24/11 2016:
F 556 Dorste präsentierte rund 80 KaninchenStars



Freuten sich über die bereits 36. Vereineschau des F 556 Dorste: Elisabeth Paulus, Hans-Herbert Melching, Cederic Dix, Helga Klages, Dirk Lüer, Kenneth Lüer, Frank Dix und Janett Dix (v. l.)
Foto: Petra Bordfeld

(pb) Der Kaninchenzuchtverein F 556 Dorste hatte zur bereits 36. Vereinsschau geladen, welche traditionsgemäß im Vereinshaus ausgerichtet wurde, und während der an zwei Tagen rund 80 Kaninchen in zehn verschiedenen Rassen vorgestellt wurden.

 

Den Titel des ersten Vereinsmeisters sicherte sich Walter Dix mit seinen Großchinchilla, die von den Preisrichtern mit 385,5 Punkten bewertet wurden. Genau einen halben Punkt weniger erhielten die Thüringer von Hans-Herbert Melching, was ihm den Titel des zweiten Vereinsmeisters einbrachte.

 

Janett Dix stellte Alaska vor, erhielt 384 Punkte und damit den Titel der dritten Vereinsmeisterin.  Es gab aber auch einen ersten Jugendvereinsmeister, und das war Cederix Dix mit seinen Deutschen Widdern. Er erhielt ebenfalls 384 Punkte.

Das beste weibliche Kaninchen, ein Sachsengold, gehörte Rainer Mylius, der beste Rammler, ein Alaska, Janett Dix.

 

Walter Dix wiederum stellte mit seinen Großchinchilla auch die sechs besten Tiere einer Rasse vor und durfte außerdem noch den H.-J.-Grashoff-Pokal für die drei besten vorbenannten Tiere entgegennehmen. Peter Hermann wiederum präsentierte den besten Kleinschecken Havanna-weiß, was ihm den Scheckenpokal einbrachte.

 

Bevor aber während der Eröffnung der von interessierten Bürgern fast jeden Alters gut besuchten Schau die Sieger bekannt gegeben wurden,  hieß erst einmal der erste Vorsitzende, Frank Dix, alle aufs herzlichste willkommen. Er dankte den fleißigen Helfern, die es mit ihrem nicht zu bremsenden Einsatz erst möglich machten, dass die 36. Schau stattfinden konnte.

 

Ortsbürgermeisterin Helga Klages, die traditionsgemäß die Schirmherrschaft übernommen hatte, versicherte, dass sie es einfach toll findet, dass immer noch so viele Menschen sich für das Hobby „Kaninchenzucht“ entschieden hätten. Wichtig sei aber auch, die Kinder und Jugendlichen dafür zu begeistern, denn der Umgang mit einem lebenden Tier sei doch wesentlich besser, als der Dialog mit dem Pokémon. Sie wünschte allen Züchtern auch für weiterhin ein gutes Händchen in der Zucht und erklärte die Ausstellung für eröffnet.

 

Aber auch Elisabeth Paulus, die für den Kreisverband der Kaninchenzüchter nach Dorste gekommen war, sparte nicht mit Anerkennung dafür, dass unter den Züchtern des F 556 auch junge Gesichter zu sehen sind. Denn, wenn sich nicht um den Nachwuchs gekümmert werde, könne gegen den erschreckenden Schwund der Mitgliederzahlen nichts mehr entgegengesetzt werden. Sie gab zu bedenken, dass es mittlerweile leider schon Kinder gebe, welche Tiere nur aus dem Fernsehen oder von Fotografien her kennen. Das müssten unbedingt Ausnahmen bleiben.

 

VORZÜGLICH FÜR KANINCHEN

Walter Dix – zweimal für Großchinchilla

Janett Dix – einmal für Alaska

Rainer Mylius – einmal für Sachsengold




22/11 2016:
Laternenumzug in Dorste




(pb) Auch wenn sich Petrus nicht von seiner besten Seite zeigte, wollten sich die Mädchen und Jungen des Kindergartens Dorste nicht den Laternenumzug verregnen lassen. Gleiches galt für deren Verwandte. So hatten viele nicht bloß eine Laterne, sondern ebenso einen Regenschirm in der Hand.

 

Auch der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Dorste sah nicht ein, warum ihre musikalische Begleitung ins Wasser fallen sollte. Als dann auch die Freiwillige Feuerwehr selbst angerollt war, konnte es losgehen.

 

Und so hellten viele schöne Laternenmotive und klare Laternenlieder singende Stimmen, den verregneten Abend auf.

 

Als alle dann im Dorfgemeinschaftshaus ankamen, da wartete schon Der Kindergarten-Förderverein darauf, dass die  angebotenen Speisen und Getränke zur Stärkung „vernascht“ wurden.

