Landkreis Osterode am Harz

Informationen des Landkreises Osterode am Harz für die Öffentlichkeit. Anzeigedauer: bis zu 4 Wochen.



09/02 2016:
Südniedersachsenprojekte starten durch

Steuerungsausschuss Südniedersachsen bringt regional bedeutsame Projekte auf den Weg.




Der Steuerungsausschuss Südniedersachsen
v. l. n. r.: Daniel Schmidt (Projektbüro Südniedersachsen), Wolfgang Anders (Bürgermeister Eschershausen-Stadtoldendorf), Bernhard Reuter (Landrat Göttingen), Astrid-Klinkert-Kittel (Bürgermeisterin Nörten-Hardenberg), Gero Geißlreiter (Erster Kreisrat Osterode am Harz), Dr. Hartmut Heuer (Erster Kreisrat Northeim), Thomas Brych (Landrat Goslar), Angela Schürzeberg (Landrätin Holzminden), Matthias Wunderling-Weilbier (Landesbeauftragter Braunschweig), Karin Beckmann (Landesbeauftragte Leine-Weser), Erik Homann (Bürgermeister Seesen), Klaus Becker (Bürgermeister Osterode am Harz), Siegfried Lieske (Stadtrat Göttingen, i. V. für Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler), Dr. Ulrike Witt (Leiterin Projektbüro Südniedersachsen)




Bei der Arbeit
v. l. n. r.: Angela Schürzeberg (Landrätin Holzminden), Thomas Brych (Landrat Goslar), Gero Geißlreiter (Erster Kreisrat Osterode am Harz), Bernhard Reuter (Landrat Göttingen), Astrid-Klinkert-Kittel (Bürgermeisterin Nörten-Hardenberg)

 

(v) Der Steuerungsausschuss Südniedersachsen nutzte am vergangenen Donnerstag seine 8. Sitzung um dem am Südniedersachsenprogramm der Landesregierung beteiligten Landkreis Osterode a. H. zu besuchen. Erster Kreisrat Gero Geißlreiter begrüßte die Teilnehmenden im Sitzungssaal des Kreishauses.

 

Jetzt, fast ein Jahr nach dem feierlichen Auftakt des Südniedersachsenprogramms in Einbeck, beginnen die Projekte durchzustarten: Bewilligt wurden bereits Großprojekte wie das Sekundärrohstoffzentrum (mit 4,2 Mio. EU Fördersumme), sowie das Modellprojekt Dorfmoderation (mit 337.000 EUR Fördersumme). Regionale Kooperationsprojekte wie z. B. der Südniedersachsen InnovationsCampus (SNIC) und das innovative Mobilitätsprojekt „EcoBus“ befinden sich inzwischen in der Antragsstellung.

 

Auch für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur konnten bereits die ersten Anträge eingereicht werden. Die Mitglieder des Steuerungsausschusses beschlossen drei Projekte, die nun als Südniedersachsenprojekte in die Antragsstellung gehen: Die Inwertsetzung des UNESCO-Welterbes im Harz, ein Projekt zur Stärkung der dualen Berufsausbildung sowie die Errichtung eines „Berufswahlnetzwerkes Südniedersachsen“.

 

Neu in das Südniedersachsenprogramm nahm der Steuerungsausschuss auf Anregung von Landrätin Angela Schürzeberg zudem das Projektvorhaben „Zweites Gleis“ auf. Durch die Errichtung eines Begegnungsgleises auf der Bahnstrecke Kreiensen-Holzminden soll diese im Stundentakt statt wie bisher in nur zweistündigen Takt befahren werden können. Alle diese Projekte werden vom Projektbüro Südniedersachsen begleitet.

 

Der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Matthias Wunderling-Weilbier betonte: „Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir bereits für die Region erreichen konnten – aber wir können und wollen noch mehr. Besonders freut mich, dass die Region durch die gemeinsame Arbeit im Südniedersachsenprogramm immer mehr zusammenwächst.“

 

Informationen zum Projektbüro Südniedersachsen:

Zur Umsetzung des Südniedersachsenprogramms wurde ein „Projektbüro Südniedersachsen“ eingerichtet. Hier arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Landkreisen Göttingen, Goslar, Holzminden, Northeim und Osterode am Harz sowie der Stadt Göttingen und des Landes zusammen, um die Region zu unterstützen. Das Projektbüro hat die Funktion einer regionalen Entwicklungsagentur mit folgenden Aufgaben: Anregen, aufgreifen und gemeinsames Weiterentwickeln von konkreten Projekten und Projektanträgen aus der Region. Dabei geht es insbesondere um regional besonders bedeutsame und kreisübergreifende Projekte, die entsprechende Entwicklungsimpulse setzen.

