Landkreis Göttingen

 

Informationen des Landkreises Göttingen für die Öffentlichkeit. Anzeigedauer: bis zu 4 Wochen.



18/01 2017:
Neuer Standort der Ansprechpersonen für Leistungsbezieher nach SGB II in Bad Sachsa

(v)  Durch die organisatorische Neuaufstellung der Kreisverwaltung im neuen Landkreis Göttingen werden die Aufgaben nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II), die im Altkreis Osterode am Harz von den Sozialämtern in den Gemeinden erledigt wurden, nun von Beschäftigten des Landkreises Göttingen wahrgenommen.

 

Daher ziehen am 24. und 25.01.2017 auch die Mitarbeiterinnen des bisherigen Sozialamtes der Stadt Bad Sachsa in das Rathaus der Stadt Bad Lauterberg um. An diesen Tagen sind die Ansprechpartnerinnen nicht zu erreichen.

 

Ab dem 26.01.2017 stehen die Leistungssachbearbeiterinnen wieder zur Verfügung. Sie sind erreichbar in der Ritscherstraße 6-8, 37431 Bad Lauterberg, 05524 853-0 (Zentrale).




17/01 2017:
Ausbildung zum Jugendleiter/zur Jugendleiterin

Anmeldung zur Seminarreihe möglich

 

(v) Ehrenamtlich in der Jugendarbeit Tätige können ab März 2017 wieder an einer Seminarreihe zur Qualifikation als Jugendleiter bzw. zur Jugendleiterin teilnehmen. Die Ausbildung beginnt am 03.03.2017 und wird in Seminarblöcken jeweils freitags abends und samstags bis zum 08. April 2017 fortgesetzt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

 

Die Wochenendseminare finden mit Verpflegung statt. Ein Teilnahmebeitrag wird auch in diesem Jahr nicht erhoben. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kann jede/jeder Teilnehmende die bundesweit gültige Jugendleiter/innen-Card (JuLeiCa) beantragen und ist damit auch berechtigt, verschiedene Vergünstigungen und Ermäßigungen in Anspruch zu nehmen.

 

Inhalte der praktischen Ausbildung sind u. a. die Planung und Organisation von Ferienfreizeiten, Spielen in der Gruppe, Geschlechtsspezifische Arbeit, Partizipation sowie Didaktik und Methodik. Zusätzlich werden Kenntnisse in den Bereichen Haftung und Aufsichtspflicht, Sucht und Drogen, Jugendschutz und der politischen Bildung vermittelt.

 

Vorrangiges Ziel dieses Ausbildungsangebotes ist es, das Ehrenamt in der Jugendarbeit weiter aufzuwerten und einen möglichst hohen Qualitätsstandard zu erreichen. Es richtet sich insbesondere auch an ehrenamtliche Kräfte, die bisher schon im Bereich der offenen oder verbandlichen Jugendarbeit tätig sind und noch keine JuLeiCa besitzen.

 

Interessierte, die mindestens das 16. Lebensjahr vollendet haben, können sich ab sofort unmittelbar oder über den Verein bzw. Verband beim Landkreis Göttingen (Kreishaus Osterode), Herzberger Straße 5, 37520 Osterode am Harz, anmelden. Dort ist auch das ausführliche Seminarprogramm erhältlich. Weitere Auskünfte erteilt Peter Dzimalle unter Telefon 05522 960-4750.




14/01 2017:
Landkreis unterstützt Stadtradeln

(v) Der Landkreis Göttingen wird sich vom 11. Juni bis 02. Juli 2017 an der Kampagne Stadtradeln (www.stadtradeln.de) des Klima-Bündnis e.V. beteiligen, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas.

 

Ziel des Stadtradelns ist es, über einen Wettbewerb das Rad als nachhaltiges Verkehrsmittel in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. Innerhalb des 21-tägigen Aktionszeitraumes sollen Teams aus Bürgerinnen und Bürgern sowie Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern beruflich und privat möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegen.

