Gut zu wissen!



24/07 2013:
Was tun, bei Gewitter




Um es gleich vorwegzunehmen - im Haus ist man am Sichersten

 

(cb) Gewittern sollte man am besten aus dem Weg gehen. Denn wenn man zwischen Blitz und Donner weniger als zehn Sekunden zählen kann, ist das Gewitter so nah, dass ein Blitzeinschlag in unmittelbarer Nähe möglich ist! Dennoch ist die Gefahr, bei einem Gewitter vom Blitz getroffen zu werden, nicht allzu groß. Um das Risiko zu minimieren sollten Sie aber einige Hinweise beachten:

In Häusern ohne ausreichenden Blitzschutz, die Berührung mit von außen ins Haus führenden Leitungen vermeiden. Wem sein Fernseher, Computer und andere Geräte lieb und teuer sind, sollte auf jeden Fall die Stecker ziehen. Auch bei einem Blitzeinschlag in einiger Entfernung kann es bei technischen Geräten zu Überspannungsschäden führen. Antennenkabel nicht vergessen!

 

Überrascht Sie das Gewitter im Freien und Ihr Auto ist in der Nähe, suchen Sie dort Schutz (Stichwort Faradayschen Käfig). Sie sollten aber vorsichtshalber die Berührung mit dem Metallrahmen vermeiden.

Sind sie ohne unterwegs, suchen Sie keinen Schutz unter Masten, Bäumen oder anderen hohen Objekten. Auch sollten Sie sich nicht gerade den höchste Punkt in der Landschaft zum Verweilen aussuchen Übrigens Baum ist Baum ob Buche oder Eiche. Blitze sehen das ziemlich leidenschaftslos und nehmen was kommt.

 

Wenn der Blitz in Ihrer Nähe einschlägt, geraten die Füße unter Strom. Die auftretenden *Schrittspannung, der Spannungsunterschied zwischen beiden Füßen kann lebensgefährlich sein.  Hier besteht auch noch Lebensgefahr wenn der Blitz einige Meter entfernt einschlägt,  Also nicht wegrennen. Wichtig ist es, die Füße eng nebeneinander zu stellen.

Noch besser wäre es auf einem Fuß. Wer Yoga beherrscht kann es evtl.mit der Baum Stellung versuchen, die Arme lassen Sie dann aber besser unten.

 

Wenn überhaupt, dann entfernen sie sich mit Schlusssprüngen vom Ort des Gewitters. Am besten Sie suchen sich eine tiefe Stelle im Gelände und hocken sich mit eng aneinander stehen Füßen hin und warten bis sich das Gewitter verzogen hat und lassen Sie um Gotteswillen den Regenschirm zu.

Ach ja, und noch eins - raus aus dem Wasser. Wasser und Strom sind eine ganz ungute Kombination, es sei den man ist ein Zitteraal.

 

 

*  Als Schrittspannung bezeichnet man die elektrische Spannung zwischen zwei Punkten eines von starkem Strom durchflossenen Bodenbereiches. Der Name beruht auf dem Umstand, dass diese Spannung einen Menschen dann betrifft, wenn er bei einem Schritt den Boden an unterschiedlichen Punkten berührt. Sie kann für Mensch und Tier lebensgefährlich sein. Quelle Wikipädia




25/01 2013:
„Windows 7 – bitte zum Diktat!”



"Computer...?"


(bs) Seit Windows 7 steht dem Anwender ein interessantes Tool zur Verfügung, welches die Umwandlung von gesprochenen Worten in geschriebenen Text ermöglicht – die Spracherkennung.

 

Um das Programm verwenden zu können, benötigen Sie lediglich ein Mikrofon oder Headset mittlerer Qualität, dass Sie an Ihren Computer oder Ihr Notebook anschließen. Starten Sie das Programm über zubehörerleichterte Bedienung, Windows-Spracherkennung oder geben Sie „Spracherkennung“ ins Suchfenster ein.

 

Zu Beginn ist Windows Ihnen beim Einrichten des Mikrofons behilflich und fragt Ihre Wünsche zum Programmverhalten ab. So kann die Erkennung dauerhaft bereits beim Start von Windows aktiv sein und auf Kommandos lauschen oder manuell gestartet werden.

 

Bei aktiver Spracherkennung sehen Sie ein kleines Fenster mit einem Mikrofonsymbol. Beim Sprechen erkennen Sie den Ausschlag der Volumenanzeige. Die Meldungszeile informiert über den aktuellen Status.

