Landkreis Osterode am Harz

Informationen des Landkreises Osterode am Harz für die Öffentlichkeit. Anzeigedauer: bis zu 4 Wochen.



25/03 2015:
STADTRADELN für ein gutes Klima



www.stadtradeln.de/landkreis-osterode2015

Anmeldung zum Wettradeln ab sofort möglich

 

(v) Der Landkreis Osterode am Harz beteiligt sich vom 18. Mai bis 7. Juni erstmalig am deutschlandweiten Wettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnisses, des größten kommunalen Netzwerks zum Klimaschutz. Einwohnerinnen und Einwohner sind eingeladen, drei Wochen lang kräftig in die Pedale zu treten und möglichst viele Fahrradkilometer beruflich sowie privat für den Klimaschutz zu sammeln.

 

Teams von mindestens zwei Personen können sich ab sofort kostenlos anmelden. Radelinteressierte registrieren sich direkt online unter www.stadtradeln.de/landkreis-osterode2015.html oder wenden sich an die Klimaschutzmanagerin Julia Witter. Außerdem werden sogenannte STADTRADLER-STARS gesucht, d.h. Menschen, die während des Aktionszeitraums demonstrativ ihr Auto stehen lassen und komplett aufs Fahrrad umsteigen. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, denn den engagiertesten Radfahrern winken auch eine Auszeichnung und Sachpreise rund ums Thema Fahrrad.

 

Im Stadtradel-Zeitraum sind mehrere Aktionen im Landkreis geplant, unter anderem die Eröffnung des Themen-Radrundwegs T3 „Streifzug durch die Geschichte - Im Karst“, eine 2015 neu beschilderte Radroute durch die Stadt Bad Sachsa und die Samtgemeinde Walkenried. Außerdem wird eine Veranstaltung zum Thema „Klimaverträglich mobil 60+“ in Zusammenarbeit mit dem Seniorenservicebüro des Landkreises und dem Verkehrsclub Deutschland organisiert. Nähere Informationen zum Rahmenprogramm des Stadtradelns werden als Flyer und laufend im Internet veröffentlicht.

 

Die Kampagne „Stadtradeln“ dient der Förderung des Null-Emissions-Fahrzeugs Fahrrad im Straßenverkehr, um u.a. Luftschadstoffe und Lärm zu reduzieren und die Lebensqualität in Städten und Gemeinden deutlich zu verbessern. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr: 161 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2), davon werden allein 149 Mio. im Straßenverkehr emittiert. Bereits 7,5 Mio. Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn nur ca. 30 % der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden. Jeder ist daher eingeladen, beim STADTRADELN für den Klimaschutz mitzuradeln und ein deutliches Zeichen für mehr Radverkehr zu setzen.

 

Als Erweiterung gibt es die Meldeplattform STADTRADELN-RADar! und die STADTRADELN-App. Mit RADar! können die Teilnehmer die Kreisverwaltung innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums über GPS per Smartphone oder per Internet auf störende oder gefährliche Stellen im Radwegeverlauf im Landkreis aufmerksam machen. Über die neue STADTRADELN-App können Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer ihre zurückgelegten Radkilometer in den Online-Radelkalender eintragen.

 

STADTRADELN ist eine deutschlandweite Kampagne des Klima-Bündnisses und wird von den Partnern ORTLIEB, ABUS, STEVENS BIKES, BOSCH, PAUL LANGE & CO., WSM, HEBIE, TREKKINGBIKE und SCHWALBE national unterstützt. Kommunale Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie der Deutsche Landkreistag.

 

Mehr Informationen unter www.stadtradeln.de und www.facebook.com/stadtradeln sowie bei Klimaschutzmanagerin Julia Witter, Tel. 05522 960-183, julia.witter@landkreis-osterode.de.




21/03 2015:
Einzelhandelskonzept soll Hinweise zur Belebung der Innenstadt geben

Ab nächste Woche Kundenbefragung in Osteroder Geschäften

 

(v) Die CIMA Beratung + Management GmbH erstellt im Auftrag der Stadt Osterode am Harz zurzeit  ein Einzelhandelskonzept. In diesem Zusammenhang werden ab Montag, dem 23. März, bis zum 4. April in der Kernstadt und in den Ortsteilen von Osterode am Harz in den Geschäften Befragungen nach der Kundenherkunft durchgeführt. Die Stadt Osterode am Harz bittet die Osteroder Geschäftsleute und ihre Kunden, sich an der Einzelhandelsbefragung zu beteiligen.

 

„Die Befragung ist ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes, bei dem die genaue Größe des Marktgebietes ermittelt und die Bedeutung des Einzelhandelsstandortes für das Umland untersucht wird. Daher ist dieser Teil des Konzeptes für die Prüfung weiterer Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung von großer Bedeutung“, erläutert der Erste Stadtrat Thomas Christansen.

 

Die Fragebögen wurden den Geschäften per Post zugesendet. Sollten hierzu Fragen bestehen, gibt die CIMA unter der Telefonnummer  0451/3896828 weitere Auskünfte.