 

Der Landkreis Göttingen plant eine Auftaktveranstaltung zur inhaltlichen und organisatorischen Abstimmung. Die Auftaktveranstaltung, die zunächst am 17. Januar 2017 geplant war, muss aus organisatorischen Gründen verschoben werden. Neuer Termin ist Mittwoch, 01. Februar 2017, von 16:00 bis 18:00 Uhr im Kreishaus in Göttingen, Reinhäuser Landstraße 4, Raum 019.

 

Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung werden von Sebastian Schulze entgegengenommen, Tel. 0551 525 -2791 oder E-Mail schulze.s@landkreisgoettingen.de




09/01 2017:
Feuerwehr- und Rettungsleitstelle wird in Göttingen zusammengeführt



Leitstelle OHA wird nicht ertüchtigt.


Technische Probleme und Sicherheitsbedenken sprechen dagegen.

Parallelbetrieb mit Leitstelle in Osterode erweist sich als problematisch

 

(v) Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle für Stadt und Landkreis Göttingen wird im Laufe dieses Jahres an einem Standort in der Stadt Göttingen zusammengeführt. Die geplante Weiterführung der Leitstelle in Osterode am Harz ist aus fachlichen, insbesondere sicherheitstechnischen Gründen nicht sinnvoll. Das teilte die Verwaltungsleitung im Finanzausschuss mit.

 

Damit wird die Modernisierung der gemeinsamen Leitstelle von Stadt und Landkreis ausschließlich durch den Neubau in Göttingen – in Nachbarschaft zur Hauptfeuerwache – realisiert. Die bislang vorgesehene Ergänzung dieser Maßnahme durch eine Ertüchtigung der bestehenden Leitstelle in Osterode und die künftige Kooperation beider Standorte (die sogenannte Redundanz) hat sich als schwierig erwiesen. Bei der Detailplanung durch Techniker und das Fachpersonal ergaben sich Hinweise auf technische Probleme und Sicherheitsbedenken.

 

Die reibungslose Annahme von Notrufen und die Steuerung von Einsätzen durch die Leitstelle müssen jederzeit und in vollem Umfang gewährleistet sein. Deshalb sind potenzielle Probleme bei einem Parallelbetrieb in Göttingen und Osterode auszuschließen. Dies wäre nur mit einem relativ hohen finanziellen und technischen Aufwand möglich. Ein Festhalten an den bisherigen Planungen ist deshalb nicht zu verantworten. Diese Einschätzung teilen Planer, Verwaltung und betroffene Disponenten. Die Kostenträger (Krankenkassen) sind über die geplante Zusammenführung der Leitstellen am Standort Göttingen informiert und haben ihr Einverständnis signalisiert.

 

Die Planungen für die Modernisierung der Leitstelle werden nun angepasst. Ein konkreter Zeitpunkt für die Zusammenführung in Göttingen steht noch nicht fest. Beabsichtigt ist, dass die derzeit in der Leitstelle Osterode eingesetzten Disponenten bis Ende dieses Jahres nach Göttingen wechseln.




09/01 2017:
Tipps zur Vermeidung des Festfrierens feuchten Abfalls

Abfallwirtschaft Osterode am Harz: Frost erschwert Behälterleerung

 

(v)  Beim derzeit herrschenden starken Frost können insbesondere feuchte Abfälle in den Abfallbehältern festfrieren. Dadurch können die Behälter beim Kippen – trotz mehrmaliger Schüttversuche – nicht immer vollständig entleert werden.

 

Um das zu vermeiden, sollten beispielsweise Küchenabfälle in Zeitungspapier und andere feuchte Abfälle nicht lose, sondern immer in Plastikbeuteln verpackt in den Behälter gegeben werden, so ein Tipp der Abfallwirtschaft Osterode am Harz. Auch kann eine Lage Eierkartons am Boden von Abfallbehältern ein Festfrieren des Abfalls verhindern.

