27/05 2016:
Dorster Wehr führte am Gründungstag Übung durch




(pb) Als die Freiwillige Feuerwehr Dorste beim ortsansässigen Autohaus Washausen anrückte, dachten Passanten, es sei ein Ernstfall. Doch schnell sollte sich herausstellen, dass die Kameraden/innen anlässlich ihres Gründungstages traditionsgemäß eine Übung durchführten.

 

Vorgegeben wurde, dass es infolge von Schweiß-Arbeiten in der Werkstatt zu einer Verpuffung mit anschließender Brandentwicklung gekommen war. Nach Angaben des Betreibers wurden auch vier Mitarbeiter vermisst, in dem Fall Mitglieder der Jugendwehr, die sich gut zu verstecken wussten. Während sich die Atemschutzgeräteträger erfolgreich um die Menschenrettung im Innenangriff bemühten, kümmerten sich die anderen Kameraden/innen um den Aufbau der Wasserversorgung, um so die angrenzenden Gebäudeteile vor der Brandausbreitung zu schützen.

 

Nachdem auch die letzte vermisste Person wohlbehalten der Verletztensammelstelle übergeben worden war, konnte das Übungsende bekannt gegeben werden.

 

Auf der anschließenden Versammlung im Gerätehaus zeigten sich Ortsbrandmeister Maik Sindram und sein Stellvertreter Achim Dix insgesamt zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Für die gute Kooperation wurde dem Besitzer des Autohauses gedankt.

 

Ortsbürgermeisterin Helga Klages nahm die Versammlung unter anderem zum Anlass, der Wehr zu ihrem  121. Geburtstag  zu gratulieren.

Fotos: Bordfeld




26/05 2016:
Dorster Chor Haste Töne?! lädt zum feiern des 70jährigen Bestehens ein



Foto: Sterner

(pb) „Tradition triff Moderne… und das tut sie gerne!“ - unter dieses Motto hat der Chor „Haste Töne?!“ aus Dorste das Konzert gestellt, zu dem er anlässlich seines 70. Geburtstags am kommenden Samstag, 28. Mai, um 17 Uhr in die St-Cyriaci-Kirche Dorste einlädt.

 

Der 1946 gegründete Chor hat über viele Jahrzehnte die traditionelle Chormusik gepflegt und wurde in Dorste zum festen Bestandteil vieler Gottesdienste und Veranstaltungen. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang besonders der Name Alfred Seiler, welcher als langjähriger Leiter noch immer untrennbar mit dem Chor verbunden ist und dieses auch bleiben wird.

 

In den letzten vier Jahren hat sich nicht nur der Name des Chores an sich, sondern auch das Repertoire verändert, was dann durch mehrere Auftritte dazu führte, dass „Haste Töne?!“ mittlerweile im Umkreis zu einem Begriff geworden sind.

 

Um in diesem Geburtstagskonzert einen weiten musikalischen Bogen unter besagtem Motto zu spannen, hat sich der Chor gesangliche Unterstützung eingeladen.

 

Chormusik im Wandel der Zeit

Unter der Leitung von Detlef Brauer wird der Männergesangsverein „La Musica“ aus Hattorf/Elbingerode erstmalig als Gastchor in Dorste auftreten. Dabei wird er aufzeigen, dass bei ihm einerseits die Tradition des Männerchores aufrechterhalten wird, andererseits aber auch modernere Klänge nicht abgelehnt werden.  

 

Meeresrauschen im Südharz

Direkt aus Dorste kommt der „Shanty-Chor“ unter der Leitung von Bernd Jeske. Die 14 Herren werden mit ihren mitreißenden Liedern zum Schunkeln und Mitsingen einladen. Im Ort ist die Gruppe durch kleinere Auftritte zu verschiedenen Anlässen bereits bekannt und beliebt.

 

Tradition trifft Moderne

Als Solistin für diesen Abend konnte der Jubilar Antonia Fahlbusch, ebenfalls aus Dorste, gewinnen. Obwohl mitten in der Abiturphase, hatte sie ihre Teilnahme sofort zugesagt. Sie wird als junge Frau Stücke zu Thema „Moderne“ interpretieren. Begleitet und unterstützt wird sie dabei mit der Gitarre von Jeremias Hampe aus Osterode, mit dem sie bereits erfolgreiche Auftritte hatte.

 

Kein Widerspruch

Der Chor „Haste Töne?!“ wird  mit seinen Beiträgen aufweisen, dass es im Gesang keinen Widerspruch zwischen volkstümlicher und moderner Musik geben muss. Neben den Liedbeiträgen hat sich der Chor zu diesem Abend noch die eine oder andere Überraschung einfallen lassen. Man darf also gespannt sein.

