Landkreis Osterode am Harz

Informationen des Landkreises Osterode am Harz für die Öffentlichkeit. Anzeigedauer: bis zu 4 Wochen.



21/05 2015:
Standplatzverlegung bei der Grünabfallsammlung

(v) Wegen einer Veranstaltung kann der Standplatz „Parkplatz Schützenstraße“ in Herzberg am Harz am kommenden Samstag nicht für die Grünabfallsammlung genutzt werden.

 

 

Damit der Sammeltermin aber nicht entfällt, wird die Standzeit in der Lönsstraße ausnahmsweise verlängert. Dort steht das Sammelfahrzeug am Samstag, dem 23. Mai 2015 von 13.05 - 14.00 Uhr.  


20/05 2015:
Erstaufnahmeeinrichtung Osterode – Was ist die Sicherheit von Flüchtlingen wert?

(v) Mit Empörung und Entsetzen nimmt der Erste Kreisrat des Landkreises Osterode am Harz, Gero Geißlreiter, eine Aussage des Leiters der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, Norbert H., zur Kenntnis, die dieser am 9. April anlässlich einer Besprechung von Vertretern des Landes Niedersachsen, der Stadt Osterode am Harz, der Firma „Princess of Finkenwerder“ sowie des Landkreises Osterode am Harz als zuständiger Bauaufsichtsbehörde getätigt hatte: H. hatte die bauordnungsrechtlichen Brandschutzvorschriften als disponible „Friedensvorschriften“ bezeichnet, deren Anwendung der Landkreis prüfen möge; er selber habe Flüchtlinge schon in Kellern ohne Brandmeldeanlagen und Notausgang untergebracht. Im Gegensatz zum Vertreter des Landkreises, der diesem Vortrag sofort entschieden entgegentrat, habe er, H., seine Emotionen im Griff und auch keine Angst vor dem Staatsanwalt, wenn es zu einem Unglück kommen sollte.

 

„Wenn das Land wirklich darauf bestehen sollte, dass wir ein reguläres Baugenehmigungsverfahren durchführen, so werden wir dies selbstverständlich mit aller möglichen Beschleunigung loyal und zielorientiert durchführen. Wir werden aber ganz sicher nicht von den in diesem Verfahren zwingenden Vorschriften des Bauordnungsrechts abgehen, welche zumeist dem Schutz von Leib und Leben der Bewohner dienen. Ich stehe persönlich ein für einen rechtmäßigen Gesetzesvollzug durch den Landkreis Osterode am Harz und werde mich gegen jedes Ansinnen wehren, mich und die Bediensteten der Bauaufsichtsabteilung zu rechtswidrigem und menschengefährdendem Verhalten zu nötigen,“ erklärt Geißlreiter dazu die grundsätzliche Position seiner Behörde und ihrer Bediensteten.

 

Zum Hintergrund: Der Landkreis Osterode am Harz hatte dem Land Niedersachsen geraten, das vom zeitlichen Aspekt und vom Inhalt her „schlankere“ bauaufsichtliche Zustimmungsverfahren anzuwenden und sich selbst den Umbau der Rommelkaserne durch das Fachministerium genehmigen zu lassen. Im regulären Baugenehmigungsverfahren dagegen sind insbesondere alle Vorschriften des Bauordnungsrechts zwingend zu prüfen und anzuwenden.

 

„Die Angelegenheit ist unstreitig eilig, es sind immer mehr Flüchtlinge unterzubringen. Auch wir als Landkreis sehen uns dabei in der Verantwortung, unseren Teil dazu beizutragen, das Problem rasch zu lösen. Ich habe aber kein Verständnis dafür, wenn die Beauftragung eines Architekten für die Nutzungsänderung der Rommelkaserne erst am 11. Mai erfolgt, wir dann aber zum Ausgleich des für mich nicht nachvollziehbaren Zeitverzuges dann ziemlich unverblümt zur Rechtsbeugung aufgefordert werden,“ so der Erste Kreisrat abschließend.