 

Informationen zum Steuerungsausschuss:

Über den Steuerungsausschuss Südniedersachsen sind die Hauptverwaltungsbeamten/innen der Landkreise, Städte und Gemeinden bei allen Projekten des Südniedersachsenprogramms eingebunden. Dieser unterstützt die beiden Landesbeauftragten, regional bedeutsame Projekte zu identifizieren und Projektvorschläge zu bewerten. Er entscheidet über die Aufnahme von Projekten in das Südniedersachsenprogramm.

Der Steuerungsausschuss wird beratend begleitet von einem Fachbeirat sowie einem Wirtschaftsbeirat.




05/02 2016:
Kreisjugendpflege bietet Ausbildung zum/zur Jugendleiter/-in an

(v) Ehrenamtlich in der Jugendarbeit Tätige können ab April wieder an einer Seminarreihe der Kreisjugendpflege zur Qualifikation als Jugendleiter/-in teilnehmen. Die Ausbildung beginnt am Freitag, dem 1. April, und wird in Seminarblöcken jeweils Freitagabend und samstags am 8./9. April, 15./16. April, 20./21. Mai und 27./28. Mai fortgesetzt. Veranstaltungsort ist das Jugendgästehaus in Osterode am Harz. Die Wochenendseminare finden mit Verpflegung statt. Ein Teilnahmebeitrag wird auch in diesem Jahr nicht erhoben.

 

Inhalte der praktischen Ausbildung sind u.a. die Planung und Organisation von Ferienfreizeiten, Spielen in der Gruppe, Geschlechtsspezifische Arbeit, Partizipation sowie Didaktik und Methodik. Zusätzlich werden Kenntnisse in den Bereichen Haftung und Aufsichtspflicht, Sucht und Drogen, Jugendschutz und politische Bildung vermittelt.

 

Der obligatorische Erste-Hilfe-Kurs findet dann am 4. Juni von 9:00 - 16:00 Uhr statt.

 

Vorrangiges Ziel dieses Ausbildungsangebotes ist es, das Ehrenamt in der Jugendarbeit weiter aufzuwerten und einen möglichst hohen Qualitätsstandard zu erreichen. Es richtet sich insbesondere auch an ehrenamtliche Kräfte, die bisher schon im Bereich der offenen oder verbandlichen Jugendarbeit tätig sind und noch keine Jugendleiter/-innen-Card (JuLeiCa) besitzen.

 

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung erhält jede/-r Teilnehmende die bundesweit gültige JuleiCa und ist damit auch berechtigt, verschiedene Vergünstigungen und Ermäßigungen in Anspruch zu nehmen.

 

Interessierte, die mindestens das 16. Lebensjahr vollendet haben, können sich ab sofort unmittelbar oder über den Verein bzw. Verband beim Landkreis Osterode am Harz (Kreishaus), Herzberger Straße 5, 37520 Osterode am Harz, anmelden. Dort ist auch das ausführliche Seminarprogramm erhältlich. Weitere Auskünfte erteilt Kreisjugendpfleger Peter Dzimalle unter Tel. 05522 960-750.




04/02 2016:
Abfallgebührenbescheide 2016 kommen!

(v) Die Abfallgebührenbescheide für das Jahr 2016 werden in diesen Tagen bekanntgegeben. Die Höhe der Abfallgebühren konnte erneut deutlich verringert werden und liegt nunmehr auf dem niedrigsten Niveau der letzten 9 Jahre. Die Jahresbescheide berücksichtigen Änderungswünsche, die bis zum 31. Dezember eingegangen waren. Änderungsanträge, die später eingegangen sind oder auch erst später wirksam werden sollen, wurden bearbeitet, und auf etlichen Grundstücken wurde bereits der gewünschte Behältertausch durchgeführt. Für den Bescheidversand konnten diese Veränderungen aber aus technischen Gründen nicht mehr berücksichtigt werden, denn die Datenverarbeitung, die Erstellung und der Druck der Jahresbescheide wurden unmittelbar zum Jahresbeginn durchgeführt. Für Grundstücke, bei denen sich die Änderungsmeldung insoweit mit dem Bescheiddruck überschnitten hat, werden sodann entsprechende Änderungsbescheide versandt.

