Landkreis Osterode am Harz

Informationen des Landkreises Osterode am Harz für die Öffentlichkeit. Anzeigedauer: bis zu 4 Wochen.



22/06 2015:
Abfallgebühren werden fällig

(v) Der Landkreis Osterode am Harz erinnert daran, dass am 1. Juli die Abfallgebühren für das laufende Jahr fällig werden. Um Mahngebühren, Säumniszuschläge oder gar Vollstreckungskosten zu vermeiden, sollten Grundstückseigentümer, die nicht am Lastschrifteneinzug teilnehmen, diesen Zahlungstermin unbedingt einhalten.

 

Die Kreisverwaltung bittet darum, sich bei Änderungsanzeigen ausschließlich auf schriftliche Mitteilungen an den Fachbereich Ordnung, Naturschutz und Abfall zu beschränken (gern auch per Fax unter 05522 960-791 oder per E-Mail unter abfallgebuehren@landkreis-osterode.de). Dabei ist es jedoch unerlässlich, dass nicht nur das betreffende Grundstück, sondern auch die Objektnummer, welche dem Gebührenbescheid zu entnehmen ist, angegeben wird.

 

Die Mitarbeiterinnen der Gebührenstelle nehmen – auch formlose – schriftliche Anträge zur Teilnahme am bequemen Lastschriftenverfahren entgegen.




12/06 2015:
Gemeinsam mit 1700 Städten, Gemeinden und Landkreisen das Klima schützen Der Landkreis Osterode am Harz tritt dem Verein „Klima-Bündnis“ bei

(v) Mit dem 2013 vom Kreistag beschlossenen Klimaschutzkonzept und der Einstellung einer Klimaschutzmanagerin, die seit Dezember 2014 für die Umsetzung des Konzepts zuständig ist, bekräftigt der Landkreis Osterode am Harz, dass er sich den Aufgaben des Klimaschutzes stellt. Durch den kürzlich vom Kreisausschuss beschlossenen Beitritt zum Verein „Klima-Bündnis“ verpflichtet er sich, die Treibhausgasemissionen vor Ort zu reduzieren. Den Zielen des Vereins entsprechend ist vorgesehen, eine Senkung der CO2- Emissionen um 10% alle fünf Jahre und die Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 (im Vergleich zu 1990) zu erreichen sowie zum Schutz der tropischen Regenwälder auf Tropenholznutzung zu verzichten.

 

Der Verein „Klima-Bündnis“ ist ein europäisches Netzwerk von Städten und Gemeinden, die sich für den globalen Klimaschutz engagieren und sich als Ziele die Verringerung der Treibhausgasemissionen, die Unterstützung der indigenen Völker sowie den Erhalt der Tropenwälder und ihrer biologischen Vielfalt gesetzt haben. Seit seiner Gründung im Jahr 1990 sind über 1.700 Städte, Gemeinden und Landkreise in 24 europäischen Ländern dem größten kommunalen Bündnis zum Schutz des Klimas beigetreten. Das Klima-Bündnis ist ein wichtiger Partner bei lokalen Veranstaltungen, so dass im Landkreis Osterode am Harz in diesem Jahr bereits Aktionen in Zusammenarbeit mit dem Verein stattfinden. Die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen- Menschen im Klimawandel“, die vom 4. - 27. Mai im Rathaus Windhausen zu sehen war, wurde vom Klima-Bündnis zur Verfügung gestellt. Die deutschlandweite Koordination der Kampagne STADTRADELN, die in diesem Jahr mit 74 aktiven Radlerinnen und Radler erstmals im Landkreis stattfand, wurde ebenfalls vom Klima-Bündnis koordiniert. Auch die aktuelle Ausstellung „Das Land, das wir uns nehmen“, die am 11. Juni in der KVHS eröffnet wurde und bis zum 10. Juli im Kreishaus zu sehen ist, wurde vom Klima-Bündnis entwickelt. Alle Interessierten sind eingeladen, an den öffentlichen Aktionen des Vereins im Landkreis Osterode am Harz kostenlos teilzunehmen.




