Landkreis Göttingen

 

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24/02 2017:
Kreistag verabschiedet Ersten Kreisrat Gero Geißlreiter



„Er hat den Fusionsprozess maßgeblich und konstruktiv mit gestaltet“: Bei der Verabschiedung des Ersten Kreisrats Gero Geißlreiter (l.) würdigt Landrat Reuter im Kreistag dessen Verdienste um den Landkreis Osterode am Harz und den neuen Landkreis Göttingen
Foto: Landkreis Göttingen

Landrat Reuter würdigt Verdienste und Beitrag zur Fusion

 

Der frühere Erste Kreisrat Gero Geißlreiter wurde in der Sitzung des Kreistags am gestrigen Mittwoch, 22.02.2017, verabschiedet. Die Amtszeit des Wahlbeamten war am 31.12.2016 abgelaufen. „Gero Geißlreiter hat sich bleibende Verdienste um den Landkreis Osterode und den neuen Landkreises Göttingen erworben“, sagte Landrat Bernhard Reuter.

 

Insbesondere die für Osterode schwierige Zeit ohne direktgewählten Landrat seit November 2011 sei maßgeblich durch das Engagement Geißlreiters bewältigt worden, führte der Landrat aus: „Gero Geißlreiter übernahm die Aufgaben des Landrats und wurde so auch zu einem der Väter des neuen Landkreises. Er hat den Fusionsprozess maßgeblich und konstruktiv mit gestaltet. Dafür und für seinen langjährigen Einsatz für die Kreisverwaltung gilt ihm unser besonderer Dank.“

 

Gero Geißlreiter war 16 Jahre lang Erster Kreisrat in Osterode am Harz und anschließend in Göttingen. Er wurde vom Osteroder Kreistag erstmals am 16.10.2000 in das Amt gewählt und trat es am 01.01.2001 für die Dauer von acht Jahren an. Zeitgleich wurde ihm die Funktion des allgemeinen Vertreters des Landrats übertragen. Im Februar 2008 wurde Gero Geißlreiter für weitere acht Jahre wiedergewählt.

 

Ab 01.11.2011 übernahm er in Vertretung die Aufgaben des unbesetzten Amtes des Landrats. Nach dem Beschluss des Osteroder Kreistags für die Fusion mit dem Landkreis Göttingen im März 2013 verhandelte Gero Geißlreiter an entscheidender Stelle über die Bildung des neuen Landkreises Göttingen. „Er hat die Osteroder Interessen wirkungsvoll, konstruktiv und mit Sinn für das gemeinsame Ziel vertreten“, berichtete Landrat Reuter.

 

Nach Bildung des neuen Landkreises zum 01.11.2016 übernahm Gero Geißlreiter das Amt eines Ersten Kreisrats der neuen Kreisverwaltung. Ihm wurden Aufgaben zur besonderen Verwendung übertragen. Seine Amtszeit lief am 31.12.2016 aus.




16/02 2017:
Stallpflicht für Geflügel im Landkreis endet Verfügung für Aufstallung wird aufgehoben


(v) Die Stallpflicht für Geflügel im Landkreis Göttingen wird beendet. Als Ergebnis der aktuellen Risikobewertung des Fachbereichs Veterinärwesen und Verbraucherschutz kann die tierseuchenrechtliche Verfügung vom 27.012.2016 aufgehoben werden. Die Aufhebung wird in der regionalen Tagespresse veröffentlicht und tritt am Folgetag in Kraft. Damit endet die Stallpflicht voraussichtlich zum kommenden Donnerstag. Lokale Geflügel- oder Vogelausstellungen ortansässiger Kleintierzuchtvereine können wieder durchgeführt werden.

 

Trotz der Aufhebung der Stallpflicht ist mit Blick auf die Geflügelpest weiterhin Vorsicht geboten. Seit November 2016 gab es mehr als 50 Ausbrüche bei Nutzgeflügel (einschließlich Vogelhaltungen in Zoos) und rund 700 Fällen bei Wildvögeln. Dies ist das bisher umfangreichste bekannte Geflügelpestgeschehen in Deutschland.

