Landkreis Osterode am Harz

Informationen des Landkreises Osterode am Harz für die Öffentlichkeit. Anzeigedauer: bis zu 4 Wochen.



31/08 2015:
Ausstellung „Das Land, das wir uns nehmen“ erfolgreich beendet

(v) Im Juni und Juli war die Ausstellung „Das Land, das wir uns nehmen“ im Kreishaus in Osterode am Harz zu sehen. Die Ausstellung des Vereins „Klima-Bündnis“ zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, darunter auch mehrere Schulklassen des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Herzberg, der Hauptschule Neustädter Tor Osterode und des Tilman-Riemenschneider-Gymnasiums Osterode. Inhaltlich beschäftigte sich die Ausstellung damit, dass wir Europäer viel mehr Anbaufläche für unseren Konsum an Nahrungsmitteln und Rohstoffen verbrauchen, als wir in Europa selbst zur Verfügung haben, während gleichzeitig rund 900 Millionen Menschen weltweit an Hunger leiden. Ein Lehrer berichtete im Anschluss an den Ausstellungsbesuch, dass sich viele Schülerinnen und Schüler für das Thema begeistern ließen und sehr interessiert waren.

 

Wo vor 40 Jahren im brasilianischen Amazonasgebiet noch Regenwald stand, grasen heute rund 73 Millionen Tiere. Indem wir hier Fleisch von Rindern, Schweinen und Hühnern essen, die mit Soja aus Brasilien gefüttert werden, schaffen wir weitere Anreize, Regenwald zu roden. Dadurch treibt die industrielle Landwirtschaft indirekt auch die Zerstörung von Wäldern voran. „Regenwälder sind wichtige CO2- Speicher, weshalb deren Abholzung auch dramatische Folgen für das Klima hat“, betont Klimaschutzmanagerin Julia Witter. Nicht nur die Produktion von Nahrungsmitteln, sondern auch Bio-Kraftstoffe spielen eine entscheidende Rolle bei der Zerstörung der tropischen Wälder. Wenn Biodiesel mit der guten Absicht getankt wird, das Klima zu schützen, steigt gleichzeitig die Nachfrage nach Anbauflächen für Raps, Soja und Palmöl. Mittlerweile beansprucht der Anbau von solchen Agrokraftstoffen mit weltweit rund 37 Millionen Hektar eine Fläche, die größer als Deutschland ist.

 

Für alle, die die Ausstellungen „Menschen im Klimawandel“ und „Das Land, das wir uns nehmen“ verpasst haben, können die Inhalte auf der Internetseite des Landkreises Osterode am Harz „Bürgerservice, Klimaschutz“ eingesehen werden.




29/08 2015:
Neuer Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen ab November

Informationsabend am 22. September

 

(v) Auch in diesem Jahr startet ein weiterer Kurs zur Qualifizierung von Tagespflegepersonen in den Räumen der Kreisvolkshochschule Osterode am Harz. Der Kurs beginnt am Dienstag, dem 17. November, und umfasst insgesamt 160 Stunden. Organisiert wird er vom Kinderservicebüro des Landkreises Osterode am Harz in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule. Dozentin des Qualifizierungskurses „Kindertagespflege“ ist Monika Friedhoff.

 

Das Kinderservicebüro lädt Kursinteressierte am Dienstag, dem 22. September, um 17 Uhr zu einem Informationsabend in die KVHS, Neustädter Tor 1 - 3, Osterode am Harz, ein; eine vorherige Anmeldung im Kinderservicebüro ist erforderlich. Das Kinderservicebüro und die Kursleiterin werden über Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für die Tätigkeit als Tagespflegeperson, den Kursablauf und die Kursinhalte informieren. Verpflichtend sind daneben die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs am Kleinkind und die Hospitation von 20 Stunden bei einer erfahrenen Tagespflegeperson.

 

Die Kurstermine werden am Informationsabend mitgeteilt.

 

Für Fragen und Informationen steht Iris Meister (Tel. 05522 960-229, iris.meister@landkreis-osterode.de) vom Kinderservicebüro gerne zur Verfügung.




28/08 2015:
Beirat für Menschen mit Behinderungen: Bahnhof Herzberg am Harz soll barrierefrei werden



Catherine Thiem und Inge Kruppa vor dem Fahrstuhl.


Der Fahrkartenautomat bereitet Probleme.

(v) Mit Bedauern stellt der Beirat für Menschen mit Behinderungen beim Landkreis Osterode am Harz fest, dass die neuen behindertengerechten Aufzüge im Bahnhof in Herzberg am Harz immer noch nicht betriebsbereit sind. Dies bedeutet, dass Menschen, die auf Hilfsmittel wie Rollstühle, Rollatoren oder Gehhilfen angewiesen sind, lediglich ein Gleis erreichen können. Dementsprechend ist eine Nutzung des Bahnhofes nur sehr eingeschränkt möglich; ein Umsteigen ist völlig ausgeschlossen. Die Situation erschwert die Benutzung des Bahnhofs auch für Menschen, die einen Kinderwagen, Einkaufs-Trolley, schweren Koffer oder ein Fahrrad mit sich führen. Eine Anfrage dazu beim Bahnhofsmanagement in Göttingen blieb unbeantwortet.