 

Ausschlaggebend dafür, ein Einzelhandelskonzept zu erstellen, ist die Leerstandsproblematik in der Sösestadt. So gibt es dort nach einer eigenen Erhebung aus dem Rathaus in der Fußgängerzone beispielsweise 48 leer stehende Geschäftsräume, Ladenflächen und Lagerräume, die aus gewerblicher Sicht zu einem potenziellen Wirtschaftswachstum beitragen könnten. Um diesen Missstand zu verringern, bietet die CIMA durch ihre Analyse der Zentrenstruktur wesentliche Bausteine für eine Besserung des derzeitigen Zustandes an. Bereits Ende Mai sollen die Ergebnisse veröffentlicht und diskutiert werden.




17/03 2015:
Jägerprüfung 2014/2015

(v) Das jagdliche Schießen der Jägerprüfung 2014/2015 findet am 8. Mai, die Wiederholung der Prüfung am 9. Mai auf dem Schießstand der Jägerschaft des Landkreises Osterode am Harz e.V. in Aschenhütte statt.

 

Die schriftliche Prüfung findet am 9. Mai und die mündlich-praktische Prüfung am 15. und 16. Mai statt.

 

Anträge auf Zulassung zur Jägerprüfung sind an den Landkreis Osterode am Harz, Herzberger Straße 5, 37520 Osterode am Harz, bis spätestens zum 22. April zu richten. Vordrucke können telefonisch unter 05522 960-323 angefordert werden. Der Anmeldung zur Prüfung sind beizufügen ein Nachweis über die Einzahlung der Prüfungsgebühr an die Kreiskasse Osterode am Harz sowie der Nachweis einer Haftpflichtversicherung für den Waffengebrauch.

 

Die Prüfungsgebühr beträgt 180,00 Euro; sie ist unter Angabe des Produkts 122-100/331100 auf das Konto der Kreiskasse Osterode am Harz bei der Sparkasse Osterode am Harz, Konto-Nr. 320 4476, BLZ 263 510 15, einzuzahlen.

 

Terminsänderungen bleiben vorbehalten.




14/03 2015:
Große Zustimmung mit viel Rückenwind



Die Mitglieder des Beirats nach der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung 2013
Foto: V

(v) Am 25.02.2015 tagte der Beirat der Koordinierungsstelle Bildung-Beruf und fand in einem interessanten und sehr offenen Austausch zwischen den Mitgliedern zu Themen am Übergang Bildung-Beruf ein deutliches Bekenntnis für die Umsetzung abgestimmter Aktivitäten im Bereich des regionalen Übergangs Schule-Beruf.

 

Gemäß der im Jahr 2013 durch Vertreter aus Schulen, Wirtschaft, Politik und Verwaltung unterzeichneten Kooperationsvereinbarung zur Festlegung eines kommunalen Rahmenkonzepts zum Übergang Bildung-Beruf richteten die Mitglieder ihren Blick auf die zukünftigen Herausforderungen. Der Beiratsvorsitzende Herr Joachim Grube (IHK Hannover, stellv. Geschäftsstellenleiter für Göttingen) verwies hierbei auf die hochgradige Relevanz der Aktivitäten der Koordinierungsstelle Bildung-Beruf, die von den Berufsbildenden Schulen I und II und dem Landkreis Osterode am Harz getragen wird. Unter dem Blickwinkel der gegenwärtigen Ausbildungsmarktsituation und der vielzähligen Angebote im Übergangsbereich ist ein intensiver Dialog zwischen den Akteuren dringend geboten. Somit ist die Koordinierungsstelle Bildung-Beruf unter Leitung von Frau Koblitz und ihrer Mitarbeiterin Frau Wetter in seiner Bedeutsamkeit für die Bewältigung der aktuellen Lage von großem Wert.

 

Die Koordinierungsstelle setzt sich in all ihren Bemühungen für die Schaffung einer strukturierten, nachhaltigen und transparenten Übergangslandschaft ein. In der Unterstützung der Vernetzung und systematischen Kooperation aller Akteure am Übergang Schule-Beruf sieht sie ihre zentrale Aufgabe darin, für Jugendliche einen Rahmen für bessere Lern-, Lebens- und Arbeitschancen zu schaffen. Ein notwendiges Handlungsfeld ist dabei in der Schaffung eines Unterstützungsangebotes für Akteure am Übergang bei der beruflichen Orientierung und Berufsvorbereitung zu sehen. Des Weiteren gilt es, die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zu fördern und zu stärken. Eine der größten Herausforderungen bildet allerdings die Abstimmung und Bündelung von Aktivitäten im Übergangsbereich. Eine Öffnung der klassischen Zuständigkeiten durch gemeinsame Aktivitäten und Verantwortlichkeiten für Maßnahmen in der Berufsorientierung gilt es auch zukünftig konsequent umzusetzen.