 

Der Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz weist darauf hin, dass die Biosicherheitsmaßnahmen weiterhin penibel zu beachten und einzuhalten sind. Dies gilt auch in Hobby- und sonstigen kleinen Geflügelhaltungen. Zu den Biosicherheitsmaßnahmen gehört insbesondere:

  • Ein- und Ausgänge zu Ställen oder sonstigen Standorte des Geflügels sind gegen unbefugten Zutritt oder unbefugtes Befahren zu sichern.

  • Von betriebsfremden Personen dürfen Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegkleidung betreten werden. Die Schutz- und Einwegkleidung ist nach Verlassen des Stalles oder sonstigen Standorts des Geflügels unverzüglich abzulegen.

  • Schutzkleidung muss nach Gebrauch unverzüglich gereinigt und desinfiziert werden. Einwegkleidung ist nach Gebrauch unverzüglich unschädlich zu beseitigen (Restmüll).

  • Es müssen Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten werden.

 

Auch von Hobby- und sonstigen kleinen Geflügelhaltungen ist ein Bestandsregister zu führen. Darin sind Name und Anschrift des Tierhalters mit der zugehörigen Betriebsregistriernummer, Anzahl der durchschnittlich im Jahr gehaltenen Tiere, die Nutzungsart und der Standort einzutragen. Zu- und Abgänge sind zu dokumentieren mit Anzahl, Art, ggf. Transporteur, bisherigem und neuem Halter. Sollten Tiere verenden, ist dies mit der Anzahl und Datum zu vermerken. Bei erhöhten Verlusten, auch bei auffälligem Rückgang der Legeleistung oder der Gewichtszunahme ist der Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Göttingen zu informieren (Kontakt: Telefon 0551 525-2493).

Grundsätzlich gehört zu den Biosicherheitsmaßnahmen, dass bei der Freilandhaltung von Geflügel sichergestellt ist, dass Geflügel nur an Stellen gefüttert wird, die nicht für Wildvögel zugänglich sind. Das Geflügel darf nicht mit Oberflächenwasser getränkt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben. Außerdem müssen Futter und Einstreu so gelagert werden, dass es für Wildvögel nicht zugänglich ist. Gleiches gilt auch für Gegenstände wie z. B. Mistgabeln, Eimer und dergleichen, mit denen das gehaltene Geflügel in Berührung kommen kann. Dies ist wichtig, da Ausscheidungen infizierter Wildvögel zur Verbreitung des Geflügelpestvirus beitragen können. Darüber hinaus sollte jeglicher Personenkontakt mit dem Geflügel, den Ausläufen und Stallungen möglichst geringgehalten werden, um Virus-Verschleppungen beispielsweise über Schuhwerk zu vermeiden.

Jeder Geflügelhalter ist aufgerufen, die vorbeugenden Schutzmaßnahmen einzuhalten.




09/02 2017:
Abfallwirtschaft Osterode am Harz: Gebührenbescheide werden versandt

Erläuterungen zum Jahresbescheid für 2017

 

(v)  Die Abfallgebührenbescheide für das Jahr 2017 werden in diesen Tagen bekannt gegeben. Die Höhe der Abfallgebühren konnte erneut verringert werden. Sie liegt im Altkreis Osterode am Harz auf dem niedrigsten Niveau der vergangenen zehn Jahre.

 

Die Jahresbescheide berücksichtigen Änderungswünsche, die bis 31. Dezember eingegangen waren. Änderungsanträge, die später eingegangen sind oder erst später wirksam werden sollen, wurden bearbeitet und auf etlichen Grundstücken bereits der gewünschte Behältertausch durchgeführt. Für den Bescheidversand konnten diese Veränderungen aus technischen Gründen aber nicht berücksichtigt werden. Für Grundstücke, bei denen sich die Änderungsmeldung mit dem Bescheiddruck überschnitten hat, werden entsprechende Änderungsbescheide versandt.

 

Die Abfallgebühren beziehen sich auf das Kalenderjahr (1. Januar bis 31. Dezember), fällig werden die Gebühren am 1. Juli. Einzahlungen von Teilbeträgen sind schon vor dem Fälligkeitstermin – mit Angabe der Objektnummer (auf dem Bescheid abgedruckt) – möglich. Bei Vorliegen eines SEPA-Lastschriftmandats ist es möglich, die Abfallgebühren vierteljährlich, immer zur Quartalsmitte, abbuchen zulassen.

