



 02/05 2013: Lösungsansätze für den ÖPNV vorstellt

Studierende präsentierten Zwischenergebnis ihrer Untersuchung
(v) Vergangenen Mittwoch stellten Studierende der Fachhochschule Harz in Halberstadt Ergebnisse ihrer Untersuchungen zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Osterode am Harz vor. Sie diskutierten sie mit Ratsmitgliedern aus allen Fraktionen des Osteroder Stadtrates, insbesondere auch mit Vertretern aus den Ortschaften.
Seit dem letzten Herbst befassen sich Studierende der Fachhochschule Harz in einer Projektarbeit mit dem ÖPNV in der Kreisstadt. Sie waren im November 2012 mit einem Infostand auf dem Martinsmarkt vertreten und führten im Dezember eine Kundenbefragung auf dem Weihnachtsmarkt durch. Dabei hat sich herausgestellt, dass die meisten Befragten die Kernprobleme des ÖPNV in einer schlechten Anbindung der Ortschaften sehen. Die Studierenden haben sich mit dieser Einschätzung der Osteroder Bürger auseinandergesetzt und verschiedene alternative Bedienformen im ÖPNV herausgearbeitet. Nach der Diskussion werden sie bis zum Ende des Semesters ein Konzept erarbeiten, wie die Ortschaften, im Rahmen einer möglichen Ergänzung des Fahrtenangebots besser angebunden werden können.
Lösungsansätze hierbei könnten Anruf-Linien-Taxi (ALT) bzw. Anruf-Sammel-Taxi (AST) sein. ALT und AST verkehren zu festgelegten Zeiten nach Fahrplan, jedoch nur bei vorheriger Anmeldung. Leerfahrten können so vermieden werden. Das ALT verkehrt auf festen Linien, beim AST wird je nach Anzahl und Ort der angemeldeten Abfahrten die kürzeste Route zusammengestellt, auf Wunsch direkt bis zur eigenen Haustür. Zum Abschluss der Projektarbeit soll im Juni eine Vorstellung des Konzeptes für alle Interessierten stattfinden. 

 27/04 2013: Severine Schmidt übernimmt WIBO-Geschäftsführung

(v) Zum 1. Mai übernimmt Severine Schmidt die kaufmännische Geschäftsführung der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Osterode GmbH (WIBO). Gleichzeitig ist sie Sprecherin der Geschäftsführung. Schmidt tritt die Nachfolge von Andreas Dutsch an, der die WIBO knapp 12 Jahre geleitet hatte.
Die 36jährige war bis zu ihrem Wechsel viele Jahre beim Energieversorger Harz Energie tätig. Nach einer kaufmännischen Ausbildung hat sie mehrere weitergehende Qualifizierungen absolviert, u. a. ein vierjähriges berufsbegleitendes Betriebswirtschaftsstudium. Schmidt ist im Eichsfeld geboren und wohnt zurzeit in Sonnenstein im südlichen Harzvorland.
„Ich bin froh, dass wir mit Severine Schmidt eine ausgezeichnet qualifizierte Geschäftsführerin gewonnen haben, die aus ihrer Herkunft und den beruflichen Erfahrungen in der Region verwurzelt ist“, so Osterodes Bürgermeister Klaus Becker (parteilos) zu der Personalie.
Die WIBO gehört zu 100 Prozent der Stadt Osterode am Harz. Sie hält die städtischen Anteile an der Harz-Energie und finanziert sich wesentlich aus deren Gewinnabführungen. Die WIBO betreibt das Freizeit- und Erlebnisbad „Aqualand Osterode am Harz“, ALOHA, und die Stadthalle. Zurzeit werden darüber hinaus die Stadtbibliothek und das Museum im Ritterhaus in die Gesellschaft eingegliedert.
Andreas Dutsch bleibt Kämmerer der Stadt Osterode am Harz. Er hatte seit Dezember 2000 beide Funktionen in Personalunion ausgeübt. 