 

Der nunmehr vorliegende Praxisleitfaden mit den Handlungsstandards ist ein wichtiger Meilenstein in den gemeinsamen Bemühungen um die Gestaltung eines zukunftsweisenden Übergangsmanagements. An der Entwicklung waren in den letzten zwei Jahren über 80 Personen aus allen Einrichtungen im Übergangssystem beteiligt. Unter thematischen Schwerpunkten haben sich hierbei vier Arbeitsgremien auf ein gemeinsames, abgestimmtes Vorgehen im Übergangssystem verständigt. Mit der 1. Auflage des Handlungsstandards liegt die Umsetzung der vereinbarten Abstimmungen nun in der Verantwortung aller Institutionen im Übergangssystem. In der nächsten Zeit liegt das Hauptaugenmerk daher in der gemeinsamen Arbeit mit den Handlungsstandards und ihrer Weiterentwicklung.

 

Die Koordinierungsstelle erhielt in der Beiratssitzung Ende Februar einvernehmlich Zuspruch für ihr Handeln. Der konstruktive Austausch zwischen den anwesenden Beiratsmitgliedern zeigte das hohe Engagement der Akteure in der Realisierung der gemeinsamen Ziele zur Verbesserung der regionalen Übergangslandschaft. Schon Mitte des Jahres wird es auf einvernehmlichen Wunsch häufiger zu einer Zusammenkunft des Beirats kommen. Dort stehen dann die Bestrebungen um die konkreten Umsetzungsmaßnahmen im Mittelpunkt der Diskussion.




13/03 2015:
Ideen-Expo 2015: Staatskanzlei zu Besuch im Jobcenter



v.l.: Ursula Bremer (Abteilungsleitung Eingliederung JC), Wolfgang Sachitzki (PACE-Mitarbeiter im JC), Dr. Frank-Peter Heidrich (Referent für Öffentlichkeitsarbeit in der Staatskanzlei), Heinz Lohrengel (Abteilungsleiter Verwaltung JC), Tjark Thönßen (Praktikant in der Staatskanzlei), Claudia Vörtmann (Mitarbeiterin im Referat 401 der Staatskanzlei)


v.l.: Wolfgang Sachitzki, Dr. Frank-Peter Heidrich und Claudia Vörtmann an der Nähmaschine

(v) Anfang März besuchten Vertreter der Niedersächsischen Staatskanzlei das Jobcenter des Landkreises Osterode am Harz. Dr. Frank-Peter Heidrich, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der EU-Strukturfonds ESF und EFRE, und seine Mitarbeiterin Claudia Vörtmann informierten sich über einen Projektvorschlag für die Ideen-Expo 2015. Die neuntägige Messe im Juli soll junge Leute für die sogenannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) begeistern und so dem bereits fühlbaren Fachkräftemangel begegnen.

 

Der Messestand der Staatskanzlei mit fünf oder sechs „Hingucker-Projekten“ für junge Leute soll der Öffentlichkeit die Verzahnung der Förderprogramme des Landes Niedersachsen und der Europäischen Union näher bringen. Dr. Heidrich: „Es ist immer wieder eine Herausforderung, ein eher sperriges Thema wie die EU-Förderung für eine breite Öffentlichkeit spannend zu gestalten.“

 

Einem Aufruf zur Mitgestaltung der Ideen-Expo folgend, hatte Wolfgang Sachitzki, Pro-Aktiv-Center-Mitarbeiter im Jobcenter und Experte für Erlebnispädagogik, eine Idee: Wie wäre es mit einem Geschicklichkeitstest an der Nähmaschine? Ohne Faden „nähen“ die Jugendlichen vorgegebene Konturen und Kurven auf Papier nach. Einen deutlichen Wettbewerbscharakter bekommt das Ganze durch die aufregende Frage: Wer ist der schnellste Näher mit den wenigsten Fehlern? Festgestellt wird das nicht nur durch zwei gegeneinander antretende Kandidaten, sondern auch durch das Stoppen der Zeit und eine Auswertung der individuellen Abweichungen.

 

Der interaktive Spaß hat durchaus einen ernsten Hintergrund. Der Nähmaschinentest ist Teil des sogenannten Hamet-Tests (handwerklich-motorischer Eignungstest). Das Berufsbildungswerk Waiblingen entwickelte den umfangreichen, aus mehreren Modulen bestehenden Test zur Unterstützung der Berufswahl. Hier können junge Menschen überprüfen, ob sie über bestimmte berufliche Basiskompetenzen verfügen, die für die MINT-Berufe Voraussetzung sind. Der Test an der Nähmaschine könnte z.B. darauf schließen lassen, ob später handwerklich und technisch anspruchsvolle Arbeiten ausgeführt werden können, für die Präzision und Geschick erforderlich sind.

 

Da die Jugendlichen auf der Ideen-Expo mit viel Spaß Technik erkunden und ausprobieren sollen, setzte sich Dr. Heidrich selbst an die Nähmaschine und war anschließend sicher, dass der lebendige kleine Nähwettbewerb sehr gut geeignet sein könnte, junge Leute an den Stand der Staatskanzlei zu locken. Überzeugt gab er dem Jobcenter grünes Licht für die Vorbereitungen.

 

Wer den Stand der Niedersächsischen Staatskanzlei und damit die Ideen-Expo besuchen möchte, kann vom 4. - 12. Juli nach Hannover fahren. Der Eintritt ist frei.






Dipl. Ing. Giesecke


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