 

Bei Fragen zum Abfallgebührenbescheid ist die Angabe der Objektnummer für die Bearbeitung unerlässlich. Wenn ein Grundstückseigentümer ein anderes Behältervolumen bestellen oder eine Änderung der Bankverbindung melden möchte, kann dies ausschließlich schriftlich und ebenfalls unter Angabe der Objektnummer und ggf. der Behälternummern geschehen.

 

Bei Eigentumswechseln sind alter und neuer Eigentümer zur Meldung verpflichtet, diese hat binnen eines Monats zu erfolgen. Die Ansprechpartnerinnen der Gebührenstelle stehen zu den auf dem Bescheid angegebenen Servicezeiten zur Verfügung, ferner kann außerhalb der Servicezeiten ein Termin vereinbart werden.

 

Die Abfallwirtschaft Osterode am Harz ist erreichbar per E-Mail, abfallgebuehren-oha@landkreisgoettingen.de, sowie per Fax 05522 960-4791.

 




04/02 2017:
Training für Eltern nach der Trennung

(v) Das Elterntraining „Kinder im Blick“ (KIB) richtet sich an Väter und Mütter nach Trennung, die sich fragen, wie sie ihre Kinder gut durch diese schwierige Zeit begleiten und auch selbst immer wieder neue Kraft sammeln können. Die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Osterode des Landkreises Göttingen (bisher Erziehungs- und Familienberatungsstelle Osterode) bietet bereits zum sechsten Mal in Folge dieses Elterntraining an.

 

Sie leben vom anderen Elternteil getrennt und wissen noch nicht, wie Sie die „gemeinsame Sorge“ gestalten können? Sie machen sich Gedanken darüber, wie Ihr Kind die Trennung verkraftet? Sie leiden unter den Konflikten, die es seit der Trennung immer wieder zwischen Ihnen als Eltern gibt? In zwei parallelen Gruppen mit je acht Elternteilen (ohne den ehemaligen Partner) wird an sechs Abenden Wichtiges über die Bedürfnisse der Kinder nach der Trennung und konkrete Hilfestellung für den Alltag vermittelt.

 

Es ist sinnvoll, aber keine Bedingung, dass beide Elternteile an einem KIB-Trainingskurs teilnehmen, um ihre Kinder und sich besser unterstützen zu können. Daher gibt es das Angebot der parallelen Kurse in Osterode. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Wochenendkurs mit gleichen Inhalten in der AWO-Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in Göttingen zu belegen.

 

Der neue Kurs in der Beratungsstelle in Osterode startet am 06.03.2017 und der Parallelkurs am 07.03.2017 jeweils von 18:00 bis 21:00 Uhr. Anmeldungen sind ab sofort in der Beratungsstelle unter Telefon 05522 762 79 möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.




01/02 2017:
Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“

Jobcenter informiert interessierte Einrichtungen über Förderbedingungen

 

(v)  Das Jobcenter des Landkreises Göttingen nimmt am Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ teil. Mit dem Programm können bis zu 120 versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse geschaffen werden. Davon profitieren Empfänger des Arbeitslosengelds II, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, z. B. älter als 35 Jahre sind und sich seit mindestens vier Jahren im Leistungsbezug befinden. Die zu schaffenden Beschäftigungsverhältnisse müssen dem öffentlichen Interesse dienen, wettbewerbsneutral sein und zusätzlich eingerichtet werden.

 

Ziel des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufenen Programms ist es, langjährigen Leistungsbeziehern die soziale Teilhabe zu sichern und sie an den Ersten Arbeitsmarkt heranzuführen. Begleitet werden solche Bemühungen durch individuelle Coachingmaßnahmen des Jobcenters.

 

Einrichtungen, die an der Teilnahme am Bundesprogramm interessiert sind, können sich über die weiteren Rahmen- und Förderbedingungen informieren beim Jobcenter des Landkreises Göttingen, Herr Hoffmann, Projektmanagement, Telefon 0551 525-2958, E-Mail hoffmann.i@landkreisgoettingen.de.






Dipl. Ing. Giesecke


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