 25/04 2013: Drei Dienstjubiläen bei der Stadt Osterode am Harz

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 Anhild Weber, Peter Acker und Regina Peter (vl) nahmen Glückwünsche von Bürgermeister Becker entgegen Foto: Stadt Osterode am Harz
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Vor kurzem hat Osterodes Bürgermeister Klaus Becker drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ihren Dienstjubiläen beglückwünscht.
(v) 40 Jahre ist Anhild Weber bei der Stadt Osterode am Harz tätig. Nach ihrer Ausbildung zur Kinderpflegerin wurde sie 1973 bei der Stadt eingestellt. Eingesetzt wurde sie in den Kindergärten Lasfelde, Schützenpark und, nach ihrer staatlichen Anerkennung als Erzieherin, im Kindergarten Fuchshalle.
Auch Regina Peter beging ihr 40jähriges Dienstjubiläum. Nach ihrer Ausbildung zur Technischen Zeichnerin bei einem Osteroder Industrieunternehmen und kurzer Tätigkeit dort wechselte sie im April 1973 in das Bauamt der Stadt Osterode am Harz. Regina Peter war an Planungen im Bereich Garten- und Landschaftsbau nicht nur beteiligt. Viele ihrer Ideen wurden umgesetzt. Sie genießt eine hohe Anerkennung aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation.
Peter Acker kann auf 25 Jahre im Öffentlichen Dienst zurückblicken. Nach seiner Ausbildung zum Maurer war er zunächst in diesem Beruf bei Bauunternehmen der Kreisstadt tätig. Im April 1988 wurde er für den Baubetriebshof der Stadt eingestellt. Berufsbegleitend absolvierte Acker die Ausbildung zum Meister im Maurer- und Betonbauerhandwerk, die er mit dem Meistertitel abschloss. Vor gut sieben Jahren wechselte er in die Grundstücks- und Gebäudewirtschaft. Dort ist er unter anderem für den Einsatz der Handwerker zuständig.
Bürgermeister Becker dankte Anhild Weber, Regina Peter und Peter Acker für ihr Engagement und wünschte für die weitere berufliche Zukunft alles Gute. 

 06/06 2012: Fusion: Osteroder Bürgermeister favorisiert Südvariante

Becker „Goslar möglichst parallel verhandeln.“
(v) Klaus Becker (parteilos), Bürgermeister der Kreisstadt Osterode am Harz, spricht sich in einem Schreiben vom 5. Juni an alle Mitglieder des Kreistages des Landkreises Osterode am Harz klar für vorrangige Fusionsverhandlungen zwischen den Landkreises Osterode, Northeim und Göttingen aus. Gespräche mit Goslar könnten als „Plan B“ parallel geführt werden.
Der Verwaltungschef lehnt auch das Bürgerbegehren der Initiative „Für Osterode“ ab. Es hat zum Ziel, Fusionsgespräche mit den Landkreisen Göttingen und Northeim zu beenden und mit diesen Landkreisen keine Fusion einzugehen. Damit wäre, so Becker, der Landkreis einer Alternative beraubt: „Das ist verhandlungstaktisch völlig unsinnig“.
In dem fünfseitigen Schreiben führt der Bürgermeister zahlreiche Argumenten an, die für die „Südvariante“ sprechen. Dazu zählen die in den letzten mehr als zehn Jahren Kooperationen und Verflechtungen in Südniedersachsen. Dies gelte z. B. für die Bundesanstalt für Arbeit, die Polizei, IHK, Abfallwirtschaft u. a. m. „Die Netzwerke und Kooperationen sowie auch die Verbandsarbeit finden im südniedersächsischen Raum statt“, so Becker. Auch die Unternehmen orientierten sich in vielen Dingen am Oberzentrum Göttingen, wie es auch die Unternehmer Martin Hoff und Lars Obermann im „Harz-Kurier“ deutlich ausgedrückt hätten.
Mit einer Reihe von Wirtschaftsdaten begründet Becker, dass eine Orientierung des Arbeitsmarktes im südniedersächsischen Raum der nach Goslar vorzuziehen sei. Er weist darauf hin dass eine Zusammenarbeit im Tourismus innerhalb des Harzes bereits jetzt erfolgt, für den Landkreis Osterode am Harz trotz anzustrebender Steigerung aber der Anteil des Tourismus am Bruttosozialprodukt gering ist.
Anlass des Schreibens ist die für den 11. Juni vorgesehene Entscheidung des Kreistages über den Fortgang der Fusionsverhandlungen. 

 04/05 2012: Einstieg zum Harzer Hexenstieg neu gestaltet

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 Die Eichenskulptur auf dem Pavillondach
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 vlnr: Astrid Seelen, Dominik Singer und Monika Wendt freuen sich über das Ergebnis.
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(v) Pünktlich zur Walpurgisnacht wurde am 30. April der neu gestaltete Einstieg zum Harzer Hexenstieg offiziell in Betrieb genommen. Astrid Seelen, die bei der Stadt die Federführung für die neue Gestaltung hatte, traf sich zu diesem Zweck mit Monika Wendt von der Touristinformation und Dominik Singer als Grünpate an der Bleichestelle.
Als Blickfang weist eine Hexe aus Eichenholz den Weg. Der Stahlpavillon und die Informationstafeln wurden mit einer Schindeldeckung versehen. Harzer Findlinge und harztypische Pflanzen wie Fingerhut, Buschwindröschen oder Storchschnabel schmücken jetzt den Einstieg. Die gegenüber dem Einstieg liegenden Verkehrsinsel wurde im Wege einer Grünpatenschaft durch die Firma Singer Gartenservice erstellt und künftig gepflegt. Auch diese Fläche ziert eine Holz-Skulptur.
Der Harzer Hexenstieg hat sich zu einem Magnet für Wandertouristen entwickelt, hiervon profitiert die Sösestadt. Grund, den Einstieg ansprechend zu gestalten. Dabei sollte das Erscheinungsbild allerdings nicht zu sehr verändert werden, weil auf den Wiedererkennungseffekt Wert gelegt wurde. Schließlich ist er bereits in zahlreichen Broschüren und Reiseführern abgebildet
Fotos: Stadt Osterode/Löwe 