 

Der PC lernt zuzuhören

Als Beginner sollten Sie unbedingt das angebotene Sprachlernprogramm durchlaufen. In einem interaktiven Kurs werden Sie in die Funktion des Tools eingewiesen. Gleichzeitig passt sich die Spracherkennung dabei an Ihre individuelle Sprechweise an.

 

Mit Sprachkommandos steuern

Die Anwendung des Programms geht weit über die Grenzen der Texterfassung hinaus. Über spezielle Sprachkommandos lassen sich nicht nur die Texte formatieren und korrigieren. Mit etwas Übung lassen sich auch ganze Abläufe am PC sprachlich steuern, ohne die Mithilfe der Tastatur.

 

Star Trek läßt grüßen!

Ein Video zu diesem Thema finden Sie unter:

 

www.chip.de/video/Windows-Spracherkennung-_-la-Star-Trek-Video_41318329.html 




04/01 2013:
Smartphone - das Schweizer Messer des digitalen Zeitalters


(lb) Wo vor einigen Jahren wartende Menschen Ihre Zeit mit Zeitunglesen verbrachten, kann man heute oftmals beobachten, wie sie auf Ihre Handys starren und auf diesen herum wischen und tippen.

 

Seit ca. 6 Jahren erfreut sich das „Smartphone“ stetig wachsender Beliebtheit. Doch worin besteht der Reiz, der von diesen Geräten ausgeht? Es ist sicherlich der große Funktionsumfang, der für jeden etwas zu bieten hat.

 

Was ist ein Smartphone?

Der Bezeichnung setzt sich aus den Worten „Smart“ und „Phone“ zusammen, was so viel heißen soll wie cleveres Telefon. Denn es ist weitaus mehr als nur ein Telefon. Vielmehr ist es ein Computer im Taschenformat. Die ersten Telefone, die in Richtung Smartphone entwickelt wurden, gab es bereits Mitte der 90er Jahre. Auf diesen Geräten war es möglich E-Mails und Faxe zu Empfangen und zu Senden. Sogar das Aufrufen von Internetseiten und die Terminverwaltung war zu dieser Zeit über die Geräte möglich.

Durch die Entwicklung der Technik sind nach und nach weitere Funktionen hinzugekommen.

 

Eine Übersicht der Grundfunktion moderner Smartphones:

Kommunikation:

Mit einem aktuellen Smartphone kann man über das Mobilfunknetz Telefonieren. Man kann ein Smartphone auch an einer Telefonanlage oder über Wlan per Voice over IP benutzen oder mit Hilfe der Video Kamera an Video Konferenzen teilnehmen. Über Instant Messaging Dienste sowie soziale Netzwerke kann man mit Leuten aus aller Welt über das Internet Chatten. SMS sowie MMS sind nach wie vor möglich. Weniger genutzt wird sicher das faxen. Sehr attraktiv hingegen ist das Empfangen und Senden von E-Mails.

 

Büro Dienste:

Man kann in jedem Smartphone einen Kalender mit unterschiedlichen Funktionalitäten pflegen, sowie Adressbücher führen und Textdokumente in verschiedenen Formaten lesen und bearbeiten. Weiter kann man ein Smartphone als Diktiergerät verwenden oder durch Spracherkennung direkt Dokumente diktieren.

 

Unterhaltung:

Durch die Entwicklung hochauflösender Displays ist es zudem möglich Filme auf den Geräten zu speichern und Abzuspielen. Auch das Anschließen an Fernsehegeräte ist über entsprechende Kabel als Videoquelle kein Problem. Eine Kamera für Bild- und Filmaufnahmen ist in der Regel auch verbaut. Somit können Videos oder Fotos in guter Qualität aufgenommen und gespeichert werden.

Nicht zuletzt wegen der Speichertechnologie ist es möglich ganze Musiksammlungen auf dem Smartphone mitzuführen und dieses als „Walkman“ zu nutzen.

 

Navigation:

Mittlerweile ist jedes Smartphone mit einem GPS –Empfänger ausgestattet. Somit kann über eine Software (App) der aktuelle Standort ermittelt und eine Route zu einem Ziel auf Straßenkarten angezeigt werden.

Hersteller diverser Navigationsgeräte bieten auch Programme (Apps) für Smartphones an, um diese zu Vollwertigen Navigationsgeräten zu erweitern.

Weiter gibt es Programme (Apps) für Smartphones, die einem das Suchen nach bestimmten Geschäften in der näheren Umgebung erleichtern. Das Gerät erkennt die aktuelle Position und zeigt Gewünschte Geschäfte wie Bäcker, Kaufhäuser, Restaurants, usw. in der näheren Umgebung an.