 

Aufgefallen ist bei einer Inaugenscheinnahme durch die Beiratsmitglieder Catherine Thiem und Inge Kruppa auch, dass weder Hinweise vorhanden sind, dass die Aufzüge nicht funktionieren, noch wann mit einer Inbetriebnahme gerechnet werden kann. Dies ist besonders wichtig für behinderte Menschen, die eine Reise mit der Bahn planen möchten. Ferner sind die Fahrkartenautomaten aus einem Rollstuhl heraus nur sehr beschwerlich zu bedienen – hier fielen besonders die schlechte Lesbarkeit eines Displays bei Sonneneinstrahlung und die ungünstige Höhe der Bedienelemente auf.




25/08 2015:
Schule macht das schon – Schule als Generalschlüssel



Netzwerktag 2015 in Osterode am Harz

 

(v) Letzten Monat fand der jährlich stattfindende Netzwerktag Osterode am Harz der Koordinierungsstelle Bildung-Beruf statt. Die mehr als 90 Teilnehmer der Veranstaltung wurden mit Unterstützung der Schülerband „Nine Skills“ des Tilman-Riemenschneider-Gymnasiums unter Leitung von Martin Schnella in den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schulen II begrüßt. Ziel der Veranstaltung war der Austausch über die weitere Gestaltung des Übergangs von Jugendlichen in die Arbeitswelt.

 

Nach der Begrüßung durch den Beiratsvorsitzenden der Koordinierungsstelle Bildung-Beruf, Joachim Grube (IHK), und den Schulleiter der Berufsbildenden Schulen II, Dr. Carsten Wehmeyer, verwies der Vizepräsident des Niedersächsischen Landkreistages, Bernhard Reuter, in seinen Ausführungen auf die Bedeutung kommunaler Verantwortung für ein gelingendes Übergangsmanagement. Dies sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe; alle Akteure in der Region seien gefragt. Daran anknüpfend zeigte Jessica Wetter (Koordinierungsstelle Bildung-Beruf) auf, wo sich der Landkreis Osterode am Harz mit Blick auf das Thema verorten lasse. Hierbei wurde deutlich, dass die Aktivitäten der Region über die Landkreisgrenzen hinaus positiv wahrgenommen werden. Neben der Würdigung des gemeinsamen Weges sei allerdings ein konsequentes Handeln weiterhin einzufordern. Die stärkere Beteiligung von Unternehmen stehe im kommenden Jahr dabei verstärkt im Fokus. Dr. Andreas Oehme (Universität Hildesheim) stellte sodann in Frage, ob Schule als Institution allen an sie gerichteten Aufgaben gerecht werden könne: Die Vielzahl an Aufträgen und Verantwortlichkeiten an Lehrkräfte erscheine unbegrenzt. Doch Schulen könnten nicht als alleinige Hauptverantwortliche verstanden werden. Berufliche Orientierungsprozesse seien komplex und unterlägen nicht allein der Einflussnahme durch Schulen. Begeisterung und Interesse für Themen zu wecken, sei gleichermaßen Aufgabe aller regionalen Akteure, so Oehme. So stand in der abschließenden Podiumsdiskussion um den regionalen Fachkräftebedarf dann schließlich auch das Zusammenspiel von Wünschen der Jugendlichen und regionalen Bedarfen der Unternehmen im Mittelpunkt.

 

Um Jugendliche mit ihrem Schulabschluss in der Region halten zu können, brauche es eines gelebten Verantwortungsbewusstseins, sich für die Bewältigung von Übergängen einzusetzen – so Julia Koblitz (Leiterin der Koordinierungsstelle Bildung-Beruf). Jugendliche müssten ihren Platz in der Erwachsenenwelt finden, der ihre Stärken und Schwächen bei der Wahl ihres Berufs berücksichtigt. Hierzu sei es auch notwendig, gemeinsam mit Schule und Wirtschaft einen Dialog zu führen und Wege zu beschreiten, den Jugendlichen in der Region attraktive Ausbildungs- und Lebensperspektiven aufzeigen. Es gelte, Hilfe und Unterstützung für alle Jugendlichen zu bieten. Daher stehe die Zukunftsfähigkeit der Region in starker Abhängigkeit dazu, inwiefern alle Beteiligten diese Aufgabe wahrnehmen. Die Weiterentwicklung des Handlungs- und Praxisleitfadens für die Gestaltung des Übergangs Bildung-Beruf sei hierfür ein geeigneter Rahmen.




