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Die süße Macht der heimlichen Verführer: Mit Zauberzungen über Werbelist und Radiolust von Gerhard Niemsch


 

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten

Verlag: Shaker Media

ISBN-13: 978-3868580006

Preis: 39,80 Euro


 

 

 

 

 

 

Frauke Balldrich schreibt über Gerhard Niemsch und sein Buch:

Gerd Niemsch, Werbefachmann und begeisterter Rundfunk-Hörer, legt Wert darauf, nicht "Autor" genannt zu werden und bezeichnet sich selber auch nicht als solchen. Diese Haltung ist für mich ungewöhnlich in einer Zeit, in der so viele gerne etwas Großes und Einmaliges darstellen möchten, ohne zu bedenken, dass Kunst nicht nur von können kommt, sondern wie Altmeister Goethe zutreffend formulierte, neben Inspiration auch eine Menge Transpiration bedeutet.

Ich würde Gerd Niemsch-mit dem ich übrigens auch über seinen Lieblingssender NRD1 Radio Niedersachsen in Kontakt kam-als schreibenden Werbefachmann bezeichnen und einen echten Kreativen, der ständig Neuland entdecken und ausprobieren möchte.

Gerd Niemsch ist jemand, für den das Radio ein zentraler Mittelpunkt seines sowohl beruflichen als auch privaten Lebens wurde. Anschaulich, persönlich immer involviert und leidenschaftlich bricht er mehr als eine liebevoll-euphorische Lanze für dieses Medium. Zugleich stellt er interessante und vielfältige Parallelen zwischen "Werbelist und Radiokunst" her und wird dem Leser auf diese Weise sicher eine Menge "Aha"-Erlebnisse entlocken. Ein Buch für Liebhaber seines favorisierten Senders- aber sicher auch für Radio-Begeisterte und Querdenker, für Leser, die hinter die Kulissen eines Erfolgssenders schauen wollen, aber auch daran interessiert sind, was das Radio für einen Hörer bedeutet: Gerd Niemsch schildert nämlich auch seine ganz persönlichen Erlebnisse und Begegnungen mit diesem Medium: Er beschreibt dies anhand von Erfahrenem und Gehörtem, gibt Einblick in die Welt eines Radio-Konsumenten und Werbefachmannes. Für mich eine faszinierende Mischung aus Kleinteilen, aus bunten, kaleidoskopartig, teils auch privaten Bildern, die man in unserer heutigen, auf das spektakuläre, das superstar-lastige Geschehen in dieser Welt leider nur zu oft übersieht.