10/02 2016:
Jahreshauptversammlung des Motorsort-Club Osterode am Harz im ADAC


Der Motorsport-Club Osterode am Harz im ADAC traf sich im Landgasthof Sindram zur gut besuchten diesjährigen Jahreshauptversammlung.

 

Der Vorsitzende Manfred Kiehne begrüßte die Mitglieder und berichtete in seiner Rückschau auf die erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen  des letzten Jahres.

Ausführlich berichtete er über die Rallye Niedersachsen die das 10 mal in Osterode durchgeführt wurde.

Ein großes Lob gab es vom ADAC für die vom Verein geleistete Arbeit bei der Ausrichtung der Rallye.

Er bedankte sich bei allen Helfern und teilte mit, dass auch in diesem Jahr

am 09. und 10. September der Rallyetross nach Osterode kommt.

Da es sich wieder um einen Lauf zur deutschen Rallye Meisterschaft handeln wird, ist diese Veranstaltung ein ganz besonderes sportliches Ereignis für Osterode und die ganze Umgebung. Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren für dieses Event.

      

Im weiteren Verlauf der Versammlung  berichteten die Vorstandsmitglieder über die im laufe des Jahres erfolgreich durchgeführte Veranstaltungen.

Schatzmeister Bruno Armbrecht berichtete über die Kassenlage des Vereins.

Alle geplanten  Veranstaltungen sind finanziell gut abgesichert dank einer gesunden Kassenlage des Vereins.

 

Wahlen:

Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung waren die Vorstandswahlen des Vereins.

Wiedergewählt wurden Manfred Kiehne, als 1. Vorsitzender, Bruno Armbrecht als Schatzmeister sowie Wieland Mücke als Schriftführer.

Trotz intensiver Bemühungen konnte das Amt des Touristikleiters nicht besetzt werden.

Das vakante Amt wird bis auf weiteres von den anderen Vorstandsmitgliedern übernommen.

 

Ehrungen durch den ADAC:

Heinz Uhde und Andreas Dobrikow wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft im ADAC geehrt.

Den Abschluss des Abends bildete dann das traditionelle  gemeinsame Abendessen in geselliger Runde.




27/01 2016:
Zum Einjährigen: Mindestlohn-Bilanz – acht Prozent mehr Gastro-Beschäftigte


Der „8,50-Euro-Daumen“ ist oben: Landkreis Osterode am Harz profitiert

 

(v) Der „8,50-Euro-Daumen“ ist oben: Ein Jahr nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zieht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für den Landkreis Osterode am Harz eine positive Bilanz. „Zum ersten Mal haben alle Beschäftigten einen festen Lohnsockel unter den Füßen – von der Küchenhilfe bis zur Verkäuferin im Backshop: Wer arbeitet, muss dafür mindestens 8,50 Euro pro Stunde bekommen“, sagt Manfred Tessmann. Für den Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen ist der gesetzliche Mindestlohn der „Einstieg in den Lohn-Aufstieg für Menschen, die zuvor mit Niedrigstlöhnen abgespeist wurden“.

 

Vom „Schreckgespenst Mindestlohn“, vor dem die Arbeitgeber auch im Landkreis Osterode am Harz noch vor einem Jahr gewarnt hätten, sei nichts übrig geblieben: Der Mindestlohn sei weder „Konjunktur-Bremser“ noch „gefährlicher Job-Killer“. Die NGG legte dazu jetzt eine aktuelle „Mindestlohn-Analyse“ vor, die das renommierte Pestel-Institut (Hannover) im Auftrag der Gewerkschaft gemacht hat.

 

Die Wissenschaftler werteten dabei auch die Beschäftigungssituation im Landkreis aus: „Anstatt Servicekräfte oder Küchenpersonal zu entlassen, haben Hotels, Pensionen, Restaurants und Gaststätten neue Kräfte eingestellt. Insgesamt arbeiteten dort im Juni vergangenen Jahres immerhin 1.027 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – und damit acht Prozent mehr als noch im Vergleichsmonat des Vorjahres, als es den gesetzlichen Mindestlohn noch nicht gab“, sagt Tessmann.