 10/03 2012: Osterode am Harz legt bei den Übernachtungszahlen zu

Touristiker setzen auf Qualität und neue Gästegruppen
(v) 68.848 Übernachtungen im Jahr 2011 weist die jetzt vorliegende amtliche statistik für Osterode am Harz aus. Damit hat sich die Übernachtungszahl in der Sösestadt im Vergleich zum Vorjahr um gut 3,3 Prozent erhöht. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste liegt konstant bei 2,3 Tagen. Die tatsächlichen Übernachtungszahlen in Osterode am Harz dürften höher liegen. Denn viele der Gästeunterkünfte in der Kreisstadt haben weniger als 10 Betten und werden daher in der amtlichen Statistik gar nicht erfasst. Im Vergleich zu touristischen Zielen wie Bad Harzburg, Goslar oder Wernigerode wirken diese Zahlen gering, im Vergleich zum Gesamtharz hat Osterode am Harz aber eine überdurchschnittliche Steigerung erzielt.
„Wir werden uns die Werte im Detail sehr genau ansehen. Dann lassen sich Schlüsse ziehen, wie wir aus der insgesamt positiven Entwicklung der letzten Jahre eine langfristige touristische Ausrichtung gestalten können “, kommentiert Franziska Aulich die Daten. Aulich ist bei der Stadtverwaltung für den Bereich Tourismus und Stadtmarketing verantwortlich.
Leicht zurück ging der Anteil ausländischer Gäste. Mit knapp 17 Prozent ist ihr Anteil aber immer noch erheblich. Nach wie vor ist der Harz und damit auch Osterode am Harz beliebtes Reiseziel von Skandinaviern und Niederländern, sodass diese Quellmärkte auch im Marketing der Stadt mehr Beachtung finden müssen.Im Rathaus setzt man sowohl auf Qualität wie auch auf neue Gästegruppen. So wirbt die Stadt bei den Vermietern für die Klassifizierung der Gästeunterkünfte.
„Der Gast verlangt Qualität. Vermieter, die ihre Unterkünfte nach einheitlichen Standards bewerten lassen, haben einen Wettbewerbsvorteil. Sie zeigen nicht nur klar, was der Gast erwarten kann sondern erhalten im Rahmen der Klassifizierung auch Tipps, wie sie mit teilweise geringem Aufwand ihre Einstufung verbessern und damit die Gästezahlen steigern können“, so Franziska Aulich, die wie ihre Kolleginnen Monika Wendt und Heike Fricke für die Klassifizierung nach den Richtlinien des Deutschen Tourismusverbandes ausgebildet ist.
Auf den Motorradtourismus zielt z. B. der 2012 erneut stattfindende Motorradtag, der erstmals privat organisiert und im Rahmen der Veranstaltung „Osterode gibt Gas!“am ersten Mai-Wochenende durchgeführt wird. Er dient nicht dem kurzfristigen Tagesgeschäft, sondern soll den auswärtigen Besuchern zeigen, dass es sich lohnt, wiederzukommen. Als Gewinn für den Tourismus in Osterode am Harz hat sich zunehmend auch der Harzer Hexenstieg entwickelt.
Durch Messeauftritte bei der „Tour Natur“ in Düsseldorf und der „Rad + Outdoor“ in Bremen sollen 2012 gezielt natur- und sportbegeisterte Gäste geworben werden.Auf der Grünen Woche war die Stadt bereits mit dem Harzer Tourismusverband und anderen Partnern vertreten. 

 17/07 2010: Stadt Osterode am Harz auf Facebook

Die Kreisstadt gehört zu den Ersten bei der Nutzung sozialer Netzwerke
(v) Ab sofort nutzt die Stadt Osterode am Harz soziale Netzwerke für ihre Kommunikation. Auf Facebook, MeinVZ und Twitter wurden Profile unter dem Namen „Stadt Osterode am Harz“ angelegt.
Karl-Heinz Löwe, Pressesprecher der Stadt: „Immer mehr Menschen nutzen sozialer Netzwerke privat und beruflich. Wir wollen die damit verbundenen Chancen für die Stadt Osterode am Harz konsequent nutzen.“ Viele Firmen sind bereits bei Facebook und Co. präsent. Kommunen, insbesondere in der Größe von Osterode am Harz, sind da noch die Ausnahme. Dank Unterstützung durch Dirk Spenn vom Regionalverband Südniedersachsen ist Osterode am Harz jetzt auf Facebook, MeinVZ und Twitter. Für Karl-Heinz Löwe ist das auch ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit in der Region. Die Stadt Osterode nimmt damit in Südniedersachsen eine Vorreiterstellung ein.
Zunächst noch in einer Versuchsphase, prüft die Stadt, wie sich die Kommunikation durch die Netzwerke verbessern lässt. Auf www.facebook.de ist das Profil „Stadt Osterode am Harz“ als „Regierungsorganisation“ angelegt. 



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