Abenteuer auf zwei Rädern








(mf) Das klingt im ersten Moment nicht besonders abenteuerlich, nur handelt es sich hier nicht um einen Ausflug mit dem Fahrrad, sondern mit einem Segway. Die offizielle Bezeichnung hierfür lautet: Segway Personal Transporter. Der Segway Personal Transporter ist ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel mit nur zwei auf derselben Achse liegenden Rädern. Bei dieser Definition denkt man sofort an eine Sackkarre, oder?

 

Weit gefehlt! Zwischen den Rädern steht man auf einer Art Plattform, mit der sich der Segway durch eine elektronische Antriebsregelung selbst in Balance hält. Der Fahrer hält sich an einer Lenkstange fest. Ein elektronischer Regelkreis lässt den Segway automatisch in die Richtung fahren, in die sich der Fahrer lehnt oder die Lenkstange schwenkt. Sobald die Neigungssensoren registrieren, dass sich der Fahrer nach vorne oder hinten neigt, drehen die Räder in diese Richtung. Die Fortbewegung wird ausschließlich durch derartige Gewichtsverlagerungen gesteuert, es gibt keine Bedienelemente zum Bremsen oder Beschleunigen. Der Segway ist deshalb intuitiv zu bedienen. Es ist ein bisschen wie Skifahren. Da er nicht gefedert ist, braucht man auch weiche Knie…

 

Doch nun zum eigentlichen Ereignis: eine Fahrt auf den Wurmberg bei Braunlage. Nach einer etwa 20-minütigen Einweisung und Fahrtsicherheitstraining durch den Geschäftsführer und Guide Peter Meschkat der Firma SeggyTours kam die ultimative Frage: Seid Ihr bereit? – Und los ging es zum „Aufstieg“ auf den Wurmberg.

 

Die geteerte Straße ließ sich super befahren und nach und nach wuchs das Vertrauen in das wundersame Gefährt. Wir fuhren Vollgas. Klingt gut, ist allerdings auf 20 km/h begrenzt. Im Stehen ist das schon eine ordentlich Geschwindigkeit. Die ersten Versuche im Slalomfahren wurden gemacht, immer schön in „Gänsefahrt“ dem Guide folgend. Die letzten 500 m zum Gipfel waren etwas buckelig und ausgefahren, aber alle 7 Teilnehmer, von denen 5 Neulinge dabei waren, schafften die Strecke mit Bravour.

 

Tja, nun kam der „Abstieg“. Als passionierte Reiterin fragt man sich: „Kann ich das Wesen halten oder geht es mit mir durch?“ Keine Panik, auch bergab fährt der Segway nicht schneller als 20 km/h. Die Lenkstange drückt sich dabei regelrecht in den Bauch. Heil in Braunlage angekommen, machten wir noch eine kleine Stadttour bis zum Stadtrand und anschließend durch einen wunderschönen Wald. Dann kontrollierten wir, wie viel Saft jeder noch zur Verfügung hat, denn nach ca. 3-4 Stunden muss nachgeladen werden. Wir konnten noch einmal durch Braunlage kurven und auch im Stadtverkehr bewährten wir uns.

 

Am Großparkplatz an der Seilbahn war unser Ausflug nach 3 Stunden zu Ende. Es war super, da waren sich alle einig. Zum Teil waren wir etwas durchgefroren, denn man steht ja quasi nur ´rum. Zum Glück hatten alle an Handschuhe gedacht, denn um Braunlage herum waren nur 8° C. Das lässt die Hände erstarren und man sollte auf jeden Fall locker bleiben.

 

Einen Wermutstropfen gibt es bei einer Segwaytour dann doch zu beklagen. Man muss schon darauf achten, wohin man fährt. Unebenheiten wie Bordsteinkanten oder große Steine lassen den Seggy buckeln und man muss aufpassen, dass man nicht abgeworfen wird. Dadurch entgeht einem leider manch schöner Ausblick in die Natur

.

Wer Interesse an einer Segwaytour hat, kann sich unter: www.seggytours.de schlau machen. Hier kann man die gesamte Angebotspalette nachlesen. Das Unternehmen ist im Südharz ansässig und zwar im schönen Wieda.















Mues Einrichtungen

Eine gute Verbindung

Tierschutz

ET-DruckPartner


Die letzten Tage:
05.03.: Der neue Eseltreiber ist ab heute online
04.03.: Status Quo Show - ET verlost 5 x 1 Karte
04.03.: Pauken für den Flugschein
04.03.: Das Sanatorium - Kapitel 9
03.03.: Vernissage in der VHS
03.03.: Mahnende Stimme für mehr Gerechtigkeit
03.03.: Unzufriedenheit über ablehnenden Ratsbeschluss
02.03.: Kein Endzeitszenario, sondern ein Neuanfang
02.03.: Ein Dorster Student lehrte in Südafrika die Landwirtschaft
01.03.: „Die Unterschiede rechtfertigen nicht die Trennung“
01.03.: Durchsuchung wegen des Verdachts der Bildung von bewaffneten Gruppen
01.03.: Bergdankfest in Bad Grund
28.02.: Kinderfasching in LaPeKa
28.02.: Drei Pferde legten fast 1.400 Km zurück
27.02.: Straßenumzug des HCC
27.02.: Heidis Welt mit den "stillen hunden"
26.02.: Erste Frühlingsboten
25.02.: Bildung als Schlüssel für Integration
25.02.: Harz Energie fördert das Ehrenamt
25.02.: Das Sanatorium - Kapitel 8
24.02.: Am Ende hatte Tom Fischer die Nase vorn
24.02.: Gero Geißlreiter verabschiedet
hier geht's zum Nachrichtenarchiv des aktuellen Jahres


Aktuell im ET - lesen Sie auch:
Eisdorf: Kinderfasching
Badenhausen: Jugendcafé lädt zum Mädchentreff
Bad Grund: Jazz-Genuss in gemütlicher Atmosphäre
Windhausen: JHV des Dorfvereins
VHS: vhsConcept-Lehrgang „Pädagogische/r Mitarbeiter/in an Grundschulen“
Sport: RKV Pfeil bei den Bezirksmeisterschaften
Gittelde: Kindergarten Gittelde feierte Karneval
Bad Grund: Prädikat „Heilklimatischer Kurort“
Badenhausen: Erich Sonnenburg wurde 70 Jahre alt
Bad Lauterberg: JHV des Segelclubs
Badenhausen: Kirchengemeinde lädt zum Weltgebetstag ein
LK: Geflügelpest bei Wildvogel im LK
Sport: Distanzreiterinnen stellten ihre Erfolge vor
Badenhausen: VfL Badenhausen wählt neuen zweiten Vorsitzenden
Schwiegershausen: JHV des gem. Chores
Stadt: Gabriele Rusteberg-Armbrecht seit 25 Jahren im Öffentlichen Dienst
Bad Grund: Die Kur soll sich als Marke etablieren
Marke: JHV der Feuerwehr
Kreis: Bernhard Reuter einstimmig zum Präsidenten des NLT gewählt
Politik: Zukunftstag – Schau hinter die Kulissen grüner Politik
Osterode: Absatz und Umsatz auf neuem Rekordniveau
Bad Grund: Bunte Kinderfaschingsfete des MTV
Windhausen: Rettungsweg soll zu den Osterferien fertig sein
Eisdorf: In Eisdorf fehlt ein Ortschronist
Badenhausen: Kirchliche Nachrichten
Windhausen: Kirchliche Nachrichten
Aktuelle Polizeimeldungen
Leserbriefe