11/06 2015:
Alkohol- und Tabakwarentestkäufe: Katastrophale Ergebnisse in Osterode am Harz und Herzberg am Harz


(v) Die jüngsten Alkohol- und Tabakwarentestkäufe im Landkreis Osterode am Harz endeten mit einem derart schlechten Ergebnis, wie es schon seit Jahren nicht mehr vorgekommen ist. Im Bereich Osterode am Harz und Herzberg am Harz wurden insgesamt acht Verkaufsstellen wie Supermärkte, Tankstellen und Kioske getestet. Die Testkäuferinnen, die nicht älter als 16 Jahre alt waren, konnten in sechs Verkaufsstellen hochprozentigen Alkohol und Tabakwaren kaufen und wurden dabei in drei Fällen nicht einmal nach dem Ausweis gefragt.

 

Die Verkäuferinnen und Verkäufer schätzten das Alter nach dem Aussehen der jungen Leute. Drei weitere ließen sich den Ausweis zeigen, errechneten dann allerdings das Alter falsch. Generell muss bei jeglichem Zweifel am rechtmäßigen Alter zum Erwerb von alkoholischen Getränken der Personalausweis kontrolliert werden. „Gerade in der Altersklasse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen verschätzt man sich sehr leicht mit dem Alter.  Daher muss eine Kontrolle des Ausweises unbedingt grundsätzlich stattfinden.“, so Martina Ludwig, Kreisjugendpflegerin im Landkreis Osterode am Harz. Die Bußgelder liegen bei einem Verstoß gegen § 9 JuSchG und §10 JuSchG zwischen 1000,- Euro und 3000,- Euro, die in den meisten Fällen von den Verkaufenden selber getragen werden müssen. Hinzukommen kann eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung, wenn Jugendliche mit Alkoholvergiftung aufgefunden werden und die Ermittlungen der Polizei klar ergeben, in welchem Geschäft der Alkohol an eine unter 18jährige Person abgegeben wurde.

 

Dabei ist die Alterskontrolle einfach durchzuführen. Die Kassen der Verkaufsstellen haben mittlerweile fast alle Systeme, die beim Scannen von alkoholischen Lebensmitteln und Getränken warnen und auf den Jugendschutz verweisen. Manche zeigen sogar das Geburtsdatum an, das auf dem Personalausweis zu finden sein muss, um den entsprechenden Alkohol kaufen zu dürfen. Zusätzlich vergeben die Polizeiinspektion Northeim/ Osterode und der Landkreis Osterode am Harz Materialien an das Verkaufspersonal, um bei einer Alterskontrolle sicher und effektiv vorgehen zu können. „ Uns geht es bei den Testkäufen nicht in erster Linie um das Verteilen von Bußgeldern. Wir wollen das Verkaufspersonal sensibilisieren und bieten bei der Umsetzung des Jugendschutzgesetzes auch unsere Hilfe an.“, so Thomas Sindram von der Polizeiinspektion Northeim/Osterode.

 

Besonders auffällig bei diesen Testkäufen war, dass ein großer Teil der Verkäufer/innen angab, sich die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes im Selbststudium erarbeitet zu haben, was darauf schließen lässt, dass nicht in allen Geschäften in regelmäßigen Abständen Mitarbeiterschulungen zu dem Thema stattfinden.  Gerade diese sind allerdings dringend notwendig, damit die vom Gesetz vorgegebene Abgabe von alkoholischen Getränken an Jugendliche eingehalten wird.

 

Insgesamt zeigt dieses niederschmetternde Testkauf-Ergebnis mit einer Verkaufsquote von unglaublichen 75%, dass im Rahmen der Alkoholprävention immer wieder auch Kontrollen erforderlich sind, die die Polizeiinspektion Northeim/Osterode in Kooperation mit dem Landkreis Osterode am Harz weiter durchführen wird.