 

Nach Angaben der NGG Süd-Ost-Niedersachsen hat der Mindestlohn zudem dazu geführt, dass etliche Arbeitgeber aus Mini-Jobs reguläre Stellen gemacht haben. Das gelte nicht nur für die Gastro-Branche. „Viele Mini-Jobs waren besonders schlecht bezahlt. Durch den Mindestlohn sind die Mini-Jobber dann über die 450-Euro-Grenze gerutscht. Und das sind jetzt sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Diese Menschen haben damit etwas Besseres als den Mini-Job. Das ist ein Riesenerfolg“, sagt Manfred Tessmann.

 

Gleichzeitig nahm die Arbeitslosigkeit im „Mindestlohn-Jahr 2015“ ab: Im letzten Dezember waren 2.174 Menschen im Landkreis Osterode ohne Beschäftigung – und damit 12,8 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Auch die Beschäftigtenzahl insgesamt habe sich mit dem gesetzlichen Mindestlohn positiv entwickelt: Im Sommer des vergangenen Jahres gab es im Kreis 140 Menschen mehr, die einen Job hatten, als noch im Sommer des Vorjahres.

 

Dabei hat auch der Staat vom Mindestlohn profitiert. Er musste weniger Menschen unterstützen und sparte bei den Hartz-IV-Ausgaben. Denn die Zahl der Aufstocker ist zurückgegangen: „Im Juni vergangenen Jahres gab es im Kreis Osterode am Harz 152 Aufstocker weniger – ein Rückgang um 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Diese Menschen können nun von ihrer Arbeit leben. Sie sind nicht länger auf die ‚Stütze vom Staat‘ angewiesen“, so Manfred Tessmann.

 

Diese Zahlen liefern für den Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen eine „klare Botschaft“: „Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde hat den Beschäftigten gut getan. Und er hat der Wirtschaft nicht geschadet.“ Im Gegenteil: Das Lohn-Plus habe dem Landkreis Osterode am Harz eine höhere Kaufkraft beschert, von der insbesondere auch die heimische Wirtschaft profitiert habe. „Denn Beschäftigte, die den gesetzlichen Mindestlohn bekommen, haben das zusätzlich verdiente Geld nahezu eins zu eins in den Konsum gegeben“, so Tessmann.

 

Um diesen Menschen die Chance zu geben, auch Geld für größere Anschaffungen auf die hohe Kante zu legen, müsse der Mindestlohn allerdings steigen: „Unser Ziel ist es, ihn möglichst rasch in einem ersten Schritt auf 10 Euro pro Stunde anzuheben“, macht der Geschäftsführer deutlich. Die NGG habe einen ganz wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland vor einem Jahr überhaupt eingeführt worden sei. Jetzt werde die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten ebenso hartnäckig daran arbeiten, ihn schrittweise „zu liften“.

 

Für die NGG Süd-Ost-Niedersachsen ist eine Erhöhung des Mindestlohns nur konsequent. Das zeige auch eine Renten-Berechnung des Bundesarbeitsministeriums: Um eine Rente von mindestens 769 Euro pro Monat – also gerade einmal die Grundsicherung im Alter – zu bekommen, müsse ein Beschäftigter immerhin mindestens 11,50 Euro pro Stunde verdienen. Und das 45 Jahre lang bei einer Vollzeitstelle. „Ein Leben lang arbeiten und dann doch nur ‚Alters-Hartz-IV‘ bekommen – das kann und das darf es nicht sein. Der gesetzliche Mindestlohn steckt noch in den Kinderschuhen. Aber wir werden ihn groß bekommen“, ist sich NGG-Geschäftsführer Tessmann sicher.