 

Sollte der Abfall dennoch im Behälter festgefroren sein, kann er mit einem Besenstiel, einem Spaten bzw. einer Schaufel vorsichtig gelockert werden, ohne dass der Behälter beschädigt wird. Es wird empfohlen, den Abfallbehälter zu dieser Jahreszeit ständig oder eine Nacht vor der Leerung in einem möglichst frostsicheren Raum aufzustellen und ihn erst am Morgen des Abholtages rechtzeitig bereitzustellen.

 

Die Abfallwirtschaft Osterode am Harz weist vorsorglich darauf hin, dass ein erneutes Anfahren des Grundstücks aus wirtschaftlichen und logistischen Gründen nicht möglich ist. Für Nachfragen steht die Abfallberatung der Abfallwirtschaft Osterode am Harz zur Verfügung unter Telefon 05522 960-4777 oder per E-Mail: abfallberatung-oha@landkreisgoettingen.de.




04/01 2017:
Neue Standorte der Ansprechpersonen für Bezieher von Sozialleistungen


Änderungen betreffen fünf Städte und Gemeinden im Altkreis Osterode

 

(v) Die organisatorische Neuaufstellung der Kreisverwaltung im neuen Landkreises Göttingen muss räumlich in wenigen Bereichen noch umgesetzt werden. Dazu gehören Aufgaben, die im Altkreis Osterode am Harz bis einschließlich 10.01.2017 in den Sozialämtern der Städte und Gemeinden erledigt werden. Diese Aufgaben werden künftig von Beschäftigten des Landkreises Göttingen wahrgenommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ab dem 13.01.2017 an folgenden Standorten zu erreichen - siehe Grafik:

 

Die Umzüge finden am 11.01. und 12.01.2017 statt.

In dieser Zeit sind die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner nicht erreichbar. Ab dem 13.01.2017 stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den neuen Räumlichkeiten wieder zur Verfügung.

 

Anschriften der neuen Standorte:

 

Jobcenter – Standort Osterode

Gipsmühlenweg 2-4

37520 Osterode am Harz

Telefon: 05522 3142-0

 

Stadt Osterode am Harz

Eisensteinstraße 1

37520 Osterode am Harz

Telefon: 05522 318-0

 

Stadt Bad Lauterberg im Harz

Ritscherstraße 6-8

37431 Bad Lauterberg im Harz

Telefon: 05524 853-0




28/12 2016:
Schutz vor Geflügelpest: Stallpflicht für Geflügel im Landkreis Göttingen


Anordnung des Fachbereichs Veterinärwesen

 

(v) Sämtliches im Landkreis Göttingen gehaltenes Geflügel muss ab sofort in geschlossenen Ställen gehalten werden. Das gilt für Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten, Gänse und Tauben. Die entsprechende Verfügung des Fachbereichs Veterinärwesen und Verbraucherschutz für den Landkreis und die Stadt Göttingen wird sofort vollzogen und tritt am 29.12.2016 in Kraft. Ziel ist der Schutz gegen die Geflügelpest. Im Landkreis Northeim wurde das Geflügelpestvirus HPAI H5N8 in einem Hausgeflügelbestand nachgewiesen.

 

Die örtliche Nähe bedeutet ein hohes Risiko des Erregereintrags in Geflügelbestände im Landkreis Göttingen. Deshalb ist die Stallpflicht notwendig. Die Geflügelpest ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die durch infizierte Wildvögel verbreitet wird. In Deutschland ist der Erreger seit dem 8. November nachgewiesen. In mehreren Bundesländern, darunter Niedersachsen, kam es seitdem auch zu Geflügelpestausbrüchen in Hausgeflügelbeständen.

 

Der Landkreis Göttingen ist bislang nicht betroffen. Die Stallpflicht ist eine vorbeugende Schutzmaßnahme. Jeder Verdacht der Erkrankung von Geflügel im Landkreis Göttingen ist sofort zu melden unter Telefon 0551 525-2493.