05/06 2015:
Die Regenwaldzerstörung und das Klima

 - und was wir in Europa damit zu tun haben Landkreis Osterode am Harz zeigt die Ausstellung „Das Land, das wir uns nehmen – der Griff nach tropischem Regenwald und Ackerboden“

 

(v) Wir Europäer beanspruchen viel mehr Anbaufläche für unseren Konsum an Nahrungsmitteln und Rohstoffen, als wir in Europa selbst zur Verfügung haben. Gleichzeitig leiden rund 900 Millionen Menschen weltweit an Hunger. Die Ausstellung, die am 11. Juni in der Kreisvolkshochschule in Osterode eröffnet wird und ab dem 12. Juni im Kreishaus in Osterode zu sehen ist, zeigt an Beispielen aus Südamerika und Afrika, welche Auswirkungen unser Verbrauch hat. Ein besonderes Augenmerk widmet die Ausstellung dem „Landgrabbing“ – der jüngsten aggressiven Form des Griffs nach Land –, ohne allerdings zu vergessen, dass wir selbst mit unserem europäischen Lebensstil den Griff nach Land mitantreiben - und ihn auch wieder bremsen können.   

 

Nachdem die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen- Menschen im Klimawandel“ im Rathaus Windhausen auf sehr positive Resonanz gestoßen ist, kommt nun eine weitere Ausstellung des Vereins Klima-Bündnis in den Landkreis. Trotz unterschiedlicher Schwerpunkte haben beide Ausstellungen eine zentrale Gemeinsamkeit: sie informieren über Ursachen des Klimawandels und individuelle Handlungsmöglichkeiten zum Klimaschutz, welche ein zentrales Element in der Umsetzung des vom Kreistag beschlossenen Klimaschutzkonzepts sind. Der 2. stellvertretende Landrat Raymond Rordorf hebt hervor: „Die Ausstellung bietet neben eindrucksvollen Bildern auch spannende Hintergrundinformationen, die für jede Altersgruppe interessant sind.“ Wo vor 40 Jahren im brasilianischen Amazonasgebiet noch Regenwald stand, grasen heute rund 73 Millionen Tiere. Indem wir hier Fleisch von Rindern, Schweinen und Hühnern essen, die mit Soja aus Brasilien gefüttert werden, schaffen wir weitere Anreize, Regenwald zu roden. Dadurch treibt die industrielle Landwirtschaft indirekt auch die Zerstörung von Wäldern voran. „Regenwälder sind wichtige CO2- Speicher, weshalb deren Abholzung auch dramatische Folgen für das Klima hat“, betont die Klimaschutzmanagerin Julia Witter. Nicht nur die Produktion von Nahrungsmitteln, sondern auch Bio-Kraftstoffe spielen eine entscheidende Rolle bei der Zerstörung der tropischen Wälder. Wenn Biodiesel mit der guten Absicht getankt wird, das Klima zu schützen, steigt gleichzeitig die Nachfrage nach Anbauflächen für Raps, Soja und Palmöl. Mittlerweile beansprucht der Anbau von  solchen Agrokraftstoffen mit weltweit rund 37 Millionen Hektar eine Fläche, die größer als Deutschland ist.

 

Die Ausstellung informiert abschließend, wie jeder einzelne als Kunde und Verbraucher aktiv werden kann und gibt Anregungen zum Handeln. Alle Interessierten sind eingeladen, an der Ausstellungseröffnung am 11. Juni um 18.30 Uhr in der KVHS Osterode, Neustädter Tor 1-3, teilzunehmen und die Ausstellung vom 12. Juni bis 10. Juli im Kreishaus Osterode, Herzberger Straße 5, zu besuchen. Der Eintritt ist frei. 




03/06 2015:
Der Landkreis Osterode dankt seinen Pflegefamilien



Begrüßung der Pflegefamilien im Theater der Nacht
Foto: V

Besuch im Theater der Nacht in Northeim

 

(v) Am Samstag, den 30.05.2015 hat der Landkreis Osterode alle Pflegeeltern und Pflegekinder  zu einer Vorführung ins „Theater der Nacht“ nach Northeim eingeladen.

 

Zunächst wurde das Stück „Das Märchen vom Silbermond“ gezeigt und anschließend fand ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen statt. 

 

Mit dieser Veranstaltung bedankte sich der Landkreis auch bei seinen Pflegefamilien für deren verantwortungsvolle Arbeit, die gesellschaftlich wenig Aufmerksamkeit erfährt, jedoch ganz besondere Anerkennung verdient.

 

Leider benötigen deutlich mehr Kinder ein neues und sicheres Zuhause, als dem Landkreis Pflegefamilien zur Verfügung stehen.