 

Der Eintritt zu diesen musikalisch abwechslungsreichen Abend ist frei.  In der Pause wird der Förderverein „Kirche für Dorste e.V.“ Getränke anbieten.




13/05 2016:
Kids luden zum Muttertag in den Kindergarten Dorste



Im Kindergarten Dorste herrschte am Mutternachmittag ein von Freude getragener Hochbetrieb
Foto: Bordfeld

(pb) Die Mütter, deren Nachwuchs den Kindergarten Dorste besuchen, konnten gleich zweimal Muttertag feiern. Denn die Mädchen und Jungen hatten mit Unterstützung der Erzieherinnen zu einem Mutternachmittag geladen. Zuerst einmal begrüßten sie ihre Mamas, unterstützt von Musiklehrerin Elsbeth Großkopf am Keyboard, um sie dann zur bunt gedeckten Kuchentheke zu bitten.

 

Die war mit vielen Köstlichkeiten gefüllt, welche die Kinder zusammen mit den Erzieherinnen gebacken hatten.  Das war aber noch längst nicht alles. Denn sie hatten auch kleine Präsente gebastelt, welche beim Ordnung halten helfen, um sie der jeweils besten Mutti der Welt in die Hand zu drücken.




06/05 2016:
Viele wollten den HGV Dorste kennenlernen



(v. l.): Andreas Nackunstz, Helga Klages, Hartwig Launhardt, Frank Armbrecht, Sonja Jonas und Ingo Dunemann.

(pb) Dass mit der Gründung des Heimat- und Geschichtsvereins Dorste nicht bloß ein schon seit einigen Jahren gehegter Wunsch von Ortsbürgermeisterin Helga Klages, sondern auch von vielen Bürgern in Erfüllung gegangen ist, machte der überaus gut besuchte Info-Abends deutlich, zu dem der Vorstand in den Saal des Dorfgemeinschaftshauses geladen hatte.

 

Helga Klages wünschte in ihrem Grußwort dem ersten Vorsitzenden Hartwig Launhardt, dem zweiten Vorsitzenden Frank Armbrecht, dem Geschäftsführer Andreas Nackunstz, der Kassenwartin Sonja Jonas und dem Organisationwart Ingo Dunemann  in jeden Fall einen guten Start in die Dorster Geschichte, und dass sie nie den Elan sowie die Freude an die gestellte Aufgabe verlieren mögen. Sie sei sich sicher, dass sie nicht „nur“ auf ihre, sondern auch auf die Unterstützung vieler Dorster Mitbürger/innen zählen können.

 

Sie erinnerte aber daran, dass es für sie schon immer eine Herzensangelegenheit gewesen ist und sein wird, dass so ein Heimat- und Geschichtsverein  in Dorste zum Leben erwacht, wie es jetzt geschehen ist,  damit alte Sitten und Gebräuche festgehalten und aufgearbeitet werden.

 

Drei wichtige Herren der jüngeren Vergangenheit ließ sie auch nicht unerwähnt. So habe der ehemalige Hauptlehrer Karl Könemund schon vor etwa 80 Jahren eine kleine Chronik über die Entstehung und die Geschichte Dorstes herausgebracht. Auf die vielen, von Heimatforscher Willi Ernst gesammelte Unterlagen könne ebenso aufgebaut werden, wie auf die von  Willi Mißling in akribischer Handarbeit niedergeschrieben Themen. Und da ist Karl Wedemeyer, der dank seines  weitreichenden Wissens viele Erkenntnisse vermitteln kann. Andere Dorster, die  zumindest etwas aus den vergangenen 60 bis 70 Jahren erzählen können, sollten sich ebenfalls zu Wort melden.

 

Im Hinblick auf den Zuzug neuer Einwohner, die dieses Wissen um die Dorfgeschichte gar nicht haben können, und nachfolgende Generationen sei es wichtig, dass sich jetzt die Mitglieder dieses Vereins mit der Geschichte und dem Dorster Platt befassen. Aus dem Grunde fände sie es gut und richtig, wenn sich die Teilnehmer/innen des Plattdeutschen abends in diesen Verein integrieren würden. Dieser Schritt solle bestimmt nicht heißen,  dass die monatlichen Treffen damit vorbei seien – im Gegenteil.

 

In jedem Falle wäre es wünschenswert und für den Vorstand sicher sehr hilfreich, wenn  Dorster Bürger/innen, die im stillen Kämmerlein für sich und vielleicht für die Familie vieles gesammelt und aufgeschrieben haben, was ihnen bekannt und wichtig ist, diese Werke in  angemessener Form  dem HGV Dorste zur Verfügung stellten.

