Landkreis Osterode am Harz

Informationen des Landkreises Osterode am Harz für die Öffentlichkeit. Anzeigedauer: bis zu 4 Wochen.



23/10 2014:
Öffnungszeiten Wanderbaude Hanskühnenburg

(v) Die Wanderbaude Hanskühnenburg auf dem Höhenzug Acker im Harz macht vom 10. November bis zum 12. Dezember ihre Betriebspause. Darüber haben die Betreiberinnen nun den Landkreis Osterode am Harz informiert.

 

Die Öffnungszeiten im Winterhalbjahr (1. November bis 31. März) sind 09:00 bis 16:00 Uhr; der Donnerstag ist Ruhetag!

 

Am Mittwoch, dem 24. Dezember (Heiligabend), wird schon um 12:00 Uhr geschlossen. Dagegen ist die Wanderbaude zusätzlich geöffnet am Donnerstag, dem 25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag), und am Donnerstag, dem 1. Januar (Neujahr),  jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr.

 

Bei Rückfragen steht das Hanskühnenburgteam unter Tel. 0170 8640348 gerne zur Verfügung.




21/10 2014:
Jägerprüfung 2014/2015

(v) Im Rahmen der Jägerprüfung 2014/2015, die aus den Prüfungsabschnitten jagdliches Schießen, schriftliche und mündlich-praktische Prüfung besteht, findet die Schießprüfung am Freitag, dem 21. November, auf dem Schießstand der Jägerschaft des Landkreises Osterode am Harz e.V. in Aschenhütte statt. Die Termine der anderen Prüfungsabschnitte werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

 

Anträge auf Zulassung zur Jägerprüfung sind an den Landkreis Osterode am Harz, Herzberger Straße 5, 37520 Osterode am Harz, bis spätestens zum 10. November zu richten. Vordrucke können telefonisch unter 05522 960-323 angefordert werden. Der Anmeldung zur Prüfung sind beizufügen ein Nachweis über die Einzahlung der Prüfungsgebühren an die Kreiskasse Osterode am Harz sowie der Nachweis einer Haftpflichtversicherung für den Waffengebrauch.

 

Die Prüfungsgebühr beträgt 180,00 Euro; sie ist unter Angabe des Produkts 122-100/331100 auf das Konto der Kreiskasse Osterode am Harz bei der Sparkasse Osterode am Harz, Konto-Nr. 3204476, BLZ 26351015, einzuzahlen.




10/10 2014:
Bericht des Harzkuriers vom 09.10.2014: Geschwindigkeitsmessung in Herzberg am Harz um des schnöden Mammons willen?

(v) „Der Bericht des Harzkuriers über eine Geschwindigkeitsmessung des Landkreises Osterode am Harz auf der Bundesstraße 243 wenige Meter vor dem Ortsausgangsschild Richtung Osterode beruht auf technischer Unkenntnis und kommt dadurch leider zu falschen Schlüssen“, reagiert der Erste Kreisrat Gero Geißlreiter auf eine entsprechende Berichterstattung in der Ausgabe vom 09.10.2014.

 

Am 29. September und 8. Oktober hat der Landkreis Geschwindigkeitsmessungen in Herzberg am Harz durchgeführt. Dazu wurde das mobile Messgerät LEIVTEC XV3 auf dem Mittelstreifen der Bundesstraße 243 in etwa 10 Metern Entfernung zum Ortsausgangsschild aufgestellt. Überwacht wurde der Verkehr in Fahrtrichtung Osterode am Harz. Den Anlass gab ein Mitglied des Schulelternrates des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, das aufgrund seiner Beobachtung die Straßenverkehrsabteilung der Kreisverwaltung auf eine Gefährdung der Gymnasiasten und Grundschüler auf ihrem Schulweg hinwies.