 

Wer sich ebenfalls für diese Aufgabe interessiert, kann sich vertrauensvoll an den Pflegekinderdienst, Frau Jugl-Bernd, unter der Telefonnummer: 05522/960 203 wenden.




30/04 2015:
Jugendlichen eine regionale Lebensweltorientierung bieten


(v) Am 16. Juli 2015 findet in den Berufsbildenden Schulen II der alljährlich stattfindende NetO-Netzwerktag Osterode am Harz statt. Die durch die Koordinierungsstelle Bildung – Beruf des Landkreises sowie den Berufsbildenden Schulen I und II organisierte Veranstaltung widmet sich grundsätzlich regionalen Themenstellungen, die mit Blick auf den Übergangsbereich von der Schule ins Arbeitsleben unter den Nägeln brennen. Sie bietet damit allen Akteuren eine geeignete Plattform zum Austausch. In diesem Jahr steht thematisch die Bündelung von Aktivitäten zwischen Unternehmen und Schulen zur Verbesserung des Übergangs von der Schule ins Arbeitsleben im Fokus der Aufmerksamkeit.

 

Die Herausforderungen für ländliche Regionen bestehen in der Schaffung von Perspektiven für Jugendliche zum Leben im ländlichen Raum. Die starke Abwanderungstendenz der Jugend hinterfragt die Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen wie dem Landkreis Osterode am Harz und ist Ausdruck ungünstiger Lebensbedingungen für junge Generationen. Perspektivisch ist die Einwohnerzahl seit Jahren konstant rückläufig. So verweist der aktuelle Demografiebericht des Landkreises darauf, dass der Landkreis Osterode am Harz zu den am stärksten überalterten Landkreisen Deutschlands zählt. Als besonders folgenschwer für die Region ist die Abwanderung vorrangig junger Menschen und Familien mit einem eher hohen Schulabschluss zu bewerten. Mit zunehmendem Verlust dieser Schlüsselgruppe geht zugleich ein Verlust an wirtschaftlicher Attraktivität für Unternehmen einher, da damit ein ungedeckter Nachwuchs- und Fachkräftebedarf zu verzeichnen ist. Auf diese Weise stehen einerseits betriebliche Neuansiedlungen und andererseits die Existenzbedingungen bestehender Unternehmen unter keinem guten Stern.

 

Das Ergebnis ist eine wirtschaftlich-demografische Abwärtsspirale. Der geplante Netzwerktag legt sein Augenmerk mit seiner thematischen Ausrichtung auf die Gestaltungsmöglichkeiten von Formen der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen gezielt auf diesen Aspekt. Ziel ist es – so die Leiterin der Koordinierungsstelle Bildung – Beruf des Landkreises Frau Julia Koblitz – über betriebliche Zusammenschlüsse die frühzeitige Praxis- und Lebensweltorientierung für Jugendliche an den allgemeinbildenden Schulen zu fokussieren. Die Vorteile eines solchen Vorgehens liegen auf der Hand. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Schulen in Form von unternehmerischen Zusammenschlüssen können zunächst Ressourcen zum Nutzen aller Akteure gebündelt werden.

 

So bietet sich mit Kooperationen u.a. aber auch die Möglichkeit, Interesse für Themen bei Schüler/-Innen zu wecken, die Attraktivität von Branchen bzw. Berufszweigen einschließlich der beruflichen Entwicklungspotenziale darzustellen, realistische Berufsbilder zu entwickeln und den Bekanntheitsgrad von Ausbildungsberufen in der Region zu steigern. Somit kann Jugendlichen im Prozess der Berufsorientierung wichtige Unterstützungshilfe zu teil werden. Zugleich können sich Unternehmen als potenzielle Ausbildungsbetriebe bei der Zielgruppe nachhaltig präsentieren. Nur durch die Bemühungen um die gemeinsame Gestaltung der Region durch die Bündelung aller Kräfte kann Jugendlichen eine Lebensperspektive im Landkreis geboten werden und die Zukunftsfähigkeit der Region gestärkt werden.






Dipl. Ing. Giesecke


TUI ReiseCenter, Am Schilde

Weißes Roß

Elektro-Hammer