 

Die Abfallgebühren beziehen sich auf das Kalenderjahr, also auf die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember; fällig werden die Gebühren wie immer am 1. Juli. Einzahlungen von Teilbeträgen sind schon vor dem Fälligkeitstermin möglich, wenn dabei die Objektnummer (auf dem Bescheid abgedruckt) angegeben wird. Bei Vorliegen eines SEPA-Lastschriftmandats ist es im Übrigen auch möglich, die Abfallgebühren vierteljährlich, immer zur Quartalsmitte, abbuchen zulassen.

 

Wer – nach Überprüfung – Fragen zu seinem Abfallgebührenbescheid hat, sollte beachten, dass die Angabe der Objektnummer für die Bearbeitung von Anfragen aller Art unerlässlich ist. Wenn ein Grundstückseigentümer ein anderes Behältervolumen bestellen oder eine Änderung der Bankverbindung melden möchte, kann dies ausschließlich schriftlich und ebenfalls immer unter Angabe der Objektnummer und ggf. der entsprechenden Behälternummern geschehen. Bei Eigentumswechseln sind der alte und der neue Eigentümer zur Meldung verpflichtet; die Meldung hat binnen eines Monats zu erfolgen. Diese Mitteilungen, wie auch die von Personenzahländerungen, sind zwingend erforderlich – die Kreisverwaltung erfährt von solchen Änderungen nicht automatisch.

 

Die Ansprechpartnerinnen der Gebührenstelle stehen zu den auf dem Bescheid angegebenen Sprechzeiten gern zur Verfügung, ferner kann auch außerhalb der Sprechzeiten ein Termin vereinbart werden. Der Fachbereich Ordnung, Naturschutz und Abfall ist auch per Fax (05522 960-791) und per E-Mail (abfallgebuehren@landkreis-osterode.de) zu erreichen.




04/02 2016:
Jobcenter des Landkreises Osterode am Harz 2016 mit weniger Geld bei größeren Herausforderungen

(v) Hauptaufgabe der bundesweiten Jobcenter ist es, erwerbsfähige Leistungsberechtigte nachhaltig in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Dafür bekommen die Jobcenter einen Etat vom Bund, der sich nach der Anzahl der Bedarfsgemeinschaften richtet, für die das jeweilige Jobcenter zuständig ist. Hat ein Jobcenter sehr gute Vermittlungsarbeit geleistet wie das des Landkreises Osterode am Harz und die Zahl seiner Bedarfsgemeinschaften entsprechend reduziert, wird das Budget für das kommende Jahr gekürzt. Werden dann noch wichtige und erfolgreiche Projekte wie das 50-plus-Projekt bundesweit beendet, kommt es zu weiteren Mittelkürzungen.

 

Für das Jobcenter des Landkreises Osterode am Harz bedeutet das für das Jahr 2016 ganz konkret, dass 147.000 Euro weniger für den Verwaltungstitel und 800.000 Euro weniger für den Eingliederungstitel zur Verfügung stehen. Zwar stellt das Bundesarbeitsministerium (BMAS) gleichzeitig rund 227.000 Euro für die Qualifizierung und Vermittlung von Flüchtlingen zur Verfügung, dennoch bleibt ein Defizit von 720.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr.

 

Unter diesen Vorzeichen muss das Jobcenter den zusätzlichen Anforderungen gerecht werden, mit denen es durch die hohen Zuwanderungszahlen und dem Wunsch der Flüchtlinge nach Unterstützung und Vermittlung in Arbeit konfrontiert ist. Dabei ist die Integration der Flüchtlinge eine vordringliche Aufgabe, die nur über Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt gelöst werden kann.

 

Das Jobcenter in Osterode ist mit dieser Problematik nicht allein. Bundesweit stehen die Jobcenter vor der Herkulesaufgabe, eine zu erwartende erhöhte Zahl von Leistungsberechtigen mit einem ungenügenden Budget qualifizieren und zügig in den Arbeitsmarkt integrieren zu müssen.