 

Nachteile:

Ein Smartphone verfügt in den meisten Fällen lediglich über einen Bildschirm. Eine Tastatur ist nur über den Touchscreen (Ein Sensorbildschirm der auf Berührung reagiert) als Software aufrufbar. Diese hochauflösenden Displays benötigen selbstverständlich sehr viel mehr Energie als einfache Mobiltelefone. Deshalb ist die Akkulaufzeit eines Smartphones, im Vergleich zu einem herkömmlichen Handy, sehr viel geringer und muss entsprechend öfter geladen werden.

Ein Nachteil ist sicher auch der höhere Anschaffungspreis. Einfache Smartphones ohne Mobilfunkvertrag sind ab 100 Euro erhältlich. Spitzengeräte können aber auch 900 Euro kosten.

Ein weiterer Nachteil ist die Empfindlichkeit. Lässt man ein Smartphone fallen, daß über keine Schutzhülle verfügt, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit defekt.

 

Funktionsumfang erweitern:

Je nach Hardwareausstattung der Geräte und des Betriebssystems ( Android, IOS, Windows, Symbian, usw. ) kann man auf den Geräten sogenannte Apps ( Anwendungssoftware ) installieren. Es gibt mittlerweile schon viel Zubehör. So kann man ein Iphone als Gitarrenverstärker benutzen oder auf dem Mobiltelefon Klavier spielen. Es gibt Programme mit denen man auf den Telefon malen kann oder Bücher lesen. Man kann sogar den heimischen PC fernsteuern, wenn man das möchte.

Solche Funktionen nutzen sicher die wenigsten, veranschaulichen aber das große Anwendungsgebiet von Smartphones.

 

Abschließend lässt sich sagen: Wenn man lediglich telefonieren und SMS senden möchte, benötigt man kein Smartphone. Kauft man sich dennoch eins und beschäftigt sich mit den Möglichkeiten die so ein Gerät für den eigenen Bedarf bietet, kann man sich schon bald kein Leben ohne Smartphone mehr vorstellen.




16/11 2012:
Ratgeber "Online einkaufen"



Lars Begerow


Lars Begerow (36) ist Inhaber der Firma netzwerkkultur.com. Er ist Projektleiter für Online- Projekte sowie Software Auswahl und Einführungen. Die Firma bietet einen Service an, der  von der einfachen Internetseite bis hin zum komplexen Content Management- und ShopSystem reicht.

Seit 19 Jahren in der IT-Branche tätig, hat er die Entwicklung des Internet und somit das Nutzerverhalten mit erlebt. Er ist der Meinung, daß die Nutzung der neuen Medien mit etwas Umsicht sicher ist.

 

Über das Internet einzukaufen ist sehr reizvoll, da man seinen Einkaufsbummel bequem vom heimischen PC, im Büro während der Mittagspause oder direkt über das Smartphone machen kann.

Nicht nur der Überblick über die gesamte Produktvielfalt und die Möglichkeit des Preisvergleiches sondern auch die Lieferung nach Hause machen den Online-Einkauf so interessant.

 

Wie beim herkömmlichen Einkauf birgt auch der Einkauf über das Internet Gefahren.

Diese sind schwer nachzuvollziehen, da man einen Betrug eventuell erst bemerkt, nachdem man betrogen wurde. Deshalb möchte ich mit diesem Artikel eine Art Leitfaden für sicheres Einkaufen über das Internet bieten.

 

Sicher zum gewünschten Produkt:

Wenn ich im herkömmlichen Einzelhandel einkaufe, habe ich die Möglichkeit Produkte anzusehen, auszuprobieren und diese auf Ihre Qualität zu prüfen. Gefällt mir das Produkt, kann ich es bezahlen und mitnehmen. Dies geht beim Online Einkauf leider nicht. Der Geldtransfer sowie der Produkttransfer erfolgt über eine Distanz.

 

Eine Folge kann sein, dass das Produkt nicht die gewünschte Qualität aufweist oder die Lieferzeit von der gewünschten abweicht. Deshalb sollte man sich beim Onlinekauf überlegen bei wem man einkauft.

 

Überprüfen des Händlers. Drum prüfe wer sich bindet.

Ist der Preis des Produktes sehr viel niedriger als der des Mitbewerbers? Ist die Seite voller Rechtschreibfehler? Vielleicht handelt es sich um Plagiate aus einem anderen Land?

