dem Kreis Osterode am Harz dazugeben – zur „Bundes-Genuss-Karte“: Gesucht werden alte Familien-Rezepte. „Typische Gerichte aus der heimischen Küche sollen auf einer ‚kulinarischen Deutschland-Rezept-Landkarte’ präsentiert werden. Dazu brauchen wir traditionelle Rezepte aus dem Kreis Osterode am Harz – gern mit Raffinesse und individueller Note“, sagt Manfred Tessmann von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.

 

Die NGG Süd-Ost-Niedersachsen hat für die Rezeptsammlung einen guten Grund: Die „Genuss-Gewerkschaft“ wird in diesem Jahr 150 Jahre alt (www.ngg.net/150). In ihrem Jubiläumsjahr will sie die heimischen Lieblingsgerichte zusammen mit anderen regionalen Spezialitäten als „Bundes-Genuss-Karte“ und in einem NGG-Jubiläums-Kochbuch präsentieren. Dazu sammelt die NGG Süd-Ost-Niedersachsen jetzt das, was den Geschmacksnerv der Menschen im Kreis Osterode am Harz trifft – von süß bis salzig, von leicht bis deftig.

 

Egal, woher das Rezept kommt – ob vom Zettel in der Küchenschublade oder aus dem alten Familienkochbuch vom Dachboden: Die NGG möchte wissen, was der Kreis Osterode am Harz der ältesten Gewerkschaft Deutschlands zum Hundertfünfzigsten serviert. Alle Zutaten und auch die Tricks, mit denen das Gericht am besten gelingt, sollten verraten und an die „NGG-Rezept-Box“ geschickt werden: hv.presse@ngg.net (Stichwort: „Rezept“). Oder per Post an die Gewerkschaft Nahrung-Genuss Gaststätten (NGG-Hauptstadtbüro, Luisenstraße 38, 10117 Berlin).

 

„Die ‚Rezept-Paten‘ sollten ihrem Gericht einen passenden Namen geben, der Lust aufs Nachkochen oder -backen macht: Das Essen ganz einfach so nennen, wie es zu Hause auf den Tisch kommt“, so Manfred Tessmann. „Rezept-Annahmeschluss“ ist der 30. September 2015. Die NGG wird die „Rezept-Paten“ zu jedem Gericht nennen. Wer dies möchte, sollte deshalb auch seinen Namen mit angeben.

 

„Wir sind gespannt, was der Kreis Osterode auftischt“, sagt Manfred Tessmann. Die politische Prominenz habe übrigens schon einmal „vorgekocht“: Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), der Patienten-Beauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne), Sahra Wagenknecht von der Fraktionsspitze der Linken … – Polit-Promis aller Fraktionen im Deutschen Bundestag haben schon verraten, was ihnen besonders schmeckt.




11/08 2015:
16 Boßel-Teams holten rund um Düna zu 1 230 Würfen aus




Henry Rieche, Manfred Rehse, Karl-Friedrich Oestern, Wolfgang Leibeling und Andreas Particke (v. l.) freuten sich über das Partnerschaft-Jubiläum


Andreas Particke, Henry Rieche, Manfred Rehse, Karl-Friedrich Oestern, Wolfgang Leibeling und Sven Hoppe (v. l.) besiegelten die 25 Jahre währende Partnerschaft der beiden Ortswehren

Düna. (pb) Das kleine, aber feine Fest, welches die Freiwillige Feuerwehr Düna anlässlich ihres 80jährigen Bestehens ausgerichtet hatte, wurde mit dem traditionellen Boßelturnier eröffnet. Daran nahmen insgesamt 16 Teams mit je fünf Wettstreitern/innen teil. Sie begaben sich auf eine rund sieben Kilometer zählende Strecke und kamen mit ihren Kugeln auf insgesamt 1 230 Würfe. Die schlechteste Wurf-Zahl lag bei 110, die beste bei 70. Denn – wie immer – kam es darauf an, mit den wenigsten Kugel-Würfen die Strecke zu absolvieren.

 

Start und Siegerehrung spielten sich vor dem Gerätehaus ab, wo gute Laune groß geschrieben wurde. Ortsbrandmeister Andreas Particke dankte eingangs allen Helfern und Wettstreitern für deren Engagement, welches dieses sportliche Unterfangen sehr gut abgerundet hatte. Außerdem brachte er seine Freude darüber zum Ausruck, dass auch wieder Teams aus den Nachbargemeinden mit wettgeeifert hatten.