03/02 2016:
Landkreise Göttingen und Osterode planen Radverkehr der Zukunft

1. Gemeinsame Radverkehrskonferenz in Krebeck

 

Einen gemeinsamen Masterplan „Zukunftsfähiger Radverkehr“ erarbeiten die Landkreise Göttingen und Osterode am Harz. Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Verbänden können sich über den Sachstand informieren und Vorschläge einbringen bei der

 

1. Gemeinsamen Radverkehrskonferenz

Montag, 29.02.2016, 09:30 Uhr

Bürgerhaus Krebeck

Adolph-Heine-Weg 1 (Am Sportplatz), 37434 Krebeck.

 

In Vorträgen beispielsweise zum Radverkehrsnetz, zu aktuellen Zahlen, zur E-Mobilität oder zu Förderangeboten sowie in Diskussionen wird eine gemeinsame Strategie mit dem Ziel der Verbesserung und des Ausbaus des Radverkehrs erarbeitet. Dabei spielen verkehrliche und touristische Aspekte eine Rolle.

 

Parallel zur Konferenz gibt es eine Ausstellung zu fahrradspezifischer Infrastruktur. Das Ende der Veranstaltung ist für 16:30 Uhr vorgesehen.

Ein detailliertes Programm sowie die Anmeldung gibt es im Internet: www.landkreisgoettingen/radverkehrskonferenz.

 

Anmeldungen sind bis zum 08.02.2016 möglich bei:

Landkreis Osterode am Harz Julia Witter, Klimaschutzmanagerin Herzberger Str. 5 37520 Osterode am Harz Telefon 05522 960-183 Fax 05522 960-424 E-Mail: radkonferenz@landkreis-osterode.de




21/01 2016:
Notunterkunft Lindenberg Sporthalle




Ankunft in Osterode

Untergebrachte Flüchtlinge bedanken sich für gute Betreuung und wollen in Osterode bleiben

 

(v)  In einem aktuellen Schreiben an das Innenministerium bedanken sich 50 Bewohner der Lindenberghalle in Osterode am Harz für die gute Betreuung vor Ort und äußern den Wunsch, auch künftig in Osterode am Harz bleiben zu dürfen. Der Landkreis Osterode am Harz hatte die kreiseigene Sporthalle im Oktober des letzten Jahres in Amtshilfe für das Land Niedersachsen für die Unterbringung von Flüchtlingen bereitgestellt; betrieben wird sie federführend vom DRK-Kreisverband Osterode am Harz.

 

Dazu Erster Kreisrat Gero Geißlreiter: „Wir freuen uns, dass wir das Leben in der Massenunterkunft auch über mehrere Wochen so erträglich wie möglich gestalten konnten und nun diese positive Rückmeldung erhalten haben. Der Dank der Kreisverwaltung, aber auch des Kreistages dafür geht insbesondere an das DRK, den Sicherheits- und Reinigungsdienst, den Menüdienst, die Ärzteschaft und nicht zuletzt alle ehrenamtlichen Privatpersonen, die sich der Aufgabe der Betreuung verantwortungsvoll angenommen haben und sicher auch in Zukunft weiter annehmen werden.“

 

In Absprache mit dem Ministerium soll die Unterkunft in den nächsten Wochen, ggf. schon bis Ende Januar, aufgelöst und sollen die noch vorhandenen 92 Bewohner im Wege der offiziellen Zuweisung an den Landkreis auf Wohnungen im Kreisgebiet verteilt werden. „Ich freue mich mit den Flüchtlingen, dass wir ihnen wunschgemäß die Möglichkeit bieten können, hier vor Ort – im Landkreis – das weitere Asylverfahren abzuwarten und sich jetzt in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Dabei ist es von unschätzbarem Vorteil, dass die bereits geknüpften Kontakte aufrechterhalten werden können“, schließt Geißlreiter.

 

Weiter im Gespräch als Unterkunft für Flüchtlinge ist das Blindenheim in Osterode. Es könnte „Notunterkunft als Außenstelle einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes“ werden. Hierzu führen Innenministerium und Blindenverband als Grundstückseigentümer unter Beteiligung des Roten Kreuzes Gespräche. Der Landkreis ist im Wege der Verwaltungshilfe für das Land grundsätzlich bereit, bei einer Einigung der Beteiligten vertragliche Regelungen zu treffen und als Mieter aufzutreten; eine Kostenerstattung würde durch das Land erfolgen.






Dipl. Ing. Giesecke


TUI ReiseCenter, Am Schilde

Weißes Roß

Elektro-Hammer

Diakonier Harzer Land

Klawonn-Lüer