 

Übrigens waren viele Laternenäpfel zu sehen. Und das hatte einen Grund:  Denn Kinder und Erzieherinnen hatten bereits im September und Oktober das Projekt „So rot, so rund und sooo gesund“ besprochen. Dabei fanden die Mädchen und Jungen nicht bloß heraus, wie und wo Äpfel wachsen. Sie stellten auch fest, wie ein Apfelbaum in den Jahreszeiten ausschaut, wie er überhaupt entsteht, und was er braucht, um überhaupt zu wachsen. Als die Nabu dann noch eine Apfelpresse zur Verfügung stellte, wurde auch noch leckerer Apfelsaft gepresst, Apfelmus gekocht, Apfelkuchen gebacken und Apfellaternen gebastelt.

 

Fotos: Bordfeld




18/11 2016:
Helga Klages mehrheitlich zu Dorstes Ortsbürgermeisterin wiedergewählt



Der Ortsrat Dorste zusammen mit den ausgeschiedenen und geehrten Mitgliedern sowie mit Klaus Becker.

(v) „Einmal mache ich es noch“, Worte der mehrheitlich wiedergewählten Dorster Ortsbürgermeisterin Helga Klages. Während der konstituierenden Sitzung des aus Sicht von Klaus Becker, Bürgermeister der Stadt Osterode, jungen Ortsrates Dorste beantragte die CDU-Fraktion übrigens geheime Wahl, als es um die Neu- oder Wiederbesetzung der Posten des Ortsbürgermeisters/der Ortsbürgermeisterin und den Stellvertreter/Stellvertreterin ging.

 

Weil Armin Kahle nicht noch einmal für den Ortsrat kandidierte, galt es einen neuen Stellvertreter zu finden. Während die SPD-Fraktion Tanja Armbrecht vorschlug, tat dies die CDU-Fraktion mit Tanja Kleindienst. Die Mehrheit entschied sich aber für die Erstgenannte.

 

Bevor die Ortsratsmitglieder, deren Zahl sich dahingehend verändert hat, dass die SPD Fraktion jetzt eine Stimme mehr und die CDU Fraktion eine weniger hat, den Gang zur Wahlurne  begannen, versicherte Klaus Becker, dass in der Stadt ein guter Rat und in den Ortschaften ebenso gute Ortsräte von den Bürgern gewählt worden seien. „Wir können somit in ganz Osterode gute Politik machen“.

 

Außerdem gab er bekannt, dass aufgrund der anstehenden Haushaltsberatungen die nächste Ortsratssitzung in Dorste am 10. Januar 2017 um 17.30 Uhr stattfinden wird.

 

Helga Klages, der von allen Ortsratsmitgliedern gute Arbeit in den zurückliegenden fünf Jahren attestiert wurde, erinnerte daran, dass am 19. Und am 20. November die traditionelle Kaninchenausstellung im Vereinshaus stattfindet.

 

Und sie gab bekannt, dass die Seniorenweihnachtsfeier der Ortschaft erstmals an einem Samstag ausgerichtet wird. Sie beginnt am 3. Dezember um 14.30 Uhr im Saal des Dorfgemeinschaftshauses. Für die Zusammenstellung des unterhaltsamen Programms, das aber auch viel Zeit zum Klönen bei Kaffee und Kuchen lässt, wird sich der DRK-Ortsverein Dorste in altbekannter Qualität sorgen.

 

Helga Klages hatte eingangs vier neue Ortsratsmitglieder neben den „alten Hasen“ begrüßt und verabschiedete am Ende der Sitzung drei verdiente Mitglieder. Sie tue dies mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Denn Armin Kahle, Uwe Melching und Thomas Sindram hatten sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

 

Langeweile kommt aber für alle drei nicht auf, denn der Schüttenhoff Dorste steht schließlich vor der  Tür und Armin  Kahle   (siebeneinhalb Jahre Mitgliedschaft im Ortsrat, davon fünf Jahre als stellv. Ortsbürgermeister und Thomas  Sindram (fünf Jahre Ortsratsarbeit) sind eng in die Vorbereitungen eingebunden. Uwe Melching, der dem Ortrat neuneinhalb Jahre angehörte, will sich anderen Aufgaben widmen.

Sie dankte den Dreien  für deren ehrenamtlichen Einsatz für die Dorster Bürger und Bürgerinnen und überreicht ein Präsent.

 

In der Bürgerfragestunde war zu vernehmen, ob man nicht  der ehemaligen Grundschule einen Namen  geben könne. Schließlich treffen sich in dem Gebäude viele Vereine und habe sich zu einem Kulturzentrum gemausert.  Die Dorster werden um Vorschläge gebeten.