26/01 2016:
Vom Mess- und Servicetechniker zum Pastor


Pastor i.R. Burkhard Schulze stellt das Gastdienst-Modell vor und nimmt gleichzeitig Abschied von Lasfelde und Lerbach

 

(mk) Burkhard Schulze ist eigentlich Pastor im Ruhestand. Eigentlich. Denn der Pastor in Ruhe aus dem 156 Kilometer entfernten Kirchenkreis Uelzen hat sich Anfang November bis Ende Januar freiwillig zum Gastdienst in den Kirchengemeinden Lasfelde und Lerbach gemeldet. „Ich hätte auch noch weitergemacht, aber mein Enkelkind wird Anfang Februar geboren“, sagt der Pastor i.R. lächelnd. Am 31. Januar wird er nun wieder die Koffer packen und seine Ferienwohnung in Lasfelde für den nächsten Besucher freimachen. Es ist sein vierter Gastdienst in einer fremden Gemeinde. „2014 war ich drei Monate im Wendland, 2015 einen Monat in Osnabrück und einen im Kirchenkreis Leine-Solling, genauer gesagt überwiegend in Fredelsloh. Und nun bin ich hier“, sagt der 63-Jährige, der früher als Mess- und Servicetechniker in neun verschiedenen Ländern Westeuropas und in Ägypten arbeitete und später auf dem zweiten Bildungsweg in Hermannsburg und Celle Theologie studierte.

 

Für Juli 2016 hat Burkhard Schulze schon den nächsten Vertretungsdienst angenommen: Diesmal ist er drei Wochen in Ostfriesland. Die Aufgaben während eines Gastdienstes sind im Vorfeld in der Stellenausschreibung genau abgesteckt, die Zeiteinteilung ist jedoch flexibel. „Hier in Lasfelde und Lerbach sind es einige Gottesdienste und Kasualien, überwiegend habe ich Trauergespräche geführt und Beerdigungen begleitet“, so Schulze, der aus gesundheitlichen Gründen vor drei Jahren in den Vorruhestand gegangen ist. „Die Zeit kurz vor meiner Pensionierung war schwierig und stressig für mich. Ich habe eine tolle Unterstützung von meinen Pastoren-Kollegen erfahren. Nun habe ich mich erholt und möchte diese Hilfe zurückgeben“, erklärt der Pastor die Beweggründe für seine Gastdiensttätigkeit, die die Landeskirche in Hannover koordiniert. Beim Modell „Gastdienste“ stellen sich Ruhestandspastorinnen und -pastoren bereit, für eine Zeit von drei Wochen bis drei Monaten – je nach Bedarf und Absprache – mit ihrer Erfahrung und Arbeitskraft dort einzuspringen, wo Pastoren plötzlich erkranken, zur Kur müssen, ein Studiensemester einlegen oder aus anderen Gründen länger ausfallen.

 

In Lasfelde und Lerbach diente Pastor Schulze zum einen als Schwangerschaftsvertretung für Pastorin Silke Dobers. Zum anderen herrscht zurzeit in Osterode ein Personalengpass – die Stelle in der St. Aegidien-Gemeinde ist noch nicht wieder besetzt. Und das Fazit von Pastor Burkard Schulze? Ihm hat es in den Kirchengemeinden Lasfelde und Lerbach sehr gut gefallen: „Ich habe hier nur freundliche und dankbare Menschen erlebt. Es ist immer wieder spannend, andere Gemeinden und Strukturen kennenzulernen.“

 

Ab Mitte Februar steht ein weiterer Gastdienst in Lasfelde und Lerbach an: Pastor Syska, der im Dezember 2012 von seiner Kirchengemeinde Krankenhagen bei Rinteln in den Ruhestand verabschiedet wurde und bereits mehrere Gastdienste übernahm, wird nun im Harz tätig sein.




23/01 2016:
43 Erlebnisse in der Karstlandschaft Südharz



Siehe unten PDF

Veranstaltungsprogramm 2016 der Arbeitsgemeinschaft Karstwanderweg vorgestellt

 

(v) Im vergangenen Jahr konnte die ArGe Karstwanderweg, die Kooperation dreier Fördervereine in den Landkreisen Osterode, Nordhausen und Mansfeld-Südharz und des Biosphärenreservats, 1800 Teilnehmer an 52 Sonntagswanderungen und anderen Touren auf dem Karstwanderweg begrüßen.