 

„Anders als es der Bericht und begleitende Kommentar suggeriert, wird ein Verstoß natürlich nicht auf Höhe des Messgerätes protokolliert, sondern in einem Messfeld davor; dieses betrug hier 45 Meter. Das bedeutet, dass das Messfeld etwa auf Höhe der Haltelinie vor der Kreuzung Osteroder/Lonauer Straße begann und damit den gesamten unfallträchtigen Kreuzungsbereich einschließlich des Rad- und Fußgängerüberweges überwachte – und genau darum ging es“, so Geißlreiter.

 

Überwachungsmaßnahmen sind nach Nr. 3 der Richtlinien für die Überwachung des fließenden Straßenverkehrs durch die Straßenverkehrsbehörden (Runderlass des Niedersächsischen Innenministeriums und des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums vom 25.11.1994) dort zu konzentrieren, wo sich häufig Unfälle ereignen (Unfallbrennpunkte) oder die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich Unfälle ereignen werden (Gefahrenpunkte). Die beiden Messungen fanden auf Grund des Gefahrenpotenzials des Rad- und Fußgängerüberweges statt. Nach den Richtlinien sollen Kontrollen nicht kurz vor oder hinter geschwindigkeitsregelnden Verkehrszeichen durchgeführt werden – Ortsausgangsschilder sind indes keine solchen Verkehrszeichen.

 

Um die weitere Verkehrsüberwachung der Kreuzung zusätzlich zu rechtfertigen, gibt Geißlreiter eine beiläufige Beobachtung des eingesetzten Messpersonals wieder: „Unsere Mitarbeiter haben zu ihrem Entsetzen beobachten müssen, wie mindestens 6 Fahrzeuge an nur einem Tag unter Missachtung des Rotlichtes von der Lonauer Straße in die Osteroder Straße eingefädelt sind.“




Alkoholtestkäufe: Kontrollen weiterhin notwendig


(v) Leider wurde wieder verkauft. Das war das ernüchternde Ergebnis der letzten Alkohol- und Tabakwarentestkäufe, die kürzlich erneut im Bereich Osterode am Harz und Bad Grund stattgefunden haben. Zwar konnten die Testkäufer in lediglich drei von neun Verkaufsstellen Wodka und Zigaretten erhalten, dennoch erscheint diese Quote vor dem Hintergrund der immer wiederkehrenden Testkäufe und bereits verhängten Bußgeldern hoch.

 

Alle geprüften Verkaufsstellen gaben an, interne Schulungen im Bereich des Jugendschutzes durchzuführen. Zum Verkauf kam es trotzdem in zwei Fällen, weil sich die Verkäuferinnen und Verkäufer zwar den Personalausweis zeigen ließen, jedoch das Alter falsch errechneten. In einem weiteren Fall wurde gar nicht erst nach einem Ausweis gefragt, sondern der Alkohol und die Zigaretten aufgrund der Schätzung des Alters verkauft. Auffallend war bei dieser Testkaufreihe, dass ausschließlich Aushilfen den hochprozentigen Alkohol verkauften, während die festangestellten Verkäuferinnen und Verkäufer nicht abgaben. Das Fehlverhalten wird mit Bußgeldern belegt, die je nach Schwere des Falls bis zu 3.000 Euro betragen können. Sollte es bei einem Jugendlichen aufgrund des Konsums einer fälschlicherweise abgegebenen Flasche branntweinhaltigen Alkohols zu einer Alkoholintoxikation kommen, würde sogar ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen das verkaufende Personal eingeleitet werden.

 

Allerdings war auch ein sehr vorbildliches Verhalten einer Verkäuferin zu verzeichnen: Als nach erfolgter Ausweiskontrolle der Verkauf von Hochprozentigem verweigert wurde, stellte sich ein dahinter stehender Kunde den Testkäufern zur Verfügung, die Flasche für sie zu erwerben. Die Verkäuferin reagierte beispielhaft und verkaufte die Flasche dennoch nicht, da offensichtlich war, dass der erwachsene Kunde den Alkohol nach dem Kauf an die minderjährigen Testkäufer abgeben wollte.