 

Bei der Bekanntgabe der Plätze und Wurf-Zahlen sollte sich herausstellen, dass bei den einzelnen Gruppen kein Ideenmangel vorherrschte, als es um die Namensgebung ging. Da gab es „Die bösen Buben“ ebenso wie die „Schnellen Schnittchen“, die „Trinkgenossenschaft“ oder die „Dorfbande“. Doch den 16.  Platz holten sich „Die nach dem Weg fragen“. Sie erhielten, ebenso wie die anderen zwölf Gruppen eine aus kleinen Flachmännern bestehende „Kette“. Größer wurden die Preise bei den ersten drei Plätzen.

 

„Die Flotte 5“ sicherte sich mit 77 Würfen den dritten Platz, und „Alles klar?!“ mit 74 den Zweiten.  „Die Dünesen“ brauchten nur 70 Würfe und standen somit auf Platz eins. Da die fünf Jungs aber noch keine 16 Jahre alt waren, überreichte Andreas Particke ihnen nicht den mit alkoholischen Getränken gefüllten Präsentkorb, sondern ein inhaltsreiches Flachgeschenk, was ihm viel Beifall einbrachte.

 

Doch er wollte noch etwas überreichen. Dafür begab er sich in das Jahr 1990. Damals fuhren Kameraden Rainer Winkler, Wolfgang Leibeling und Karl Friedrich Baudrexel von der Wehr des im Kreis Nordhausen gelegenen Harzungen in Richtung Westen, um auf Düna im zu dem Zeitpunkt noch bestehenden Gasthaus Rast zu machen und zu fragen, ob es hier eine Freiwillige Feuerwehr gibt. Der damalige Ortsbrandmeister, Manfred Rehse, und dessen Stellvertreter Karl-Friedrich Oestern beantworteten diese Frage mit ihrem Erscheinen. Daraus entstand eine immer noch währende Freundschaft, die aus wesentlich mehr, als den gegenseitigen Jahreshauptversammlungsbesuchen besteht. Aus dem Grunde bat Andreas Particke seinen Vorgänger, eine Urkunde zu überreichen, welche die immerhin schon ein viertel Jahrhundert währende Freundschaft besiegelt.

 

Danach kehrte erst einmal eine kleine Verschnaufpause ein. Um 19 Uhr sorgte dann Musik vom „Plattenteller“ für eine überaus gelungene Apres Feuerwehr-Party, die frei nach dem Spruch „Unsere Eltern haben doch auch schon gesagt, wir sollen nicht im Dunkeln nach Hause kommen“, in den frühen Morgenstunden ausklang.

Am Morgen des zweiten Tages füllte sich das Festzelt mit mehr als 150 Gästen zu einem Frühschoppen mit rustikalem Frühstück und bester Laune.

 

Fotos: Bordfeld




06/08 2015:
Umsetzung der Keramikarbeiten zum Gedenken an die „Warteschule“



Die zweite Vorsitzende des HGV, Heike Grobis, HGV-Schriftwartin Gisela Krantz, Uta Herrmann, Superintendant i.R. Heinrich Lau, der Ausbilder bei der Jugendwerkstatt, Karsten Schrader, HGV-Vorsitzender Hans Mittmann und Rektor i. R., Albrecht Schütze, waren erfreut über den Platz der Tafeln.


Die Tonbilder haben viel zu erzählen.


(pb) Wer die Brauhausstraße vom Rollberg kommend hinunter geht und in die Gasse „Schildwache“ am ehemaligen Kino einbiegt, dem fallen linker Hand ungewöhnliche, zu einem großen Bild zusammengefügte Tonarbeiten ins Auge. Während auf drei Scheiben das geschriebene Wort erzählt, zeigen die anderen fünf in Szene gesetzte Alltäglichkeiten des vorletzten Jahrtausends. Alle Bilder wollen eines: an die „Warteschule“, die Vorläuferin der Kindergärten,  erinnern, die 1854 von gut gestellten Osteroder Frauen im Jahr 1854 ins Leben gerufen wurde.

 

Diese kleinen, aussagekräftigen Kunstwerke sind bereits vor 21 Jahren von Viertklässlern der Schule Am Jacobitor unter der Leitung von Uta Herrmann im Werkunterricht angefertigt worden. 1994 wurden diese Tafeln im Badegarten an der Stelle auf einem Eichenstamm angebracht, an dem die damalige Warteschule in etwa gestanden hatte. Da der Stamm jetzt entsorgt werden musste, galt es für den Heimat- und Geschichtsverein Osterode und Umgebung e.V., einen neuen Platz für die wertvollen Erinnerungsstücke zu finden, was ihm durch Mithilfe von Dana Blötz auch gelang.