 

Der Vorstand hat sich auch Ziele gesetzt und Aufgaben formuliert, die allerdings nicht ohne interessierte Mitglieder, die mit anpacken wollen, zu schaffen sind. So gelte es die Heimatpflege und globale Heimatkunde ins Blickfeld zu rücken. Dabei sei die wichtigste Aufgabe, Antworten auf Fragen zu finden, wie beispielsweise: „Wie alt ist Dorste?“.

 

Aber auch das Erhalten des Brauchtums, das sammeln und wieder herstellen von Gerätschaften aus der damaligen Zeit sowie das Sammeln und Ausstellen  von Handwerksutensilien und bäuerlichen Gerätschaften. Es müsse aufgepasst werden, dass der Verein erst einmal auf Dachböden, alte Stuben oder Scheunen schauen darf, bevor der Müllcontainer anrückt.

 

Weiter gelte es aber auch, die Dorfgemeinschaft zu fördern. Genau das werde bereits am 18. Juni  geschehen. An diesem Tag soll mit einem Hoffest zusammen mit der Familie Armbrecht das 475 jährige Jubiläum des Edelhofes gefeiert werden.

 

Dass der Vorstand sich nicht „nur“ mit der Theorie, sondern insbesondere mit der Praxis befasst, machte der erste Vorsitzende mit der Aussage deutlich, dass man mittlerweile schon über diverse Zeitzeugen verfüge, die viel über die Vergangenheit erzählen können. Sehr „sprachseelig“ seien da diverse Fotos. Dass er Recht haben sollte, stellte Andreas Nackunstz anhand einiger Bilder und Postkarten unter Beweis. Kopien historischer Schriftstücke gehörten bereits dem Verein. Aber, auch, wenn man schon viele schöne Dinge hat, reichen die noch nicht aus, um die Geschichte von Dorste zu dokumentieren. Wer übrigens ein Dokument nicht aus der Hand geben möchte, braucht das auch nicht zu tun. In der heutigen technischen Zeit, sei es letztendlich ein leichtes Spiel eine Kopie zu fertigen.

 

Um aber zur Zufriedenheit aller handeln zu können, seien Arbeitsgruppen die unumgängliche Lösung. Schließlich gelte es, geschickte Finger für die Reparatur und Restauration von Geräten und Möbeln zu finden. Wer sich zutraut alte, in Sütterlin gefertigte, Schriften ins Hochdeutsche zu übersetzen und aufzuschreiben, ist ebenso herzlich willkommen. Für das Digitalisieren der Fotos und Unterlagen vergangener Tage werden ebenso noch Interessenten gesucht, wie für das Aufschreiben von Geschichten und Anekdoten, die bei Klönabenden zu vernehmen gewesen waren oder sein werden. Weiter müsste ein Augenmerk auf alte Berufe und Arbeitsweisen ebenso geworfen werden wie auf Sitten und Gebräuche. Die lokale Geschichte, wie etwa die der Meierhöfe, dürfe dabei ebenso wenig vergessen werden wie Handwerke und Gewerbe. Ganz wichtig sei bei allem die plattdeutsche Sprache.

 

Launhardt versicherte, dass er sich schon überlegt hat, ob es nicht ratsam wäre, ein Vokabelheft plattdeutsch-deutsch und umgekehrt herauszugeben. So könne jeder diese Sprache erlernen. Das könne jedenfalls eher erscheinen als dass das Vorhaben in die Realität umgesetzt werden kann, ein Gebäude zu erwerben, um es als Museum zu nutzen. Wer Interesse hat, mitzuwirken, der melde sich bitte bei einem der Vorstandsmitglieder.

 

Gemeldet hatten sich während des Info-Abends bereits viele Zuhörer/innen, die Ideen der unterschiedlichsten Art einbrachten.





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31.05.: Ortsbegehung La-Pe-Ka
31.05.: 4. Osteroder Hunderennen am 05.06.
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30.05.: Ank.: 8. Internationale Volksbankmeeting
30.05.: Es tut sich was – Osterode wird Magenta
29.05.: Stöberhai
28.05.: Auf der Spur des Verbrechens
28.05.: Heiße Shows und heißer Sand
28.05.: Containerbrand im Eichholz in Herzberg
27.05.: „Motorradfahren ist wie eine Sucht“
27.05.: Kulturelle Perspektiven für den Harz und den neuen Landkreis Göttingen
27.05.: Gestohlene Reifen konnten an der polnischen Grenze sichergestellt werden
26.05.: Freier Eintritt ins ALOHA für Ferienpass-Kinder
26.05.: Auto Kraemer gewinnt Harz Energie Cup
26.05.: Osterode am Harz stellt sich vor
26.05.: Kultur muss Grenzen überwinden
25.05.: 3 freundlichen Tage - Partyzone
25.05.: B 498 – Brücke Sösevorsperre
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