 

Die Haltung von Geflügel ist grundsätzlich der zuständigen Behörde zu melden. Das gilt auch im Fall von hobbymäßiger Geflügelhaltung. Ist die Meldung noch nicht erfolgt, ist dies unverzüglich nachzuholen. Im Landkreis Göttingen ist der Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz für den Landkreis und die Stadt Göttingen die zuständige Behörde.




17/12 2016:
Aujeszkysche Krankheit bei Wildschweinen im Landkreis nachgewiesen

Virus-Erkrankung auch für andere Tiere gefährlich

 

(v) Die Aujeszkysche Krankheit, von der insbesondere Schweine betroffen sind, wurde erstmals bei Wildschweinen im Landkreis Göttingen festgestellt. Nachgewiesen wurde die Erkrankung bei Wildschweinen, die im Bereich Bad Grund, Osterode-Freiheit und Hilkerode erlegt wurden. Hausschweine sind nicht betroffen. Der Landkreis mahnt Hundehalter sowie Jäger und andere Personen, die mit Wildscheinen in Berührung kommen können, zur Vorsicht.

 

Die Aujeszkysche Krankheit ist eine Virus-Erkrankung. Sie kommt weltweit vor. In Deutschland sind Hausschweine seit 2003 frei von dieser Tierseuche. Bei Wildschweinen kommt das Virus jedoch in mehreren Bundesländern vor. In Niedersachsen wurden im Rahmen von Monitoring-Untersuchungen seit 2011 vereinzelt infizierte Wildschweine festgestellt.

 

Anfangs waren die Nachweise auf den Raum Wolfenbüttel, Salzgitter und Goslar (Süd-Ost-Niedersachsen) begrenzt. In den vergangenen Jahren hat sich der Erreger in der Schwarzwildpopulation ausgebreitet und trat auch im Norden des Landkreises Celle auf. Jetzt wurden im Landkreis Göttingen Fälle bei Wildschweinen nachgewiesen.

 

Der Menschen ist für die Erkrankung nicht empfänglich, Fleisch von Haus- und Wildschweinen kann bedenkenlos verzehrt werden. Neben Schweinen können jedoch andere Tiere erkranken. Für Fleischfresser ist das Virus höchst gefährlich. Die Infektion erfolgt durch Aufnahme von Blut oder rohem Fleisch infizierter Schweine.

 

Hunde erkranken wenige Tage nach der Infektion. Sie zeigen oft extremen Juckreiz. Die Tiere scheuern und kratzen sich, belecken und beknabbern ihren Körper. Schluckbeschwerden führen zu schaumigem Speichel. Dann kann das Erkrankungsbild dem der Tollwut ähneln, die Erkrankung bei Hunden wird daher auch als „Pseudowut“ bezeichnet. Ferner können Verhaltensänderungen, Verweigerung der Futteraufnahme und Lähmungserscheinungen auftreten. Eine vorbeugende Impfung steht nicht zur Verfügung, die Erkrankung kann nicht behandelt werden. Sie endet bei Hund und Katze stets tödlich.

 

 

Hundehalter sollten grundsätzlich Fleisch von Haus- und Wildschweinen nur vollständig durchgekocht verfüttern. Auch infizierte Wildschweine und Teile erlegter Tiere stellen eine Infektionsgefahr für Hunde dar. Um mögliche Kontakte damit zu verhindern, sind Hunde davon strikt fernzuhalten und in Feld und Wald möglichst angeleint zu führen. Gerade derzeit wird intensiv auf Schwarzwild gejagt.

 

Das Vorkommen von Aujeszkyscher Krankheit bei Wildschweinen bedeutet auch eine Gefahr für Hausschweine. Jäger, die selbst Schweine halten oder Kontakt zu Schweinen haben, müssen besondere Vorsicht walten lassen. So dürfen Schweineställe nicht mit Jagdkleidung betreten und erlegte Wildschweine keinesfalls auf dem Betrieb aufgebrochen werden






Dipl. Ing. Giesecke


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