 

ORTSRAT DORSTE:

SPD-Fraktion:  Helga Klages (Ortsbürgermeisterin)

                           Tanja Armbrecht ( stellv. Ortsbürgermeisterin )

                           Jörg Oppermann  ( Fraktionsvorsitzender)

                           Ingo Dunemann. ( stellv. Fraktionsvorsitzender)

                           Sonja Jonas

                           Tim Eickmann

                           Sebastian Koch

 

CDU- Fraktion:    Frank Armbrecht  (Fraktionsvorsitzender)

                            Tanja Kleindienst ( stellv. Fraktionsvorsitzende)

                            Wilhelm Haase

                             Jan Bergmann




09/11 2016:
Junge Töne erwärmten altes Gemäuer




(pb) Das Konzept des Dorster Chores „Haste Töne?!“ sollte hundertprozentig aufgehen. Denn die Sängerinnen und Sänger sorgten unter Leitung von Michaela Längert zusammen mit dem 30 Stimmen starken Gemischten Chor aus Berka „The Disharmonists“ unter Leitung von Susann Greunig dafür, dass die jungen Töne die überaus gut gefüllten, alten Mauern der  St. Cyriaci-Kirche zu einem wohl temperierten Konzertsaal vom Feinsten verwandelten.

 

Für diese warme Atmosphäre sorgten aber neben den fantastischen Stimmen und der nicht minder guten Stimmung seitens der Gastgeber und Gäste, die warme Beleuchtung und der liebevoll geschmückte Altarraum sowie die erfreuliche Spontanität vieler Dorster Bürger. Sie rückten nämlich, ohne lange zu überlegen, warme Decken raus, weil die Heizung des Gotteshaues streikte.

 

Die Chöre präsentierten dann  in munterer Reihenfolge gut zwei Stunden lang  eine kunterbunte Mischung aus Pop, Rock, Schlagern und Swing mit deutschen sowie englischen Texten. Oldies kamen dabei selbstredend auch nicht zu kurz.

 

„Haste Töne?!“ hatte aber auch traditionell einige neue Stücke mit im Gepäck, die sich durch ihre maßgeschneiderten Gegensätzlichkeiten ergänzten.  Beim „Vogellied“ wären die Sängerinnen und Sänger fast abgehoben, hätten sie am Ende nicht wahre Federn lassen wollen. Das Publikum ging vor Begeisterung mit in die Luft und manche Freudenträne verließ die Augenhöhle. Als dann noch Vogel Strauß über die Bühne hüpfte, schien es keine Stimmungssteigerung zu geben. Aber weit gefehlt.

 

Denn ein atemberaubender Ausflug sollte in die Literatur der Balladenwelt entführen. Dort war der Erlkönig zuhause, den  Johann Wolfgang von Goethe bereits 1782 schrieb und den jetzt in Dorste „Haste Töne?!“ vor nicht alltäglicher Kulisse neu vertont hatten. Während Patrick Duda, Michael Horstkotte und Michaela Längert überzeugend in die Rollen des Erzählers, des Vaters und des Erlkönigs schlüpften, stand die 13jährige Shania Längert als Erlkönig-Sohn ihnen in absolut nichts nach. Während des gesamten Rittes durch Nacht und Wind machten die vier übrigens „nur“ mit ihren überzeugenden Stimmen auf sich aufmerksam. Zu sehen waren lediglich ausdrucksstarke, überdimensionale  Scherenschnitte der jeweiligen Figuren.

 

Für den Chor selbst war der absolute Höhepunkt aber die Premiere des Coldplay-Titels „Fix you“. Denn erstmalig wagten sich „Hast Töne?!“ mit Mikrofonunterstützung auf neues Terrain und konnten so mit ihrer einfühlsamen Solistin Simone Böckmann und neuer Chorchoreografie im Kerzenschein begeistern.

 

„The Disharmonists“, die über den allseits bekannten   „Schwiegermutter-Schnellweg“ nach Dorste kamen, wussten aber ebenso zu begeistern.  Neben Stücken von  den „Ärzten“, Udo Jürgens und Sarah Connor war ein ganz besonderer Ohren- und Herzschmeichler der bereits 1964 von Simon & Garfunkel niedergeschriebene und vorgestellte Ohrwurm „Sound of Silence“. Sehr passend hierzu und ausgesprochen rührend war der Anblick des kleinen, selig schlummernden Erdenbürgers, den eine der Sängerinnen während des gesamten Auftritts vor sich getragen hat.

 

Damit sich die Akteure ebenso, wie das von Begeisterung aufgeheizte Publikum verschnaufen konnten, hatten die Gastgeber dem Förderverein „Kirche für Dorste e. V.“ eine Pause eingeräumt, in welcher übrigens Glühwein reißenden Absatz fand.

 

Als es dann aber nach dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen Gassenhauer „Barbara Ann“ von den Beach Boys doch endgültig „Feierabend“ hieß, die Decken wieder zusammengelegt und der Heimweg angetreten wurde, schwebte bereits im alten Gemäuer des Gotteshauses eine Frage, die da lautete: „Wann werden mal wieder diese jungen Töne in dem alten Gemäuer zu vernehmen sein?“.

 

Fotos: Bordfeld






Eine gute Verbindung

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