 

Für 2016 stehen 43 Veranstaltungen auf dem soeben im Druck erschienenen Programm. Die gut dreistündigen Touren beginnen sonntags meist um 14:00 Uhr und zeigen unter kompetenter Begleitung neben den bekannten geologischen Einzigartigkeiten der Südharzer Karstlandschaft (Erdfälle, Bachschwinden, Höhlen etc.) auch dessen historische, wirtschaftsgeschichtliche und botanische Besonderheiten. Neben den beliebten Vogelstimmenwanderungen finden sich speziell für Kinder und Eltern ausgerichtete Touren auf dem Programm, aber auch Führungen zu Kirchen, Burgen und zu Gesundheitsthemen sowie zum Tag des Geotops.

 

Zum Vor-Saisonstart gibt es am 12. Februar eine Fackelwanderung im Schnee bei Neuhof; ob das Wetter mitspielt? Treff ist um 18:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Neuhof. Am 20. und 22. März wird in den Central-Lichtspielen Herzberg der neue, vom Regionalsender TV 38 gefertigte Dokumentarfilm zum Karstwanderweg gezeigt.

 

Das Programm 2016 ist als Faltblatt in allen Tourist-Infostellen und bei den Wanderführern erhältlich. Es enthält viel Wissenswertes über die Südharzer Karstlandschaft. Das Programm findet sich auch im Internet unter www.karstwanderweg.de/gef_wand.htm.

 

Für den Karstwanderweg ist von Bad Grund im Westen bis Pölsfeld im Osten in allen drei Kreisen und Bundesländern über eine Wegstecke von 254 km eine einheitliche lückenlose Beschilderung mit Wegmarken und Wegschildern gesichert, im Kreis Osterode ergänzt um rund 80 Erläuterungstafeln. 2014 wurde der Karstwanderweg erneut mit dem begehrten Gütesiegel „Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbandes ausgezeichnet.


karstwander_plakat_2016_14122015_korr..pdf



18/01 2016:
Ein großer Dank für die Geschenke


R. Becker-Ubbelohde

Ein herzliches Dankeschön an alle Geschäftleute in der Innenstadt von Osterode, die den jugendlichen Flüchtlingen so tolle Geschenke zu Weihnachten gemacht haben. Ebenso ein herzliche Danke an alle Privatleute, die so schöne Dinge für die Jugendlichen gespendet haben.Die Freude über diese reiche Bescherung war bei den Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan sehr groß!




06/08 2015:
Umsetzung der Keramikarbeiten zum Gedenken an die „Warteschule“



Die zweite Vorsitzende des HGV, Heike Grobis, HGV-Schriftwartin Gisela Krantz, Uta Herrmann, Superintendant i.R. Heinrich Lau, der Ausbilder bei der Jugendwerkstatt, Karsten Schrader, HGV-Vorsitzender Hans Mittmann und Rektor i. R., Albrecht Schütze, waren erfreut über den Platz der Tafeln.


Die Tonbilder haben viel zu erzählen.


(pb) Wer die Brauhausstraße vom Rollberg kommend hinunter geht und in die Gasse „Schildwache“ am ehemaligen Kino einbiegt, dem fallen linker Hand ungewöhnliche, zu einem großen Bild zusammengefügte Tonarbeiten ins Auge. Während auf drei Scheiben das geschriebene Wort erzählt, zeigen die anderen fünf in Szene gesetzte Alltäglichkeiten des vorletzten Jahrtausends. Alle Bilder wollen eines: an die „Warteschule“, die Vorläuferin der Kindergärten,  erinnern, die 1854 von gut gestellten Osteroder Frauen im Jahr 1854 ins Leben gerufen wurde.

 

Diese kleinen, aussagekräftigen Kunstwerke sind bereits vor 21 Jahren von Viertklässlern der Schule Am Jacobitor unter der Leitung von Uta Herrmann im Werkunterricht angefertigt worden. 1994 wurden diese Tafeln im Badegarten an der Stelle auf einem Eichenstamm angebracht, an dem die damalige Warteschule in etwa gestanden hatte. Da der Stamm jetzt entsorgt werden musste, galt es für den Heimat- und Geschichtsverein Osterode und Umgebung e.V., einen neuen Platz für die wertvollen Erinnerungsstücke zu finden, was ihm durch Mithilfe von Dana Blötz auch gelang.