30/04 2015:
Jugendlichen eine regionale Lebensweltorientierung bieten


(v) Am 16. Juli 2015 findet in den Berufsbildenden Schulen II der alljährlich stattfindende NetO-Netzwerktag Osterode am Harz statt. Die durch die Koordinierungsstelle Bildung – Beruf des Landkreises sowie den Berufsbildenden Schulen I und II organisierte Veranstaltung widmet sich grundsätzlich regionalen Themenstellungen, die mit Blick auf den Übergangsbereich von der Schule ins Arbeitsleben unter den Nägeln brennen. Sie bietet damit allen Akteuren eine geeignete Plattform zum Austausch. In diesem Jahr steht thematisch die Bündelung von Aktivitäten zwischen Unternehmen und Schulen zur Verbesserung des Übergangs von der Schule ins Arbeitsleben im Fokus der Aufmerksamkeit.

 

Die Herausforderungen für ländliche Regionen bestehen in der Schaffung von Perspektiven für Jugendliche zum Leben im ländlichen Raum. Die starke Abwanderungstendenz der Jugend hinterfragt die Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen wie dem Landkreis Osterode am Harz und ist Ausdruck ungünstiger Lebensbedingungen für junge Generationen. Perspektivisch ist die Einwohnerzahl seit Jahren konstant rückläufig. So verweist der aktuelle Demografiebericht des Landkreises darauf, dass der Landkreis Osterode am Harz zu den am stärksten überalterten Landkreisen Deutschlands zählt. Als besonders folgenschwer für die Region ist die Abwanderung vorrangig junger Menschen und Familien mit einem eher hohen Schulabschluss zu bewerten. Mit zunehmendem Verlust dieser Schlüsselgruppe geht zugleich ein Verlust an wirtschaftlicher Attraktivität für Unternehmen einher, da damit ein ungedeckter Nachwuchs- und Fachkräftebedarf zu verzeichnen ist. Auf diese Weise stehen einerseits betriebliche Neuansiedlungen und andererseits die Existenzbedingungen bestehender Unternehmen unter keinem guten Stern.

 

Das Ergebnis ist eine wirtschaftlich-demografische Abwärtsspirale. Der geplante Netzwerktag legt sein Augenmerk mit seiner thematischen Ausrichtung auf die Gestaltungsmöglichkeiten von Formen der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen gezielt auf diesen Aspekt. Ziel ist es – so die Leiterin der Koordinierungsstelle Bildung – Beruf des Landkreises Frau Julia Koblitz – über betriebliche Zusammenschlüsse die frühzeitige Praxis- und Lebensweltorientierung für Jugendliche an den allgemeinbildenden Schulen zu fokussieren. Die Vorteile eines solchen Vorgehens liegen auf der Hand. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Schulen in Form von unternehmerischen Zusammenschlüssen können zunächst Ressourcen zum Nutzen aller Akteure gebündelt werden.

 

So bietet sich mit Kooperationen u.a. aber auch die Möglichkeit, Interesse für Themen bei Schüler/-Innen zu wecken, die Attraktivität von Branchen bzw. Berufszweigen einschließlich der beruflichen Entwicklungspotenziale darzustellen, realistische Berufsbilder zu entwickeln und den Bekanntheitsgrad von Ausbildungsberufen in der Region zu steigern. Somit kann Jugendlichen im Prozess der Berufsorientierung wichtige Unterstützungshilfe zu teil werden. Zugleich können sich Unternehmen als potenzielle Ausbildungsbetriebe bei der Zielgruppe nachhaltig präsentieren. Nur durch die Bemühungen um die gemeinsame Gestaltung der Region durch die Bündelung aller Kräfte kann Jugendlichen eine Lebensperspektive im Landkreis geboten werden und die Zukunftsfähigkeit der Region gestärkt werden.




30/04 2015:
Kulturpreis Harz 2015 überreicht



v. l. Laudator Ewald Meyer, Landrat Martin Skiebe (Vorsitzender des Regionalverbandes Harz), Manfred Wode, Erster Kreisrat Gero Geißlreiter


Heiteres Beruferaten
Fotos: Dr. Klaus George

(v) Anlässlich des traditionellen Walpurgisempfangs des Regionalverbandes Harz in Nordhausen nahm Manfred Wode, Vorsitzender des Vereins Schwiegershäuser Dorfbühne den Kulturpreis Harz entgegen. In seiner Laudatio hob Ewald Meyer, 2. Vorsitzender des Amateurtheaterverbandes Niedersachsen, besonders die kontinuierliche ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder des 1993 gegründeten Vereins hervor. Die Begeisterung am Theaterspielen ist dafür das Fundament. Durch das Einbringen der plattdeutschen Heimatsprache erhalten die Theaterstücke eine besondere Aufwertung. „Jede Gegend hat ihren Dialekt aus dem die Seele atmet“ so zitierte der Laudator Johann Wolfgang von Goethe. Doch nicht nur das Theaterspielen liegt den Vereinsmitgliedern am Herzen. Für sie ist soziales Engagement selbstverständlich. So unterstützen sie in ihrem Heimatort beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz.