 

Die Hauswand war gefunden, wer aber würde jetzt die Tonarbeiten sorgsam von dem morschen Stamm lösen und an neuer Stelle anbringen? Die Frage beantworteten die jungen Leute der Jugendwerkstatt Osterode schnell und sehr sorgsam. Zusammen mit ihren Ausbildern lösten die die Tafeln von ihrem angestammten Platz, um sie dann fachgerecht auf einer wasserfesten Platte zu befestigen, die jetzt an dem Haus in der Schildwache nicht zu übersehen ist. Somit bleibt der Stadt ein Denkmal für eine soziale Einrichtung aus der Zeit der Industrialisierung Osterodes erhalten.

 

Was nun aber war diese „Warteschule“ genau?

 

In der Zeit um 1850 nahm gerade in Osterode die Industrialisierung enorm zu. Viele Mütter gingen außer Haus arbeiten, zum Beispiel in die Bleiweißfabrik der Familie Schachtrupp oder in die Spinnereien und Webereien der Familien Greve und Uhl. Damit waren die Kinder häufig sich selbst überlassen, lungerten auf den Straßen herum und hatten oft auch Unsinn im Kopf. Das sollte sich aber ändern, denn auf Initiative von Pastor Max und dem Lehrer Gölitz bildete sich in der Freiheiter Schule ein Frauenverein, der sich dieser Schlüsselkinder annahm.

 

Die Stadt Osterode wiederum stellte ein Haus vor den Mauern der Stadt zur Verfügung, das vorher von Cholerakranken genutzt wurde. Dort wurde der Nachwuchs der arbeitenden Mütter von Diakonissen betreut und in kleinen Handarbeiten geschult. Sie wurden versorgt, also „gewartet“ – daher der Name „Warteschule“. Ebenso wurde in der Freiheiter Schule eine Arbeitsschule eingerichtet, in der Jugendliche nach dem normalen Unterricht in Hausarbeit und im Umgang mit Werkzeug ausgebildet wurden. Finanziell wurden die Einrichtungen durch Damen aus den Häusern Schachtrupp, König, Greve, Domeier und anderen unterstützt. Nach dem Vorbild von Friedrich-Wilhelm-August Fröbel, dessen Frau übrigens aus Osterode kam, und der 1840 den ersten Kindergarten gründete wurde später auch in der heutigen Kreisstadt eine derartige Einrichtung eröffnet.

 

Mit ihrer Schließung geriet die „Warteschule“ aber in Vergessenheit. Erst 140 Jahre später, 1994, erinnerte der damalige Rektor der Grundschule Am Jacobitor, Albrecht Schütze, anlässlich des 100jähriges Bestehens seiner Schule, die 1894 als Bürgerknabenschule gebaut wurde, an die Gründung dieser Einrichtung. In seiner Kollegin Uta Herrmann und im damaligen Superintendenten Heinrich Lau fand er Unterstützer der Idee, der Warteschule von Osterode ein Denkmal zu setzen. Während Frau Herrmann mit ihren Schülern im Werkunterricht die Figuren auf den Tontafeln geformt und dann gebrannt hatte, stellte Forstamtmann Krause vom Forstamt Katlenburg den Eichenstamm zur Verfügung, der mittlerweile dem Zahn der Zeit oder den Witterungseinflüssen weichen musste.

 

Der HGV Osterode übernahm jetzt die Kosten der Umsetzung des Denkmals, wofür ihm das Restguthaben der vor einem Jahr aufgelösten Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Lehrer (AGUL) zur Verfügung gestellt wurde. Der neue Platz für das Denkmal befindet sich zwar etwas versteckt in der Schildwache an dem Haus, wo sich um die Zeit der Gründung der Warteschule der Marstall befand, und in dem eine Dame mit Hilfe einer Stiftung zwei bis drei Waisenkinder aufzog.




06/05 2015:
Kurs: Grundkurs Fachhelferin Altenpflege

Zur beruflichen Orientierung für Frauen

 

(v) Die Ländliche - Erwachsenen - Bildung (LEB KAG) Northeim bietet den Kurs an, der zum Ziel hat, Frauen eine berufliche Neuorientierung aufzuzeigen. Gerade in der heutigen Zeit nimmt die alternde Bevölkerung und die Zahl der zu betreuenden Personen ständig zu, so dass hier ein umfangreiches Arbeitsgebiet geschaffen wird. Aber auch Frauen, die in ihrer eigenen Familie pflegebedürftige Menschen zu versorgen haben, können in diesem Kurs Hilfen und Anregungen erhalten.