22/08 2015:
Hilfe in den eigenen vier Wänden:


Rechtliche Betreuer informierten sich

 

(v) Psychische Erkrankungen, geistige Behinderungen und auch wesentliche körperliche Einschränkungen können weitreichende Auswirkungen auf die selbständige Lebensführung der Betroffenen haben. Individuelle Unterstützung können diese sowohl von den rechtlichen Betreuern als auch von Anbietern des ambulant betreuten Wohnens (sog. Eingliederungshilfe) erhalten

 

Die rechtlichen Betreuer haben immer wieder die schwierige Aufgabe, in Absprache mit ihrem Betreuten einen geeigneten Anbieter auszuwählen. Um einen Überblick über die Angebotsvielfalt im Landkreis Osterode am Harz zu geben, luden die Fachdienste der Kreisverwaltung im Juli die Anbieter ein, ihr Profil den rechtlichen Betreuern vorzustellen.

 

Die Kosten für ein ambulant betreutes Wohnen trägt der Nutzer selbst oder sie werden unter bestimmten Voraussetzungen vom Landkreis Osterode am Harz im Rahmen der Eingliederungshilfe finanziert. 




14/08 2015:
Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen erfolgreich beendet



v.l.: Eckhard Fiedler, Monika Friedhoff, Katharina Richter, Michaela Oppermann, Iris Meister, Petra Schinschke

(v) Im letzten Monat endete der 160 Unterrichtsstunden umfassende Qualifizierungskurs für angehende Tagespflegepersonen, welcher vom Kinderservicebüro des Landkreises Osterode am Harz in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule angeboten wurde. Eckhard Fiedler, Michaela Oppermann und Petra Schinschke absolvierten den von Referentin Monika Friedhoff geleiteten Kurs und können nach Erhalt der Pflegeerlaubnis vom Kinderservicebüro des Landkreises Osterode als Tagespflegeperson tätig werden. Die Zertifikatsübergabe erfolgte im Beisein der Referentin sowie von Iris Meister und Katharina Richter vom Kinderservicebüro.

 

Wer Interesse an einem Qualifizierungskurs zur Tagespflegeperson hat, wende sich an Iris Meister (Tel. 05522 960-229, iris.meister@landkreis-osterode.de).




07/08 2015:
Kreisverwaltung begrüßt neue Auszubildende


(v) Vier Auszubildende für den Beruf der/des Verwaltungsfachangestellten, Herr Sergej Donez, Frau Monika Klatt, Herr Pascal Stolberg sowie Jacob Ulm, starteten Anfang des Monats ihre Berufsausbildung beim Landkreis Osterode am Harz. Zudem absolvieren Frau Vanessa Maria Schubert und Fabienne Schimkowiak als Jahrespraktikantinnen den berufspraktischen Teil der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung.

 

Begrüßt wurde der Ausbildungsjahrgang vom Kreisverwaltungsdirektor Siegfried Pfister, von der  Personalratsvor­sitzenden Helga Heise, der Ausbildungssachbearbeiterin Heidrun Werner und der Jugend- und Auszubildendenvertreterin Sabrina Hillebrecht.

 

Auch dieses Jahr hat die Kreisverwaltung für ihre neuen Auszubildenden wieder eine interessante „Orientierungsphase“ vorbereitet. Dem Jahrgang werden in den ersten Tagen der Berufsausbildung neben allgemeinen Einführungen erste rechtliche und organisatorische Grundlagen und einige Arbeitsplätze in den Organisationseinheiten vorgestellt.

 

Im kommenden Jahr bietet die Kreisverwaltung wieder interessante Ausbildungen an. Die Stellenausschreibung erfolgt in den nächsten Wochen.




05/08 2015:
Eine Verabschiedung und ein Dienstjubiläum beim Landkreis Osterode am Harz


(v)  Im Rahmen einer Feierstunde hat Erster Kreisrat Gero Geißlreiter einen langjährigen Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet und einen Mitarbeiter der Kreisverwaltung anlässlich seines 40-jährigen Dienstjubiläums geehrt.

 

Der Kreisamtmann Gerd Moik beendete mit Ablauf des Monats Juni 2015 nach insgesamt 46 Jahren seinen aktiven Dienst. Am 1. Juli 1969 begann er seine Lehre zum Verwaltungsangestellten. Als Kreisangestellter und ab dem 1. Juli 1978 als Beamter des gehobenen Verwaltungsdienstes nahm er verschiedene Tätigkeiten innerhalb der Kreisverwaltung wahr, bevor er am 1. September 2010 zum Prüfer im Rechnungsprüfungsamt bestellt wurde. Diese Tätigkeit übte er bis zu seinem Ausscheiden aus.

 

Der Kreisangestellte Norbert Südhof konnte am 25. Juni dieses Jahres sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Nach seinem Dienst als Soldat auf Zeit und dem Studium der Landespflege wurde er am 22. Juni 1987 bei der Kreisverwaltung eingestellt und arbeitet bis heute als technischer Sachbearbeiter in der Abteilung Naturschutz, Abfallrecht und Bodenschutz.

 

Erster Kreisrat Gero Geißlreiter würdigte im Beisein des Leiters des Fachbereiches Innere Dienste, Siegfried Pfister, und der Vorsitzenden des Personalrates, Helga Heise, die Verdienste der Mitarbeiter.






Dipl. Ing. Giesecke


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