 

Jeder Händler ist dazu verpflichtet seine Kontaktdaten im Impressum zu veröffentlichen. Dazu gehören Anschrift, juristische Person, Telefonnummer, usw. Im Zweifel kann man diese Daten in eine Suchmaschine tippen, um zu sehen ob Erfahrungsberichte zu diesem Verkäufer im Internet veröffentlicht wurden.

 

Der Blick in die Allgemeine Geschäftsbedingung (AGB), in der unter anderem die Bezahlung und die Lieferung geregelt wird, kann sehr aufschlussreich sein. Auch die Widerrufs- und Rückgabe Erklärung sollte Beachtung finden. In Dieser ist geregelt, wie im Garantiefall vorgegangen wird.

 

Siegel wie "Trusted Shops" oder "TÜV Safer Shopping" sind ein Merkmal für guten Service.

 

Große Versandhäuser:

Ob im herkömmlichen Handel oder Online. Große Versandhäuser haben oft einen guten Service und liefern einen hohen Qualitätsstandart.

 

Marktplätze:

Auf Marktplätzen wie Ebay oder Amazon sollte man die Bewertungen der Verkäufer in Augenschein nehmen.

Brustbeutel oder Portemonnaie? Sicherheit geht vor!

 

Benutzernamen und Passwörter:

Wenn Sie sich bei einem Onlineportal anmelden, verwenden Sie ausschließlich sichere Passwörter.

Bitte nie den Namen eines Familienmitgliedes, Geburtsdaten oder ähnliches als Passwort verwenden. Ausschließlich Passwörter mit mehr als 8 Zeichen bestehend aus Buchstaben und Zahlen sind sicher. Verwenden Sie öfters andere Passwörter. Im Zweifel schreiben Sie sich diese auf und bewahren diese an einem sicheren Ort auf.

 

Verschlüsselte Verbindungen:

Achten Sie beim Vorgang der Bezahlung darauf, dass in der Adressleiste des Browsers ein "https://" vor der Adresse steht. Dann werden Benutzername und Passwort verschlüsselt übertragen.

Steht "http:// davor ist es so, als würden Sie am Geldautomaten Ihre Geheimzahl laut mitsprechen.

 

Absicherung des PC:

Ein Virenscanner und eine Firewall gehören heutzutage auf jeden PC und zwar von Anfang an. Ein Mittel gegen Viren hilft nur, wenn es aktuell ist!

 

Sichere Zahlungsmethode:

Das Zahlen auf Rechnung ist aus Kundensicht sehr sicher, wird aber in den wenigsten Fällen von Händlern angeboten, da dieses Zahlverfahren für Händler unsicher ist.

 

Zahlen per Nachnahme ist mit Mehrkosten verbunden und somit für viele nicht akzeptabel.

 

Der Bankeinzug ist sicherer als die Vorabüberweisung. Bei einem Bankeinzug kann man bis zu 6 Wochen das Geld zurückbuchen lassen, was bei einer Überweisung nicht möglich ist.

 

Bezahlsysteme wie Paypal, Moneybookers und Click & Buy sind sehr sicher. Wurden die Artikel nicht verschickt oder entsprechen nicht Ihren Vorstellungen, werden Ihnen Kaufpreis und Versandkosten erstattet. Vorher sollte man sich jedoch nochmal beim jeweiligen Anbieter erkundigen.

 

Eine der sichersten Zahlarten ist die Paysafecard. Erwirbt man eine Karte in einer der Verkaufsstellen wie Rossmann, Netto, Aral, Total usw. für 10, 20, 50 oder 100 Euro kann man mit dem Guthaben dieser Karte durch Angabe einer Pin im Internet bezahlen.

Hierbei werden keinerlei Kontodaten oder Kreditkartendaten über das Internet versendet.

 

So bequem das Bezahlen per Kreditkarte auch ist, so einfach ist es auch für Betrüger Abbuchungen vorzunehmen, wenn Sie an Ihre Daten kommen.

Erkundigen sie sich, ob Ihre Kreditkarte versichert ist! Kreditkarteninstitute bemerken in der Regel, wenn auffällige Abbuchungen erfolgen und Sie werden Informiert. Zur Sicherheit sollten Sie Ihre Kreditkartenabbuchungen selbst auch Kontrollieren. Das gilt im Übrigen nicht nur für Online Bezahlungen!

 

Abschließend möchte ich sagen, dass es Kriminalität überall gibt. Um sich zu schützen sollte man sich einfach an entsprechende Verhaltensregeln halten.







Lars Begerow (lb)





Bernd Stritzke (bs)