 

Die Hauswand war gefunden, wer aber würde jetzt die Tonarbeiten sorgsam von dem morschen Stamm lösen und an neuer Stelle anbringen? Die Frage beantworteten die jungen Leute der Jugendwerkstatt Osterode schnell und sehr sorgsam. Zusammen mit ihren Ausbildern lösten die die Tafeln von ihrem angestammten Platz, um sie dann fachgerecht auf einer wasserfesten Platte zu befestigen, die jetzt an dem Haus in der Schildwache nicht zu übersehen ist. Somit bleibt der Stadt ein Denkmal für eine soziale Einrichtung aus der Zeit der Industrialisierung Osterodes erhalten.

 

Was nun aber war diese „Warteschule“ genau?

 

In der Zeit um 1850 nahm gerade in Osterode die Industrialisierung enorm zu. Viele Mütter gingen außer Haus arbeiten, zum Beispiel in die Bleiweißfabrik der Familie Schachtrupp oder in die Spinnereien und Webereien der Familien Greve und Uhl. Damit waren die Kinder häufig sich selbst überlassen, lungerten auf den Straßen herum und hatten oft auch Unsinn im Kopf. Das sollte sich aber ändern, denn auf Initiative von Pastor Max und dem Lehrer Gölitz bildete sich in der Freiheiter Schule ein Frauenverein, der sich dieser Schlüsselkinder annahm.

 

Die Stadt Osterode wiederum stellte ein Haus vor den Mauern der Stadt zur Verfügung, das vorher von Cholerakranken genutzt wurde. Dort wurde der Nachwuchs der arbeitenden Mütter von Diakonissen betreut und in kleinen Handarbeiten geschult. Sie wurden versorgt, also „gewartet“ – daher der Name „Warteschule“. Ebenso wurde in der Freiheiter Schule eine Arbeitsschule eingerichtet, in der Jugendliche nach dem normalen Unterricht in Hausarbeit und im Umgang mit Werkzeug ausgebildet wurden. Finanziell wurden die Einrichtungen durch Damen aus den Häusern Schachtrupp, König, Greve, Domeier und anderen unterstützt. Nach dem Vorbild von Friedrich-Wilhelm-August Fröbel, dessen Frau übrigens aus Osterode kam, und der 1840 den ersten Kindergarten gründete wurde später auch in der heutigen Kreisstadt eine derartige Einrichtung eröffnet.

 

Mit ihrer Schließung geriet die „Warteschule“ aber in Vergessenheit. Erst 140 Jahre später, 1994, erinnerte der damalige Rektor der Grundschule Am Jacobitor, Albrecht Schütze, anlässlich des 100jähriges Bestehens seiner Schule, die 1894 als Bürgerknabenschule gebaut wurde, an die Gründung dieser Einrichtung. In seiner Kollegin Uta Herrmann und im damaligen Superintendenten Heinrich Lau fand er Unterstützer der Idee, der Warteschule von Osterode ein Denkmal zu setzen. Während Frau Herrmann mit ihren Schülern im Werkunterricht die Figuren auf den Tontafeln geformt und dann gebrannt hatte, stellte Forstamtmann Krause vom Forstamt Katlenburg den Eichenstamm zur Verfügung, der mittlerweile dem Zahn der Zeit oder den Witterungseinflüssen weichen musste.

 

Der HGV Osterode übernahm jetzt die Kosten der Umsetzung des Denkmals, wofür ihm das Restguthaben der vor einem Jahr aufgelösten Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Lehrer (AGUL) zur Verfügung gestellt wurde. Der neue Platz für das Denkmal befindet sich zwar etwas versteckt in der Schildwache an dem Haus, wo sich um die Zeit der Gründung der Warteschule der Marstall befand, und in dem eine Dame mit Hilfe einer Stiftung zwei bis drei Waisenkinder aufzog.





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12.02.: Winter - immer Donnerstags
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10.02.: Kinderfasching des MTV Osterode
10.02.: Hürden mit viel Engagement und einigem Improvisationstalent meistern
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08.02.: Besondere Ehrung für Uta Herrmann
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