 

Von der Spielfreude der Schwiegershäuser konnten sich die Gäste des Empfangs anschließend überzeugen. Auf der provisorischen Bühne des Bürgersaals in Nordhausen wurde ein Stück zur Freude des Publikums gleich zweimal aufgeführt: zunächst in englischer Sprache, dann auch in Plattdeutsch. So wurde aus dem painter (Maler) ein Molre und aus dem carpenter (Zimmermann) ein Timmermann. Dazu gesellten sich in der gelungenen Darstellung noch Polizist, Sportler, Waschfrau und Ballerina. Die kurze Szene machte auf jeden Fall neugierig auf ein komplettes Theaterstück der Dorfbühne, die übrigens im Gasthof „Ohnesorge“ in ihrem Heimatort im Landkreis Osterode am Harz auftritt. Spielzeit der Schwiegershäuser Dorfbühne sind die Monate Oktober und November. Der Kartenvorverkauf für die nächste Saison beginnt am 6. September 2015.

 

Während des Empfangs wurde auch der Naturparkpreis Harz verliehen. Ihn erhielt Jochen Klähn aus St. Andreasberg für das Harzer Roller-Kanarienvogelmuseum.

 

Für weitere Informationen: www.harzregion.de




28/04 2015:
Erfolgreiche Bewerbung im LEADER-Wettbewerb: Region Osterode am Harz wird LEADER-Region



Übergabe des Entwicklungskonzepts: Franz Brinker, Amt für regionale Landesentwicklung (links), erhält das REK von Jochen Bergmann, Landkreis Osterode am Harz, als Stellvertreter der Lokalen Aktionsgruppe
Foto: KoRiS


Europäische Fördermittel in Höhe von 2,4 Millionen Euro für die Region eingeworben

 

Was ist Leader?

Leader ist ein Förderansatz der Europäischen Union, der bereits seit Anfang der 1990er Jahre existiert und mit jeder Förderperiode weiterentwickelt wurde.

LEADER ist die Abkürzung des französischen "Liaison entre actions de développement de l'économie rurale" und bezeichnet die Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft.

 

Ziel ist es, eine eigenständige Regionalentwicklung auf der Basis freiwilliger Kooperationen in ländlichen Gebieten zu unterstützen und das „Kirchturmdenken“ zu überwinden. Besonderes Kennzeichen von Leader ist, dass nicht nur die Städte und Gemeinden an der Entwicklung der Region arbeiten, sondern sich auch Wirtschafts- und Sozialpartner sowie Bürgerinnen und Bürger engagieren.

 

Osterode am Harz, 24.04.2015. Eine sehr gute Nachricht für die „Region Osterode am Harz“: Der Landkreis Osterode am Harz, die Gemeinde Bad Grund (Harz), die Städte Bad Lauterberg im Harz, Bad Sachsa, Herzberg am Harz und Osterode am Harz sowie die Samtgemeinde Hattorf am Harz und Walkenried behauptete sich als „Region Osterode am Harz“ erfolgreich im niedersächsischen Leader-Wettbewerbsauswahlverfahren. Mit ihrem Regionalen Entwicklungskonzept (REK) konnten sie das Land überzeugen.

 

Am 23. April um 10.30 Uhr gaben Landwirtschaftsminister Christian Meyer und Staatssekretärin Birgit Honé die LEADER-Regionen für die Förderperiode 2014-2020 bekannt. Die „Region Osterode am Harz“ gehört nun zu den 41 Regionen in Niedersachsen, die in den nächsten sechs Jahren die Entwicklung ihrer Region mit Fördermitteln der Europäischen Union gemeinsam gestalten.