 

Insgesamt sehen der Landkreis Osterode am Harz und die Polizeiinspektion Northeim/Osterode die Notwendigkeit, immer wieder an die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes zu erinnern und weiterhin Testkäufe durchzuführen.




03/10 2014:
Eltern und Kinder stark machen!



v.l.: Ingrid Baum, Manfred Heidergott (Fachbereichsleiter Jugend und Soziales), Anna-Katharina von Wiensierski, Simone Jörg, Birgit Boekhoff, Imke Herlyn, Michael Merse (Klavier), Dr. Andreas Krüger und Jeanette Möhlke (Kinder- und Familienbeauftragte)


Rap-Gruppe des Jugendhilfeverbundes Nordhausen-Südharz der AWO

7. Kinder- und Familienkonferenz des Landkreises Osterode am Harz führte zahlreiche Akteure rund um das Thema Kindeswohl zusammen

 

(v) Die Kooperation zwischen allen Akteuren, die sich im weitesten Sinn mit dem Wohl des Kindes beschäftigen, stetig zu verbessern und die Hilfen und Leistungen einzelner Dienste und Institutionen gezielt zusammenzuführen, das ist die zentrale Zielsetzung der Kinder- und Familienkonferenz im Landkreis Osterode am Harz.

 

Am 26. September 2014 fand aus diesem Grund die bereits 7. Konferenz in den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schulen II statt. Wie bereits in den letzten Jahren war auch dieses Mal die Resonanz wieder sehr groß. Insgesamt musste aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten 80 Interessierten notgedrungen abgesagt werden. Wie der Erste Kreisrat Gero Geißlreiter in seiner Eröffnungsrede betonte, sei dies zwar für die Betroffenen selbst sehr bedauerlich, der Landkreis als Träger der öffentlichen Jugendhilfe werte dies allerdings als vollen Erfolg, da die Zahlen zweifellos den immensen Stellenwert der Kinder- und Familienkonferenz unterstrichen.

 

Unter dem Motto „Eltern und Kinder stark machen“ lag das Augenmerk in diesem Jahr schwerpunktmäßig beim Thema „Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen“, eine Thematik, die vielen Fachkräften sehr am Herzen liegt. So ist es sehr erfreulich, dass es gelungen ist, einen renommierten Experten auf diesem Gebiet, Herrn Dr. Andreas Krüger, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie und Leiter des sog. IPKJ, des Instituts für Psychotraumatologie des Kindes- und Jugendalters in Hamburg, für den vormittäglichen Vortrag und einen Workshop am Nachmittag zu gewinnen.

 

Im Rahmen des Nachmittagsprogramms gab es wie gewohnt Praxisworkshops zu verschiedenen Themen neben dem Hauptthema vom Vormittag, wie „ADHS bei Kindern“, „Kinder und häusliche Gewalt“ und „Familie und Sucht“. Die Workshops bieten allen Fachkräften die Möglichkeit, sich ganz praxisnah zu den verschiedenen thematischen Aspekten einzubringen und die Diskussion auf die Begebenheiten vor Ort runterzubrechen, um so Einfluss auf die Ausrichtung der regionalen Kinder- und Jugendhilfe zu nehmen. Darum bat Gero Geißlreiter ausdrücklich.

 

Die Ergebnisse der vier Praxisworkshops wurden am Ende der Veranstaltung im Plenum zusammengeführt und die Arbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales, Manfred Heidergott, wertgeschätzt: „Ohne Sie wäre diese Veranstaltung nichts“, sprach Heidergott zum Publikum.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Auftritt der AWO-Kulturgruppe, die erfolgreich ihren Kinder-Rechte-Rap präsentierte, sowie die begleitende musikalische Untermalung des Programms von Michael Merse am Klavier.






Dipl. Ing. Giesecke


TUI ReiseCenter, Am Schilde

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