 

In der Theorie und Praxis werden Grundkenntnisse in den Bereichen Ernährung im Alter, Ernährung bei Krankheit, Haushaltsorganisation, Umgang mit Pflegefällen, Körperpflege und Hilfe am Krankenbett vermittelt.

 

Ein 2 - wöchiges Praktikum (80 Stunden) in einer Sozialstation oder in einem Seniorenpflege­heim ermöglicht das Erlernen von praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten.

 

Termin:   

01. Juni 2015 bis 30. September 2015

Montag und Mittwoch von 17.30-20:45 Uhr

In den Ferien sind keine Termine

 

Schulungsort:   

Bildungszentrum der LEB Osterode,

An der Leege 22

37520 Osterode am Harz

 

Dauer:   

100 Unterrichtsstunden und 80 Stunden Praxis

 

Anmeldung:   

LEB KAG Osterode

Frau Melanie Arlt

Tel. 05561 3131556

 E-Mail: kreisarbeitsgemeinschaft-osterode@web.de





Voices Chor

DWG

HSg

ET-DruckPartner


Die letzten Tage:
05.09.: Weinfest in Dorste . ein voller Erfolg
05.09.: Neuauflage der SHAM Revival-Party
05.09.: Saisoneröffnung bei der VHS
04.09.: Schützenfest Buntenbock
04.09.: Seifenblasen
03.09.: „Wenn unsere Kinder hier mit Flüchtlingskindern spielten, wäre das gelebte Willkommenskultur“
03.09.: Fledermäuse in der Lichtensteinhöhle
02.09.: Party, Spaß und gute Laune
02.09.: Yoda ich bin - Alles ich weiß!
02.09.: Gangster mit ostfriesischen Unzulänglichkeiten
02.09.: Segway-Tour - noch Plätze frei
01.09.: 4. Herbst Festival
01.09.: Aktion STADTRADELN spart 2,1 Tonnen CO2 ein
01.09.: Noch einmal Einschulung feiern
31.08.: Juesseefest begeisterte die Besucher
31.08.: Stadtfest im Sonnenschein
30.08.: Irland -mehr als nur 40 Nuancen Grün
29.08.: Schachtruppvilla - ein Blick hinter die Fassade
29.08.: Herbst Festival in der Stadthalle und im Kurpark
29.08.: Weinfest in Dorste ist eröffnet
29.08.: Kurioses zum Wochenende
hier geht's zum Nachrichtenarchiv des aktuellen Jahres


Aktuell im ET - lesen Sie auch:
Osterode: Weiterentwicklung der Bildungsregion
LK: Neuer Qualifizierungskurs für Tagespflegepersone - Informationsabend am 22.9.
Politik: Startschuss für das Fachkräftebündnis Südniedersachsen
Sport: TRANSALPINE-RUN- Tag 5 und 6
VHS: Sprachen lernen bei der VHS Göttingen Osterode gGmbH
Politik: 3. Pflegegipfel in Osterode
Ferienpass: Ohrenkneiferhotels
VHS: Jeder Schulabschluss zählt
Ferienpass: Eseltrekking und Ferienpass-Flohmarkt
Sport: Reit und Springturnier in Eisdorf
Badenhausen/Windhausen: Kindergottesdienststart nach den Sommerferien
Sport: TRANSALPINE-RUN- Tag 3 und 4
Riefensbeek: für ein paar Stunden fest in Kinderhand
LaPeKa: Uhu verflog sich in Taubenschlag
FW: Ausstellung „Das Land, das wir uns nehmen“ erfolgreich beendet
Politik: Bürgerbus und EcoBus passen zusammen
Sport: TRANSALPINE-RUN- Tag 1 und 2
Sport: GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN!
LK: Neuer Qualifizierungskurs für Tagespflegepersone - Informationsabend am 22.9.
Schwiegershausen: Dorfbühne holt die wilde Kathy auf die Bühne
Hattorf: XXL Flohmarkt des DRK Hattorf
Gittelde: Renate Maria Riehemann liest beim Frauenfrühstück
Hattorf: Tiger sucht ein neues Zuhause
LK: Bahnhof Herzberg soll barrierefrei werden
Hattorf: Seefest lockte viele Gäste in den Oderpark
Ferienpass: Klettern in Scharzfeld
Badenhausen: Kirchliche Nachrichten
Windhausen: Kirchliche Nachrichten
Aktuelle Polizeimeldungen
Leserbriefe