 

„Das ist hervorragend“; freut sich Gero Geißlreiter, Erster Kreisrat des Landkreises Osterode am Harz, „mit der Anerkennung als Leader-Region wird unsere jahrelange erfolgreiche interkommunale Kooperation vom Land Niedersachsen bestätigt. Jetzt können wir gemeinsam mit den Akteuren unser REK umsetzen und die Region weiter stärken.“ Positiv in Hinblick auf die anstehende Kreisfusion sei es zudem, dass die „Region Göttinger Land“ ebenfalls den Zuschlag erhalten habe und an den Start gehe.

 

Das neue REK haben rund 110 Aktive aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Soziales gemeinsam mit der Lokale Aktionsgruppe (LAG) von Juni bis Dezember 2014 erarbeitet. In den kommenden Jahren werden sie die Fördermittel in Höhe von 2,4 Millionen Euro nutzen und Projekte aus den vier Handlungsfeldern „Tourismus und Umwelt“, „Innenentwicklung und Daseinsvorsorge“, „Generationen – Bildung, Kultur, Sport“ und „Wirtschaft, Energie und Klimaschutz“ realisieren.




25/04 2015:
„Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“


Ausstellung im Rathaus in Windhausen vom 4. bis 27. Mai

 

(v)  Dem Klimawandel ein Gesicht geben – die Gemeinde Bad Grund (Harz) zeigt die weltweiten Auswirkungen des Klimawandels in der Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ vom 4. bis 27. Mai im Rathaus in Windhausen. Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Osterode am Harz und mit Unterstützung des Vereins „Klima-Bündnis“ statt.

 

Mit dem Klimawandel verbinden viele Menschen Katastrophen auf anderen Kontinenten und vermeintlich kaum Veränderungen in Deutschland und Europa. Seine Auswirkungen machen jedoch nicht vor den Landesgrenzen halt. Gelingt es nicht, die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren, rechnen Expertinnen und Experten mit weitreichenden Folgen für Umwelt und Gesellschaft.

 

Im Rahmen der Ausstellung, die im Eingangsbereich und im Sitzungssaal des Rathauses Windhausen zu sehen ist, berichten Menschen aus Afrika, Südamerika, Asien und Europa über die schon spürbaren Folgen des Klimawandels. Ergänzt werden die Beispiele mit Hintergründen und länderspezifischen Informationen.

 

„Die Mischung aus emotionalen Schicksalen, wissenschaftlichen Hintergrundinformationen und beeindruckenden Bildern lassen den Ausstellungsbesuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden“, meint Harald Dietzmann, Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund (Harz). „Klimastatistiken zeigen“, erläutert Julia Witter, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Osterode am Harz, „dass die mittlere Lufttemperatur in den letzten 120 Jahren deutlich angestiegen ist, deutschlandweit um etwa ein Grad. Dieser Trend macht auch vor dem Harz nicht Halt. 2014 war das wärmste Jahr auf dem Brocken seit Beginn der Aufzeichnungen. Und zu befürchten ist, dass die Temperatur in den nächsten Jahren noch weiter nach oben klettert!“ Aber was bedeutet dies für eine Region wie den Harz, oder anders gesagt, wie wird das Klima der Zukunft aussehen? Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem mit diesen konkreten Fragen. Den Besucherinnen und Besuchern wird bewusst, dass der Klimawandel auf jeden Einzelnen Einfluss hat.

 

Der Verein „Klima-Bündnis“ bietet die Ausstellung im Rahmen des EU-Projektes „Action for MDGs – Kommunen aktiv für die Millenniumsentwicklungsziele“ an. Auf Grund ihrer abwechslungsreichen Gestaltung ist die Ausstellung für Besucher jeden Alters interessant. „Ohne Klimaschutz drohen Veränderungen auch in Mitteleuropa so drastisch zu werden, dass wirksame technische und wirtschaftliche Anpassungen in einigen Jahrzehnten nicht mehr leistbar sind“, befürchtet Thomas Brose, Geschäftsführer des Klima-Bündnis.

 

Mit der erstmaligen Teilnahme an der Aktion STADTRADELN – Radeln für ein gutes Klima – lädt der Landkreis Osterode am Harz alle Einwohnerinnen und Einwohner ein, selbst für den Klimaschutz aktiv zu werden. Radlerinnen und Radler können vom 18. Mai bis 7. Juni durch die Nutzung des Null-Emissions-Fahrzeugs Fahrrad möglichst viele CO2-Emissionen einsparen.






Dipl. Ing. Giesecke


TUI ReiseCenter, Am Schilde

Weißes Roß

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